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Alle Artikel kategorisiert unter »Bayreuth«

Festspiel-Dirigent Thielemann «bibberte» beim Debüt in Bayreuth

14.08.17 (dpa) -
Bayreuth - Der Musikdirektor der Richard-Wagner-Festspiele, Christian Thielemann, hätte nicht gedacht, dass er einmal 151 Vorstellungen in Bayreuth dirigieren würde. «Das hat sich nun so ergeben», sagte er am Montag. Die Stadt Bayreuth ehrte Thielemann für 20 Jahre Mitwirkung bei den weltberühmten Festspielen. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe bezeichnete ihn als «prägend für das Klangbild von Bayreuth».

„Sündenfall in der Kunst“: Symposium „Diskurs Bayreuth“ im Festspiel-Programm

05.08.17 (Peter P. Pachl) -
Erstmals veranstaltet die Bayreuther Festspielleitung in Zusammenarbeit mit dem Richard Wagner Museum Bayreuth und mit Unterstützung der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e. V. ein jährliches Symposion, den „Diskurs Bayreuth“.

Wagner über Castorf: «Völlig neue Sichtweise auf das Stück»

04.08.17 (dpa, Ute Wessels) -
Bayreuth - Frank Castorf ist bekannt als Regie-Provokateur. Auch mit seiner Version des «Ring des Nibelungen» sorgte er für heftige Kontroversen. Nun läuft das Engagement Castorfs am Grünen Hügel in Bayreuth aus. Ob er eines Tages zurückkehrt? Ein dpa-Interview mit Katharina Wagner.

Erinnerungen an eine postsozialistische Vergangenheit: Umjubelte „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen

04.08.17 (Peter P. Pachl) -
Gut zehn Minuten langer, heftiger Beifall mit Füßetrampeln und rhythmischem Klatschen, brandete am Ende der „Götterdämmerung“ für ausgezeichnete sängerische Leistungen und für den Dirigenten Marek Janowski auf. Selbst als Frank Castorf mit seinem kompletten Regieteam vor den Vorhang trat, legte sich der Jubel nicht: geballte Buhs hielten sich mit Bravorufen im Applaus die Waage. Somit ist für die Bayreuther „Ring“-Produktion des Wagner-Jahres 2013 zu konstatieren, dass sie sich letztendlich durchgesetzt hat – wenn auch nicht mit einem so grundlegenden Wechsel der Meinungen wie beim Jahrhundert-„Ring“ in der Inszenierung von Patrice Chéreau.

Sieben Krokodile suchen Futter: „Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen als umjubeltes Sängerfest

02.08.17 (Peter P. Pachl) -
Wagners C-Dur-Jubel am Ende des „Siegfried“ schwappte über ins Publikum, das auch den dritten Teil der „Ring“-Tetralogie bei den Bayreuther Festspielen mit lang dauerndem, frenetischem Beifall alle Solisten und Dirigent Marek Janowski uneingeschränkt bejubelte. Regisseur Frank Castorf hat auch diese Inszenierung merklich modifiziert und in der Personenregie intensiviert. In Publikumsgesprächen wird allerdings klar, dass seine ungewöhnliche Lesart von Wagners „Ring des Nibelungen“ weiterhin auf nur wenig Zuspruch stößt.

Umjubelte Premiere der überarbeiteten Bayreuther „Walküre“

31.07.17 (Peter P. Pachl) -
Eine immense Steigerung gegenüber dem „Rheingold“ offenbarte Dirigent Marek Janowski bereits beim Vorspiel. Die Intensität der szenischen Leistungen des Sängerensembles ist in diesem Jahr enorm gewachsen durch intensive Nacharbeit Frank Castorfs an seiner Inszenierung.

Bayreuther Festspiele: „Rheingold“ variationenreich von Frank Castorf überarbeitet

30.07.17 (Peter P. Pachl) -
Während die im Wagner-Jubiläumsjahr 2013 besonders diskrepant aufgenommene Inszenierung „Der Ring des Nibelungen“ von Frank Castorf in den vergangenen beiden Sommern offenbar von seinem Assistenten in Schwung gehalten wurde, aber außer der kontinuierlichen Vermehrung junger Krokodile im „Siegfried“ kaum deutliche Aspekte der „Werkstatt Bayreuth“ aufwies, hat der Regisseur jetzt, nach Beendigung seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, sich für die letztmalige Wiederholung in Bayreuth erneut gründlich Probenzeit genommen und Modifikationen erarbeitet.

Der verbotene Ort: „Tannhäuser – für Kinder“ als Neuinszenierung bei den Bayreuther Festspielen

29.07.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits vor sieben Jahren gab es im Rahmen der alljährlichen Oper „Wagner für Kinder“ schon einmal eine Version des „Tannhäuser“. Damals war die Inszenierung in einem Internat angesiedelt, aber als ein hohes Lied auf die wahre Freundschaft und ohne Sängerkrieg ging Wagners Handlung kaum auf. Die neue Fassung, für die Katharina Wagner gemeinsam mit Markus Latsch verantwortlich zeichnet, vermag nunmehr voll zu überzeugen, auch ohne Chor.

Sängerfest zum Dumpingpreis: „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.17 (Peter P. Pachl) -
Der dritte Festspielabend in Bayreuth brachte ein deutliches Primat der Musik. Bereichert um einige treffliche Neubesetzungen, wurde die „Parsifal“-Premiere zu einem umjubelten Sängerfest, wohingegen Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung auch im zweiten Jahr wenig Erhellendes bringt und seine Zitate aus vorhergehenden Inszenierungen letzteren Eindruck noch verstärken.

Gründlich überarbeitet und fesselnd: Katharina Wagners „Tristan und Isolde“-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen

27.07.17 (Peter P. Pachl) -
Ein einsamer gellender Buhruf aus den ersten Reihen des Festspielhauses, mitten in der leisen Verklärungsmusik von „Tristan und Isolde“, war eine besonders störende, spontane Missfallensäußerung eines Besuchers, da Isolde nicht mit Tristan gemeinsam sterben darf, sondern durch Marke vom Todeslager ihres Geliebten weggezerrt wird. Möglicherweise aufgrund dieser Störung kam die Regisseurin dann beim Applaus nicht allein vor den Vorhang, sondern verneigte sich nur gemeinsam mit ihren Darstellern auf der Bühne, wo sich dann starke Missfallensbezeugungen in den begeisterten Zuspruch mischten – zu Unrecht, denn die Weiterarbeit an ihrer Inszenierung zeigt Katharina Wagner als Meisterin in ihrem Fach.
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