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Alle Artikel kategorisiert unter »Biopic«

Strong, beautiful and black

08.08.21 (Ursula Gaisa) -
Eigentlich ist es ein Wunder, dass es bis vor kurzem nur ein Biopic über eine der schillerndsten Figuren US-amerikanischer beziehungsweise afroamerikanischer Jazzgeschichte gab: Billie Holiday. Das erste mit Diana Ross in der Hauptrolle kam 1972 in die Kinos. Grundlage war die 1956 erschienene Autobiografie der Künstlerin „Lady Sings The Blues“ – so auch der Titel des Films, der momentan nur in einem US-amerikanischen DVD-Format und in englischer Sprache erhältlich ist. Und wie Andra Day im jetzt ebenfalls auf DVD (Capelight) erschienen Film „The United States vs. Billie Holiday“ erhielt Diana Ross damals eine Oscarnominierung und wurde mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Soundtrack 2021/07

11.07.21 (Viktor Rotthaler) -
Nach fast fünf Jahrzehnten entstand nun ein zweites großes Biopic über Billie Holiday, die Generationen von Jazzsängerinnen und Croonern wie Frank Sinatra beeinflusst hat. Im Herzen des Films pocht der Jahrhundertsong „Strange Fruit“. Ein Lied, das von den „seltsamen Früchten“ handelt, die in den Bäumen des Südens baumeln. (siehe Kritik).

Für immer ein gebrochenes Herz

23.03.20 (Juan Martin Koch) -
Der Film zum Dirigentinnenboom. Könnte man zumindest meinen, wenn man liest, wessen Biografie die Vorlage für „Die Dirigentin“ geliefert hat: Antonia Brico, jene 1902 in Rotterdam geborene Musikerin, die ab ihrem sechsten Lebensjahr bei Pflegeeltern in den USA aufwuchs und 1930 bei den Berliner Philharmonikern debütierte. Die niederländische Filmemacherin Maria Peters hat nun die erste Phase von Bricos außergewöhnlicher Karriere zum Ausgangspunkt eines allzu opulent-geschmeidigen Biopics gemacht (Kinostart 20. April).

Von Django, Chet und Dalida

14.11.17 (Viktor Rotthaler) -
2017 war das Jahr der Biopics im deutschen Kino. Gleich drei große Ikonen der Jazz- und Pop-Szene wurden heuer auf der großen Leinwand besungen: Chet Baker, Dalida und jetzt Django Reinhardt. Während das Melodrama „Dalida“ zu den großen Höhepunkten des Kinojahres gehört, enttäuschten die anderen beiden Filme.

Am Tag als der Regen kam

18.07.17 (Viktor Rotthaler) -
Spätestens seit den 50ern gehört das Star-Biopic zu den interessanten Subgenres des Melodramas. Waren es anfangs oft noch Filme über Komponisten wie Cole Porter oder George Gershwin und Jazzmusiker wie Benny Goodman oder Glenn Miller, so rückten später immer mehr Sänger in den Mittelpunkt. Auch in Deutschland entstanden in den letzten Jahren zwei sehr beachtliche Biopics für das Fernsehen: die Udo-Jürgens-Story „Der Mann mit dem Fagott“ und „Du bist nicht allein“ mit einem herausragenden Christoph Waltz als Roy Black. Zwei Filme über Schlagersänger, die ein Gefühl für die Branche vermitteln.
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