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Alle Artikel kategorisiert unter »Axel Kober«

Lauwarm – In Düsseldorf misslingt Camille Saint-Saëns' „Samson et Dalila“ gründlich

20.10.19 (Regine Müller) -
Joan Anton Rechi inszeniert an der Düsseldorfer Rheinoper Camille Saint-Saëns' ursprünglich als Oratorium konzipiertes Werk „Samson et Dalila“ als lauwarme Pseudo-Aktualisierung und pappt eine unbeholfen formulierte Kapitalismus-Kritik als Feigenblatt auf ein mit abgestandenen Klischees hantierendes Rampentheater, meint Regine Müller in ihrem Premierenbericht.

Axel Kober wird GMD der Duisburger Philharmoniker

27.02.19 (PM) -
Die Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor für die Duisburger Philharmoniker ist beendet: Axel Kober, der das Orchester bereits seit der Spielzeit 2017/18 als Chefdirigent leitet, soll den leistungsstarken Klangkörper mit Beginn der Spielzeit 2019/20 in neuer Position für weitere drei Jahre prägen. Nach eingehender Beratung schloss sich die Findungskommission einstimmig dem Votum des Orchesters an, das sich mit überwältigender Mehrheit für Kober ausgesprochen hatte. Axel Kober wird bis Juli 2022 verpflichtet. Er wird jeweils vier Philharmonische Konzerte pro Saison dirigieren. Ergänzend wird in jeder Saison ein „Erster Gastdirigent“ eingeladen, der drei Konzerte dirigiert. In der Saison 2019/20 wird dies Benjamin Shwartz sein.

„Götterdämmerung“ in Zeiten des Wassermangels – Hilsdorf inszeniert in Düsseldorf

Er hatte seinen Hut selbst in den Ring geworfen: als Dietrich W. Hilsdorf für die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf „Die lustigen Weiber von Windsor“ inszenierte, erfuhr er im Gespräch mit dem Intendanten Christoph Meyer von dessen Plan, Richard Wagners „Ring“-Tetralogie aufzuführen. Hilsdorf bot sich als Regisseur an – und bekam den Zuschlag. Es ist das erste Mal, dass der Regie-Altmeister ganz allein einen „Ring“ in Szene setzt. Mit der „Götterdämmerung“ kam das Projekt nun zum Abschluss.

Eriks leerer Geldbeutel – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

31.07.18 (Peter P. Pachl) -
Manchen Bayreuth-Besuchern mochte es redundant erschienen sein, in diesem Sommer erneut der „Holländer“-Inszenierung aus dem Jahre 2012 zu begegnen. Aber Regisseur Jan Philipp Gloger, künftiger Nürnberger Schauspieldirektor, beweist mit seiner modifikationsreichen Weiterarbeit die Richtigkeit dieser Entscheidung.

Das letzte Stündlein eines Delinquenten – Alban Bergs „Wozzeck“ in Düsseldorf

23.10.17 (Frieder Reininghaus) -
Im Repertoire der deutschsprachigen Musiktheater nimmt Alban Bergs „Wozzeck“ gegenwärtig einen Vorzugsplatz ein. Drei Produktionen konkurrieren, die erkennbar beanspruchen, sich – im Sinne Robert Schumanns – „auf der Höhe der Zeit“ zu bewegen: Die Bild- und Regiearbeit des William Kentridge, die im August bei den Salzburger Festspielen gezeigt wurde, die Inszenierung von Robert Carsen, die seit einer Woche im Theater an der Wien gezeigt wird, und nun Stefan Herheims Produktion an der Rheinoper in Düsseldorf.

Ausstattungsoper mit stehendem Personal

Giacomo Puccinis „Turandot“ am Theater Duisburg in der Inszenierung von Huan-Hsiung Li lässt Wünsche offen. Christoph Schulte im Walde konnte das nicht überzeugen.

Erlösung als kapitalistische Geschäftsidee – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

01.08.15 (Peter P. Pachl) -
Als ein kurzes Intermezzo an dem bis vor drei Jahren spielfreien Abend vor der „Götterdämmerung“ gab es diesmal die pausenlose, späte Version von „Der fliegende Holländer“. Hatte in den Vorjahren der neue Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann, diese Produktion musikalisch geleitet, so übernahm für diesen Sommer Axel Kober das Dirigat und suchte dabei deutlich, sich von seinem Vorgänger abzusetzen, forsch beginnend, mit aufgerauhten Streicherklang und grell einsetzenden Bläsern ausgerichtet auf Gewitter und Sturm.

Banalität mit Meerblick – Die Straßburger Neuproduktion von Wagners „Tristan und Isolde“

20.03.15 (Joachim Lange) -
Die Neuproduktion von Wagners „Tristan und Isolde“, die die elsässische Opéra national du rhin jetzt in Straßburg herausbrachte, ist vor allem ein musikalisches Ereignis, das im Graben stattfindet. Dabei geht der aktuelle Bayreuther Holländer-Dirigent und Musikchef der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Axel Kober am Pult des Orchestre philharmonique de Strasbourg durchaus präzise und eigenwillig zu Werke. Und das nicht, weil er die ersten paar Takte des Vorspiels wiederholt, weil ihm ein Handy in Seniorenhand den Auftakt fröhlich vermasselte. Da bewies er Nervenstärke.

Tannhäuser zum Dritten mit neuer Schubkraft: Assoziationen anlässlich der letzten Premiere von Sebastian Baumgartens Inszenierung in Bayreuth

02.08.13 (Peter P. Pachl) -
Ungewöhnlich früh für Bayreuther Laufzeiten soll Sebastian Baumgartens Bayreuther Inszenierung des „Tannhäuser“ bereits mit diesem dritten Jahr ihr Ende finden. Ästhetisch bildet diese Arbeit eine Linie, die mit Christoph Schlingensiefs Inszenierung des „Parsifal“ begann und derzeit in Frank Castorfs „Ring“-Inszenierung gipfelt und noch mit einer Neuinszenierung des „Parsifal“ durch Jonathan Meese fortgesetzt werden soll.

Dirigent Kober: Diskussionen machen die Oper spannend

21.07.13 (dpa) -
Der Dirigent Axel Kober stellt sich in Bayreuth einer heiklen Aufgabe - er ist bei der umstrittenen «Tannhäuser»-Produktion der dritte Dirigent im dritten Jahr. Doch er strahlt große Zuversicht aus. Zumal er den Grünen Hügel seit seinen Teenagerjahren kennt.
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