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Alle Artikel kategorisiert unter »Camilla Nylund«

Mixmax: Simone Young dirigierte die „Wagner-Gala“ an der Staatsoper

14.03.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits der erste Blick auf die Bühne des Schiller-Theaters mit dem klassizistischen Konzertzimmer des Opernhauses Unter den Linden zeigte für den als „Wagner-Gala“ angekündigten Abend einer bunten Mischung spätromantischer Opernausschnitte unter Leitung der australischen Dirigentin Simone Young bereits optisch ein Ungleichgewicht.

Wenig packend – Beethovens „Fidelio“ an der Berliner Staatsoper im Schillertheater

04.10.16 (Peter P. Pachl) -
Harry Kupfers Inszenierungen waren immer für eine Überraschung gut. Warteten sie doch mit ungewöhnlichen Konzepten auf, und boten, ob diese aufgingen oder scheiterten, allemal spannende Musiktheaterabende. Den „Ring des Nibelungen“ gestaltete Kupfer in Bayreuth gemeinsam mit Daniel Barenboim in einer optimalen Kooperation, die an der Staatsoper unter den Linden mit einem gemeinsamen kompletten Wagner-Zyklus fortgesetzt wurde (allerdings, dem Bayreuther Aufführungskanon gemäß, nur mit Wagners letzten zehn Bühnenwerken).

Eugen Onegin schreibt einen Brief ... – Tschaikowskis „Eugen Onegin“ an der Dresdner Semperoper

03.07.16 (Michael Ernst) -
Eben erst „Don Giovanni“ von Mozart, jetzt Tschaikowskis „Eugen Onegin“. Ein Draufgänger nach dem anderen. Aber beide ganz anders. Die Dresdner Semperoper beendet die Spielzeit mit einem sehr runden Erfolg.

Ein Musiktheatercoup – Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ an der Staatsoper im Schillertheater

15.06.15 (Peter P. Pachl) -
Die vier männlichen Komödianten der Truppe um die schöne Zerbinetta legen lange schwarze Gummi-Phallusse an, die sie zur Verzweiflung des Komponisten („In mein Heiligtum hinein ihre Bocksprünge! Ach!“) rhythmisch schwingen lassen. Im verklingenden Vorspiel tritt Ariadne in die Mitte der Bühne. Aber nicht, wie sonst üblich, beginnt umgehend der Opern-Akt. Stattdessen lässt Stückezertrümmerer und Bühnenprovokateur Hans Neuenfels im Hintergrund Kultur-Felsbrocken herabpoltern, und – nach nur 45 Minuten – gibt es eine ausgiebige Opernpause.

Pech, Panne, aber keine Pleite – „Tannhäuser“ eröffnet die Bayreuther Festspiele – erstmals mit drei Pausen

26.07.14 (Peter P. Pachl) -
Ein Novum in der Geschichte Neu-Bayreuths: in der ersten Szene des ersten Aufzuges, kurz bevor Tannhäuser die erste Strophe seines Liedes an die Venus anstimmt, wurde die Aufführung unterbrochen. Beim der Auffahrt des Venusberg-Käfigs auf Bühnenniveau verklemmte sich einer der Gitterstäbe, zerbarst krachend und stoppte die Hydraulik. Tannhäuser und Venus kletterten durch eine Bodenklappe auf den Deckel des Käfigs und agierten dort, etwas geschockt, aber doch mit Routine und überbrückten so das Bühnenpech.

Nostalgische Leberkäs- und Weißwursthölle – Andreas Homoki inszeniert Wagners „Lohengrin“ an der Wiener Staatsoper

14.04.14 (Frieder Reininghaus) -
Will ein Intendant eines der maßgeblichen europäischen Opernhäuser einen in seiner Liga spielenden Kollegen zu einer Gastinszenierung einladen, ist die Auswahl nicht mehr allzu groß. Die meisten Kapitäne der großen Musiktheaterdampfer sind mehr oder minder begnadete Verwaltungsprofis – in Wien wie in Paris, Brüssel, London, Madrid oder an der Deutschen Oper Berlin, aber auch in den Container-Transportern von Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Essen, Hannover, Karlsruhe oder Antwerpen (Simone Young in Hamburg ist zugleich GMD und Intendantin, mithin eine wirkliche Ausnahme).

Sophie „Daphne“ Scholl: Torsten Fischer inszeniert Richard Strauss an der Dresdner Semperoper

06.10.10 (Michael Ernst) -
Dresdens Semperoper hat seit dieser Spielzeit eine neue Intendanz, mit Ulrike Hessler erstmals in der sächsischen Operngeschichte eine Intendantin. Für ihre Antrittspremiere holte sie mit dem jungen israelischen Dirigenten Omer Meir Wellber, mit Regisseur Torsten Fischer, Bühnenbildner Herbert Schäfer, Kostümbildner Andreas Janczyk und dem Maler Vasilis Triantafillopoulos ein völlig neues Team ans Haus. Gleichzeitig wurde mit Richard Strauss auf eine Art Hausgott und mit dessen Bukolischer Tragödie „Daphne“ auf ein 1938 in Dresden uraufgeführtes Werk gesetzt.
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