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Igor Levit. Foto: Robbie Lawrence

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Jubel für Igor Levit mit Beethoven-Zyklus in Salzburg

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Salzburg - Mit den berühmten drei letzten Klaviersonaten hat Starpianist Igor Levit seinen Zyklus aller Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven bei den diesjährigen Salzburger Festspielen abgeschlossen. Das Publikum feierte den 33-Jährigen am Freitagabend im Großen Festspielhaus mit Standing Ovations.

Die ausladenden Werke mit den Opuszahlen 109, 110 und 111 gelten als Gipfel Beethovenscher Kompositionskunst für das Klavier. Sie zählen auch den technisch wie interpretatorisch schwierigsten Schöpfungen der Musikgeschichte überhaupt. In diesem Jahr wird der 250. Geburtstag des 1770 in Bonn geborenen und 1827 in Wien gestorbenen Komponisten gefeiert.

Am Freitagvormittag hatten die Wiener Philharmoniker unter Christian Thielemann eine gleichfalls umjubelte Interpretation von Anton Bruckners 4. Symphonie («Die Romantische») aufgeführt. Dabei erwies sich der Dirigent als Meister des fein austarierten Schönklangs, unterschlug im Finalsatz aber auch nicht die Momente, die auf die Brüchigkeit der romantischen Idylle verweisen.

Am Samstag wird das gleiche Programm, das im ersten Teil Richard Wagners «Wesendonck-Lieder» mit der Mezzosopranistin Elina Garanca als Solistin bietet, noch einmal präsentiert. Als Ehrengäste werden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Österreichs Präsident Alexander van der Bellen erwartet.

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