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Alle Artikel kategorisiert unter »Bayerisches Staatsorchester«

Schöner sterben, um zu leben – Marina Abramovićs Opernprojekt „7 Death of Maria Callas“ in München uraufgeführt

02.09.20 (Joachim Lange) -
Nein, sie springt nicht aus dem Fenster. Obwohl der musikalische Effekt, mit dem das laute Paris ins nachgebaute Pariser Sterbe-Zimmer der Callas einbricht, geradezu körperlich zu spüren ist. Diese kleine Szene kurz vor dem Ende der jetzt in München mitzuerlebenden Sieben Tode der Maria Callas, wird nicht von den musikalischen Beiträgen von Bellini, Bizet, Donizetti, Puccini und Verdi unterlegt, sondern stammt von Marko Nikodijević, dem komponierenden Landsmann der serbischen Performerin Marina Abramović.

Korngolds „Die tote Stadt“ wird im Münchner Nationaltheater gefeiert

19.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich! München, die einstige „Hauptstadt der Bewegung“, deren Theater sich eifrig den braunen Kulturbarbaren angedient haben, hat ein Spielplan-Defizit. Auch im Bereich des Musiktheaters ist die alles Staunen werte Phalanx von Komponisten, die schon lange vor 1933 widerlich abqualifiziert und dann nicht mehr gespielt wurden, lang und breit. Nach 1955 jetzt endlich eine Serie von Korngolds „Opernhit von 1920“ – doch die Freude unseres Kritikers Wolf-Dieter Peter blieb nicht ungetrübt.

Strauss unbedingt verschlimmbessern – Die Münchner Opernfestspielpremiere „Salome“

28.06.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Der Salome-Stoff im Jahr 2019 – da gäbe es leider Anknüpfungspunkte, denn grässlicherweise sind ja Enthauptungen von unliebsamen Köpfen wieder aktuell geworden. Also war in der Strauss-Metropole München zu Beginn der Opernfestspiele etwas zu erwarten. Doch den Buh-Sturm für das Bühnenteam fand Wolf-Dieter Peter völlig angemessen.

„Danke, aber ich hab doch nur dirigiert…“ – Kirill Petrenko überwältigt mit Mahlers 3. Symphonie im Münchner Nationaltheater

15.01.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Stille der Überwältigung – und dann tosende Bravo-Stürme, unterfüttert von den nur an Ausnahmeabenden hochbrandenden Trampel-Wellen. Konzertmeister Markus Wolf versucht mehrfach, die Aufstehaufforderung des Dirigenten an das Bayerische Staatsorchester zu verhindern, um Kirill Petrenko in den Mittelpunkt des Jubels zu stellen. Erst nach dem x-ten Versuch gelingt es ihm: über die übliche Höflichkeitsgeste eines Orchesters an den Dirigenten – das Klopfen mit dem Geigenbogen aufs Notenpult – darüber hinaus fangen Damenchor, Kinderchor und das Orchester mit strahlenden Gesichtern zu klatschen an und trampeln auf dem Podium ihre eigene Musizierbegeisterung heraus. Der neue Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper verbeugt sich in alle Richtungen und wieder signalisiert seine Körpersprache: „Danke, aber ich hab doch nur dirigiert…“

Trotz Boykott-Aufrufen: Konzert des Bayerischen Staatsorchesters war TV-Erfolg

13.10.13 (dpa) -
Neu Delhi (dpa) - Trotz zahlreicher Protestaufrufe hat das Konzert des Bayerischen Staatsorchesters in der indischen Unruheregion Kaschmir zahlreiche Zuschauer erreicht. 64 Prozent der fernsehenden Bevölkerung in Srinagar, der Hauptstadt des Bundesstaates Jammu und Kaschmir, hätten die Live-TV-Übertragung des Konzerts vom 7. September unter der Leitung von Zubin Mehta gesehen, berichtete die Zeitung «Times of India» am Freitag unter Berufung auf Daten des Medienforschungsinstituts TAM.

Friedenskonzert in Kaschmir: Gute Absicht, schlechte Stimmung

09.09.13 (dpa) -
Srinagar - Das Bayerische Staatsorchester hat am Samstag ein Friedenskonzert in Kaschmir gegeben - und damit statt Ruhe und Eintracht eher Aufruhr und Trubel gebracht. «Vielleicht war die Absicht gut, aber die Taten waren es nicht», schimpft Yasin Malik, Vorsitzender der Jammu und Kaschmir Befreiungsfront.

In Indien exotisch, in China aufgesogen - Klassik aus Europa

04.09.13 (dpa) -
Das Bayerische Staatsorchester wird in Kaschmir spielen - und dort auf überwiegend ungeübte Ohren treffen. Denn in Indien hat westliche klassische Musik, ganz anders als in China, keine Tradition.

Ausgehverbot bei Konzert des Bayerischen Staatsorchesters in Kaschmir gefordert

03.09.13 (dpa) -
Neu Delhi - Ein Separatistenführer im indischen Teil von Kaschmir hat ein Ausgehverbot am Tag des Konzerts des Bayerischen Staatsorchesters in Srinagar gefordert. Mit dem Ausgehverbot im ganzen Kaschmir-Tal solle gegen das geplante Konzert unter der Leitung des indischen Dirigenten Zubin Mehta (77) am 7. September protestiert werden, sagte Syed Ali Geelani laut der Nachrichtenagentur IANS.

„Musik ist keine Schönheitsoperation“: Kent Nagano über seinen Abschied aus München [update, 24.7.: Jubel für «Written on skin»]

23.07.13 (dpa) -
Der Chef des Bayerischen Staatsorchesters und des Staatsopernchors, Kent Nagano, verlässt Ende Juli das größte deutsche Opernhaus und wechselt 2015 in gleicher Position an die Hamburgische Staatsoper. Zum Abschied von München bekam der passioniert Surfer von seinem Orchester ein Surfbrett mit den Unterschriften aller Musiker geschenkt. Der Nachrichtenagentur DPA gab er ein Interview.

Erkenntnisgewinn zum Abschied – Kent Naganos analytischer Bruckner mit dem Bayerischen Staatsorchester

22.07.13 (Wolf Loeckle) -
Ende Juli leitet Kent Naganao mit dem „Parsifal“ seine letzte Vorstellung als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Zum Abschied vom Staatsorchester legt er bei Farao Classics eine Neuaufnahme von Bruckners 8. Symphonie vor.
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