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Alle Artikel kategorisiert unter »Camilla Nylund«

Gala an der Scala – Viele Masken, aber kein Ball: Das Teatro alla Scala hat die neue Saison mit einem Fest der Musik eröffnet

09.12.20 (Michael Ernst) -
Traditionen sind dazu da, dass sie gepflegt werden. Während die Pandemie vieles von dem, was lange Zeit als unumstößlich galt, schlicht über den Haufen gefegt hat, gibt es doch einige wenige Meilensteine, die dem weltweit gerupften Kulturbetrieb nicht entrissen werden können.

Bei Richard daheim – Corona schrumpft in Bayreuth die Richard-Wagner-Festspiele auf ein Hauskonzert

26.07.20 (Joachim Lange) -
An diesem 25. Juli war Bayreuth im Ausnahmezustand vom alljährlichen Ausnahmezustand. Das erste Mal seit der Wiederaufnahme der Richard-Wagner-Festspiele im Jahre 1951 fielen die kompletten Festspiele aus. Also auch der ganze Rummel samt dem großen Protokoll der Republik.

Zum Mega-Event gepusht – „Der Rosenkavalier“ an der Staatsoper Berlin

10.02.20 (Peter P. Pachl) -
Die sich musikalisch auf hohem Niveau bewegende Neuproduktion krankt an der all zu großen Diskrepanz zwischen Inszenierungsabsicht und Inszenierungsergebnis der mit André Heller, Xenia Hausner und Zubin Mehta als Mega-Event apostrophierten Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Gleichwohl ein Publikumserfolg bei dem ungewöhnlich stark mit High Society aus Wien angefüllten Auditorium.

Wagners „Meistersinger“ mit Schokoladenmädchen an der Semperoper Dresden

28.01.20 (Michael Ernst) -
Von Salzburg via Dresden nach Tokyo: Zu den Osterfestspielen gefeiert, wurde die „Meistersinger“-Inszenierung von Jens-Daniel Herzog an der Semperoper heftig ausgebuht. Viel Beifall gab’s für die Musik.

Fulminant, überbordend, witzig – „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Spannend zu erleben, wie es in Bayreuth Inszenierungen gibt, die auf den ersten Blick Interesse auf Vertiefung machen, sich dann aber als wenig sinnerhellend herausstellen, andere hingegen, die von Jahr zu Jahr im Sinne der Weiterarbeit, der Idee der „Werkstatt Bayreuth“ folgend, wachsen und reifen. Die Abfolge der Premieren „Lohengrin“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“, obendrein mit identischer Besetzung in den Hauptpartien von Sopran und Tenor, ist ein Beispiel für ein sich weiter verdichtendes, an Witz und Spannung nicht abnehmendes Kunstwerk des Tertiärschemas im Kreativprozess des Musiktheaters. Peter P. Pachl analysiert.

Der Gang des grünen Ampelmännchens Richtung Publikum – „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Die Stadt Bayreuth will Richard Wagner als grünes Ampelmännchen in die Verkehrsampeln setzen. Wird dieser Beschluss realisiert, so war Neo Rauch als Ausstatter des „Lohengrin“ in Bayreuth geradezu prophetisch. Denn am Ende der Oper läuft anstelle des rückverwandelten Gottfried ein grünes Männchen mit grün glühendem Zweig über die Bühne. Ein Bericht von Peter P. Pachl.

Von Wort und Ton – und Tat: „Capriccio“ von Richard Strauss an Frankfurts Oper beeindruckt

15.01.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein Flucht-Werk. Denn 1775, inmitten virulenter Krisen des Absolutismus und einem guten Jahrzehnt vor der großen Revolution, nahe Paris über das Verhältnis von Wort und Ton in der Kunst zu diskutieren, geistreich, ironisch sich selbst bespiegelnd – das war genauso wirklichkeitsfremd, wie sich jahrelang vor der Uraufführung 1942 mit den gleichen Problemen zu beschäftigen, jetzt schon von nächtlichen Bombenangriffen tödlich bedroht. Richard Strauss ließ das Werk mit einem Fragezeichen enden. Brigitte Fassbaender wurde konkret.

Das letzte Stündlein eines Delinquenten – Alban Bergs „Wozzeck“ in Düsseldorf

23.10.17 (Frieder Reininghaus) -
Im Repertoire der deutschsprachigen Musiktheater nimmt Alban Bergs „Wozzeck“ gegenwärtig einen Vorzugsplatz ein. Drei Produktionen konkurrieren, die erkennbar beanspruchen, sich – im Sinne Robert Schumanns – „auf der Höhe der Zeit“ zu bewegen: Die Bild- und Regiearbeit des William Kentridge, die im August bei den Salzburger Festspielen gezeigt wurde, die Inszenierung von Robert Carsen, die seit einer Woche im Theater an der Wien gezeigt wird, und nun Stefan Herheims Produktion an der Rheinoper in Düsseldorf.

Umjubelte Premiere der überarbeiteten Bayreuther „Walküre“

31.07.17 (Peter P. Pachl) -
Eine immense Steigerung gegenüber dem „Rheingold“ offenbarte Dirigent Marek Janowski bereits beim Vorspiel. Die Intensität der szenischen Leistungen des Sängerensembles ist in diesem Jahr enorm gewachsen durch intensive Nacharbeit Frank Castorfs an seiner Inszenierung.

Wehen-Hysterie und Kinder-Gazellen – „Die Frau ohne Schatten“ an der Staatsoper

11.04.17 (Peter P. Pachl) -
Spätestens bei der Applausordnung wurde den Premierenzuschauern der Eröffnungspremiere der Festtage der Staatsoper klar, dass zumindest in der Deutung des Operntitels seitens des Inszenierungsteams ein heftiges Missverständnis vorlag, denn deren hierarchischer Aufbau gipfelte in der Kaiserin. Mit der „Frau ohne Schatten“ aber meinten Hofmannsthal und Strauss unmissverständlich die namenlos stets nur als Frau apostrophierte Gattin des Färbers.
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