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Alle Artikel kategorisiert unter »Axel Kober«

Statt Wagner-Oper: Video-Talk zu Hause beim Dirigenten

07.04.20 (dpa) -
Düsseldorf - Die Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg kann wegen der Corona-Pandemie den «Ring des Nibelungen» derzeit nicht aufführen und startet stattdessen eine Gesprächsrunde im Internet über den Opern-Zyklus von Richard Wagner.

Kaleidoskopartig schillerndes Tableau – Händels „Alcina“ in Düsseldorf

Barockoper mit dem hauseigenen Orchester auf modernen Instrumenten? So wie jüngst im Essener Aalto-Theater bei Scarlattis „Kain und Abel oder Der erste Mord“? Oder doch mit einem Spezialensemble als Gast, das auf historischem Instrumentarium spielt? Für letztere Version hat sich die Düsseldorfer Rheinoper entschieden, um Georg Friedrich Händels „Alcina“ aus dem Jahr 1735 umzusetzen. Mit Erfolg, wie sich am Premierenabend zeigte.

Alles ist Spaß auf Erden! Calixto Bieito inszeniert Verdis Falstaff in Hamburg

22.01.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Immer wieder: was für ein Werk! Giuseppe Verdis „lyrische Komödie“ „Falstaff“ ist das Ende und der Gipfel seines einzigartigen Musiktheaterschaffens. Er war 80 Jahre alt, als die Oper 1893 an der Mailänder Scala mit triumphalem Erfolg uraufgeführt wurde, 24 ernste Opern lagen hinter ihm und die letzte – Otello – vor sechzehn Jahren. Jetzt hatte die Oper Premiere an der Staatsoper Hamburg und für mich ist das Buhgewitter, in dem Regisseur Calixto Bieito am Ende stand, unverständlich.

Lauwarm – In Düsseldorf misslingt Camille Saint-Saëns' „Samson et Dalila“ gründlich

20.10.19 (Regine Müller) -
Joan Anton Rechi inszeniert an der Düsseldorfer Rheinoper Camille Saint-Saëns' ursprünglich als Oratorium konzipiertes Werk „Samson et Dalila“ als lauwarme Pseudo-Aktualisierung und pappt eine unbeholfen formulierte Kapitalismus-Kritik als Feigenblatt auf ein mit abgestandenen Klischees hantierendes Rampentheater, meint Regine Müller in ihrem Premierenbericht.

Axel Kober wird GMD der Duisburger Philharmoniker

27.02.19 (PM) -
Die Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor für die Duisburger Philharmoniker ist beendet: Axel Kober, der das Orchester bereits seit der Spielzeit 2017/18 als Chefdirigent leitet, soll den leistungsstarken Klangkörper mit Beginn der Spielzeit 2019/20 in neuer Position für weitere drei Jahre prägen. Nach eingehender Beratung schloss sich die Findungskommission einstimmig dem Votum des Orchesters an, das sich mit überwältigender Mehrheit für Kober ausgesprochen hatte. Axel Kober wird bis Juli 2022 verpflichtet. Er wird jeweils vier Philharmonische Konzerte pro Saison dirigieren. Ergänzend wird in jeder Saison ein „Erster Gastdirigent“ eingeladen, der drei Konzerte dirigiert. In der Saison 2019/20 wird dies Benjamin Shwartz sein.

„Götterdämmerung“ in Zeiten des Wassermangels – Hilsdorf inszeniert in Düsseldorf

Er hatte seinen Hut selbst in den Ring geworfen: als Dietrich W. Hilsdorf für die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf „Die lustigen Weiber von Windsor“ inszenierte, erfuhr er im Gespräch mit dem Intendanten Christoph Meyer von dessen Plan, Richard Wagners „Ring“-Tetralogie aufzuführen. Hilsdorf bot sich als Regisseur an – und bekam den Zuschlag. Es ist das erste Mal, dass der Regie-Altmeister ganz allein einen „Ring“ in Szene setzt. Mit der „Götterdämmerung“ kam das Projekt nun zum Abschluss.

Eriks leerer Geldbeutel – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

31.07.18 (Peter P. Pachl) -
Manchen Bayreuth-Besuchern mochte es redundant erschienen sein, in diesem Sommer erneut der „Holländer“-Inszenierung aus dem Jahre 2012 zu begegnen. Aber Regisseur Jan Philipp Gloger, künftiger Nürnberger Schauspieldirektor, beweist mit seiner modifikationsreichen Weiterarbeit die Richtigkeit dieser Entscheidung.

Das letzte Stündlein eines Delinquenten – Alban Bergs „Wozzeck“ in Düsseldorf

23.10.17 (Frieder Reininghaus) -
Im Repertoire der deutschsprachigen Musiktheater nimmt Alban Bergs „Wozzeck“ gegenwärtig einen Vorzugsplatz ein. Drei Produktionen konkurrieren, die erkennbar beanspruchen, sich – im Sinne Robert Schumanns – „auf der Höhe der Zeit“ zu bewegen: Die Bild- und Regiearbeit des William Kentridge, die im August bei den Salzburger Festspielen gezeigt wurde, die Inszenierung von Robert Carsen, die seit einer Woche im Theater an der Wien gezeigt wird, und nun Stefan Herheims Produktion an der Rheinoper in Düsseldorf.

Ausstattungsoper mit stehendem Personal

Giacomo Puccinis „Turandot“ am Theater Duisburg in der Inszenierung von Huan-Hsiung Li lässt Wünsche offen. Christoph Schulte im Walde konnte das nicht überzeugen.

Erlösung als kapitalistische Geschäftsidee – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

01.08.15 (Peter P. Pachl) -
Als ein kurzes Intermezzo an dem bis vor drei Jahren spielfreien Abend vor der „Götterdämmerung“ gab es diesmal die pausenlose, späte Version von „Der fliegende Holländer“. Hatte in den Vorjahren der neue Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann, diese Produktion musikalisch geleitet, so übernahm für diesen Sommer Axel Kober das Dirigat und suchte dabei deutlich, sich von seinem Vorgänger abzusetzen, forsch beginnend, mit aufgerauhten Streicherklang und grell einsetzenden Bläsern ausgerichtet auf Gewitter und Sturm.
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