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Alle Artikel kategorisiert unter »Chorsolisten der Komischen Oper Berlin«

Eindrucksstark: George Enescus „Œdipe“ an der Komischen Oper Berlin

03.09.21 (Peter P. Pachl) -
Die Restriktionen der Pandemie nutzend, hat der russische Regisseur Evgeny Titov die 1936 in Paris uraufgeführte Oper von George Enescus einziger Oper „Œdipe“ auf eine Dichtung von Edmond Fleg nach Sophokles um ein Fünftel verkürzt zu einem pausenlosen, knapp zweistündigen Abend und den Chor im zweiten Rang des Hauses an der Behrenstraße angesiedelt.

Im Ballett-Kranken-Saal – Massenets „Cendrillon“ an der Komischen Oper Berlin

13.06.16 (Peter P. Pachl) -
Stärker als andere musiktheatrale Versionen des Aschenputtel-Stoffes unterscheidet Jules Massenets 1989 uraufgeführte Oper die Ebenen Realität und Märchenhandlung. Die Märchentraumwelt entsteht nur rund um die Protagonistin und zeigt dem Publikum der Belle Epoche eine Fluchtmöglichkeit aus prosaischer Alltagsexistenz auf.

Frei nach Marschner „Der Vampyr“ als Freak-Grusical

22.03.16 (Peter P. Pachl) -
„Vampyr“-Exzerpte und neue Musik konnte bei der Premiere unser Kritiker Peter P. Pachl an der Komischen Oper Berlin ausmachen – trotzdem scheint man das Thema verfehlt zu haben.

Uraufführungsfragment – Offenbachs „Fantasio“ an der Komischen Oper Berlin

15.02.16 (Peter P. Pachl) -
Beim Begriff Valentinstag denken Bayern in erster Linie nicht an Sankt V., sondern an Karl Valentin, den geistreichen Münchner Querkopf – und eine in München spielende Opernhandlung über einen selbsterwählten Hofnarren aus dem Volk, der sich in eine Prinzessin verliebt hat, ist Offenbachs „Fantasio“, dessen Urfassung am Vorabend des Valentinstages in der Komischen Oper Berlin erstmals erklang.

Überdurchschnittlich: „Jewgeni Onegin“ an der Komischen Oper Berlin

01.02.16 (Peter P. Pachl) -
Entgegen dem früheren Alleinstellungsmerkmal der Komischen Oper Berlin, alle Werke in Landessprache zur Aufführung zu bringen, wurde die russische Erstaufführung von Pjotr I. Tschaikowskis „Lyrische Szenen in drei Akten“ nun im ehemaligen russischen Sektor Berlins zu einem ungeteilt gefeierten Premierenerfolg.
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