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Alle Artikel kategorisiert unter »Cancel Culture«

Zürcher Bar sagt Auftritt von weißem Musiker mit Dreadlocks ab

19.08.22 (dpa) -
In der Schweiz ist erneut ein Konzert im Zuge der Debatte um kulturelle Aneignung abgesagt worden. Die Zürcher Bar „Gleis“ sagte kurzfristig den für 16. August angekündigten Auftritt des österreichischen Gitarristen Mario Parizek ab, der Dreadlocks trägt, wie unter anderem die „Neue Zürcher Zeitung“ am Donnerstag berichtete. Personen auch aus dem eigenen Team hätten das Thema der kulturellen Aneignung angesprochen und mitgeteilt, dass sie sich „mit diesem Auftritt nicht wohl fühlten“, hieß es in einer Stellungnahme des Lokals auf Facebook. Nicht die Frisur selbst, sondern das geäußerte „Unwohl“ sei der Grund für die Absage.

Ein Stammgast öffnet in Salzburg die Türen zu den Festspielen: „Jedermann“

24.07.22 (Joachim Lange) -
Die Salzburger Festspiele haben begonnen – mit nur drei Opern-Neuproduktionen und etlichen Wiederaufnahmen versucht das Programm dennoch dem eigenen Anspruch die Nummer 1 zu sein, gerecht zu werden.

Frage des Blickwinkels: Augsburg setzt Schostakowitsch ab

05.04.22 (Sarah Lindenmayer) -
Krieg und Elend auf der Bühne darzustellen sei immer ein schwieriges Unterfangen, schreibt das Theater Biel/Solothurn. Wenn die Realität das Geschehen auf der Bühne einhole, werde es jedoch unmöglich. Mit dieser Begründung hat sich das Schweizer Theater hinsichtlich des Ukraine-Krieges entschieden, Tschaikowskys Oper „Mazeppa“ aus dem Spielplan zu streichen. In dem Werk geht es um eine tragische Liebesbeziehung und gleichzeitig um den Konflikt um die ukrainische Unabhängigkeit vom damaligen Zarenrussland. Aktueller geht es nicht. Dem Spiegel sagte eine Sprecherin, dass man den ukrainischen Orchestermitgliedern nicht habe zumuten wollen, die von Tschaikowsky vertonte Schlachtszene zu musizieren.

Deutsche Kultureinrichtungen auf „Antisemiten-Liste“ des Wiesenthal-Zentrums

29.12.20 (dpa) -
Das Wiesenthal-Zentrum nennt auf einer Liste der nach seiner Einschätzung zehn weltweit schlimmsten antisemitischen Vorfälle im Jahre 2020 auch eine Initiative deutscher Kultureinrichtungen. Die deutsche Initiative „GG 5.3 Weltoffenheit“ erscheint auf Platz sieben der am Dienstag veröffentlichten Liste.
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