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Alle Artikel kategorisiert unter »Alexandra Liedtke«

Ansehnlich mit Fragenzeichen – Giuseppe Verdis „Otello“ an der Oper Kiel

03.05.22 (Arndt Voß) -
Gleich zweimal setzte sich das Theater Kiel mit Shakespeares Drama um den eifersüchtigen maurischen Feldherrn in Venedigs Diensten auseinander. Beides hatte im April Premiere, zu Monatsanfang als ein neues Ballett mit dem modischen Titel „Othello 2.0“, am 30., dem letzten Tag im April, dann Verdis „Otello“. Das Tanzstück fußt, wie aus der Schreibung ersichtlich, stärker auf Shakespeares Drama und muss sich erst beweisen. In der Oper dagegen hatten Arrigo Boito mit seinem geschickten Libretto und Giuseppe Verdi mit seinem dichten Klanggewand schon für überzeitliche Gültigkeit gesorgt.

Grand Opéra zwischen Beton und Blumen – Berlioz‘ „Trojaner“ in Kiel

20.03.20 (Arndt Voß) -
Das Theater Kiel hat Erfahrung mit der Grand Opéra, scheut den Aufwand für dieses Genre nicht. In den letzten vier Jahren wurden erfolgreich, wenn auch verstörend Meyerbeers „Hugenotten“ gezeigt, dann 2017 opulent Rossinis „Tell“. Zwei Jahre später folgte mit biederem Anstrich Aubers „Stumme von Portici“, und nun galt die Anstrengung Hector Berlioz mit seinem grandiosen Zweiteiler „Die Trojaner“ (Premiere: 7. März 2020). Es ist ein Werk, das allen Respekt fordert. Das Theater zollte ihn – ehrbar.

In Schimpf und Schande gespiegelt – Giuseppe Verdis „Rigoletto“ in Schwerin

22.10.19 (Arndt Voß) -
Das Mecklenburgische Staatstheater ließ sich Zeit, die Opernspielzeit zu eröffnen. Dafür war das Ergebnis bei Giuseppe Verdis „Rigoletto“ umso spektakulärer (18. Oktober 2019). Nicht nur das Auge, auch das Ohr wurde üppig bedient, meint Arndt Voß in seiner Kritik.
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