Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Alma Sadé«

In Falstaffs Kochstudio: Giuseppe Verdi à la Komische Oper Berlin

02.05.22 (Roland H. Dippel) -
Beim Festival d'Aix-en-Provence und an der Opéra National de Lyon war Barrie Koskys Inszenierung von Verdis „Falstaff“ nach Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ schon im letzten Jahr zu sehen. Intendant:innen setzen gegen Ende ihrer Amtszeit gern Verdis letzte Oper mit der objektivierenden Schlussfuge „Alles ist Spaß auf Erden“ auf den Spielplan. So auch Kosky, der an der Komischen Oper Berlin mit einem Feuerwerk an Einfällen die Motorik der lyrischen Komödie wirkungsvoll bediente. Das exzellente Ensemble machte mit und der Applaus ging ab wie eine Rakete. Chefdirigent Ainārs Rubiķis blieb pauschal und wenig elegant.

„Ist der Drache nicht süß?“ – „Die Zaubermelodika“ von Iiro Rantala an der Komischen Oper Berlin

26.10.21 (Peter P. Pachl) -
Am Ende gab es langdauernden Jubel der Eltern und Gejohle ihrer Kinder angesichts einer beschwingten, unermüdlich quirligen Show mit Vorsatzstücken aus der „Zauberflöte“, vom Komponisten Iiro Rantaka jazzig und verswingt aufbereitet und vom Ensemble der Komischen Oper Berlin engagiert dargeboten.

Bereits abgestanden – Premiere des „‚Zigeuner‘-Barons“ an der Komischen Oper Berlin

07.06.21 (Peter P. Pachl) -
„Diskurs-Operette“ nennt Tobias Kratzer, der Regisseur der im Vorjahr als erste Reprise in Bayreuth ausgefallenen Bayreuther Neuinszenierung des „Tannhäuser", Johann Strauß‘ Operette „Der Zigeunerbaron“. Mit ihr wurde an der Komischen Oper Berlin deren im Oktober vergangenen Jahres unterbrochene Premierenreigen fortgesetzt:

Premiere als Dernière? – Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Komischen Oper Berlin

01.11.20 (Peter P. Pachl) -
Es sei ein „Glück nun zu wissen, dass die Theater zur ‚Freizeit-Industrie‘ gehören und mit Nagelstudios in einen Topf geworfen werden“. Das Komischste des heiter apostrophierten Abends passierte vor der Aufführung mit der Ansprache von Barrie Kosky an sein Publikum. Doch was danach passierte, löste das Versprechen der Heiterkeit kaum ein und konnte mit dem hohen Niveau der künstlichen Qualität dieses Hauses nicht mithalten.

Nicht im Lot – Jaromír Weinbergers „Frühlingsstürme“ an der Komischen Oper Berlin

31.01.20 (Peter P. Pachl) -
Angekündigt als die Rückkehr der „letzten Operette der Weimarer Republik“, findet die jüngste Ausgrabung an der Komischen Oper Berlin in mehrfacher Hinsicht kein Ende. Die Handlung ringt sich zu einem sehr gebrochenen Happy End durch, fast schon ein tragischer Ausgang, wie sie im Genre Operette sonst nur von Lehars „Giuditta“ bekannt ist.

Uraufführung von Elena Kats-Chernins „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ an der Komischen Oper Berlin

04.11.19 (Peter P. Pachl) -
Die Supermärkte verkaufen schon seit Wochen Jahresendprodukte und Weihnachtsspezereien, da kommt, im Schema des traditionellen Weihnachtsmärchens, mit Anfang November das erste musikalische Kinderstück. Die Novität, ein Auftragswerk der Komischen Oper Berlin, folgt dem Erfolgsschema der Kinderbücher Michael Endes als Vorlage für Opernpartituren. Zwar erzählt es mehr, als dass es auf schwache Bebilderung setzen könnte, aber es erweist sich musikalisch als durchaus gelungen, meint unser Rezensent Peter P. Pachl.

Szenisches Surround-Hörspiel – Uraufführung von Moritz Eggerts „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ an der Komischen Oper Berlin

06.05.19 (Peter P. Pachl) -
Vor mehr als 100 Jahren orientierte sich das damals neue Genre Film am Theater; seit gut einem Vierteljahrhundert ist es umgekehrt, die Bühne folgt ästhetisch und inhaltlich gerne dem Film und transportiert sogar komplette Film-Inhalte auf die Bühne, das Musiktheater folgt diesem Trend. Jüngstes Ergebnis ist Moritz Eggerts Oper „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ nach dem gleichnamigen Filmklassiker von Fritz Lang. Gemeinsam mit seinem Dramaturgen Ulrich Lenz zeichnet Barrie Kosky für das Libretto verantwortlich und inszenierte nun die Uraufführung dieser Oper für nur einen Solisten und zahlreiche Kinder(chöre) an der Komischen Oper Berlin. Peter P. Pachl hat die Uraufführung besucht.

Jahresend-Weltreise oder Drei Hochzeiten und kein Todesfall – Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ an der Komischen Oper Berlin

31.12.18 (Peter P. Pachl) -
Alljährlich gegen Jahresende gibt es in der Komischen Oper Berlin eine halb-szenische Produktion. Zunächst für fünf Jahre dem Komponisten Emmerich Kálmán gewidmet, steht seit der vorigen Spielzeit ein fünfteiliger Zyklus mit selten zu hörenden Operetten von Paul Abraham an. Nach dem „Märchen im Grandhotel“, folgte nun Paul Abrahams wohl bekanntester Operettentitel, „Viktoria und ihr Husar“.

„Der Zauberer von Oz“ von Pierangelo Valtinoni an der Komischen Oper Berlin

29.10.18 (Peter P. Pachl) -
Es ist schwer, gegen einen Mythos anzutreten, im konkreten Fall gegen den Hollywoodfilm „Der Zauberer von Oz“. Dass dies obendrein ein Musical-Film ist, der auch gerne auf die Bühnen transformiert wurde, macht den Fall für die Komische Oper Berlin mit einer Erstaufführung als Kinderoper nicht leichter.

Barrie Koskys Inszenierung der traditionsbelasteten „Anatevka“ an der Komischen Oper

04.12.17 (Peter P. Pachl) -
Mit seiner Neuinszenierung der „Anatevka“ trat Hausherr Barrie Kosky gegen eine legendäre Vorproduktion an, die Regiearbeit von Walter Felsenstein, der mit der Berliner Erstaufführung des Musicals von Joseph Stein und Jerry Bock eine der erfolgreichsten Produktionen an diesem Haus geschaffen hatte: unter dem Titel „Der Fiedler auf dem Dach“ erlebte Felsensteins „Anatevka“ mehr als 500 Aufführungen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: