Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Christian Thielemann«

Verismo-Opern in schwarzen, weißen und ganz bunten Tönen – Osterfestspiele in Salzburg

03.04.15 (Michael Ernst) -
Die Osterfestspiele Salzburg strecken sich dieses Jahr weit in den Süden und holen eine nur scheinbar ferne Vergangenheit aus Sizilien auf die Bühne des Großen Festspielhauses. Dort gab es am zum Auftakt die Doppelpremiere „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni und „Pagliacci“ (Der Bajazzo) von Ruggero Leoncavallo. Zu schade, dass es hier Usus ist, alle Produktionen und Konzerte nur zweimal aufzuführen. Das Operndoppel hätte das Zeug zum Publikumsrenner. In Salzburg ist es auch für den Ostermontag restlos ausverkauft.

BPhil-Kandidat? Dirigent Thielemann über neue Angebote: «Man weiß ja nie»

28.03.15 (dpa, Martin Morgenstern) -
Dresden/Salzburg - Dirigent Christian Thielemann plant weiter mit der Staatskapelle Dresden und will bei den Osterfestspielen in Salzburg eine zeitgenössische Note einbringen. «Ich bin in Dresden über die Maßen glücklich mit der Staatskapelle», sagte Thielemann (55). Die Situation sei zwischenmenschlich so schön, dass er sich Angebote sehr überlegen würde. «Aber natürlich kann es passieren, dass mal jemand anruft. Man weiß ja nie.»

Richard-Wagner-Preis für Dirigent Christian Thielemann

04.03.15 (dpa) -
Leipzig - Der Dirigent Christian Thielemann wird von der Leipziger Richard-Wagner-Stiftung ausgezeichnet. Der mit 10 000 Euro dotierte Richard-Wagner-Preis gehe seit 2013 jährlich an einen Musiker oder Publizisten, der sich mit dem Werk des Komponisten auseinandersetze, teilte die Stiftung am Mittwoch mit.

Wagner in der Wüste und Bruckner mit Popcorn – So geht Kulturaustausch: Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle polieren den Dresdner Ruf im Nahen Osten

25.02.15 (Michael Ernst) -
Dresdens Image ist hin. Für Weltoffenheit steht derzeit nichts oder zumindest nicht viel im Elbtal von Sachsen. Bloß gut, dass der Ruf als Kunst- und Kulturstadt noch funktioniert; den Bühnen, Kunstsammlungen und der Orchesterlandschaft sei Dank. Sie werden auch weiterhin Anziehungspunkte der Stadt sein und Menschen aus aller Welt über gewisse Phobien kleinstgeistiger Zeitgenossen hinwegsehen lassen, um dennoch nach Dresden zu reisen und an den Schätzen einer reichen Tradition teilzuhaben.

taktlos 178 – Die Nachrichten aus der Welt des Wahren, Schönen und Guten

06.02.15 (mh) -
München: Kritik am Münchner Konzertsaal von Anne-Sophie Mutter +++ Dresden: Maestro Christian Thielemann beleuchtet PEGIDA von innen +++ Witteneschingen: Mindestlohn für Komponisten führt zur Arbeitslosigkeit +++ New Peking: Lang Lang mit Honorarausfallerscheinungen

Strauss schwappt von Salzburg nach Sachsen – Richard Strauss‘ „Arabella“ an der Semperoper Dresden

09.11.14 (Michael Ernst) -
Seit die Sächsische Staatskapelle das Orchester der Osterfestspiele Salzburg ist, sind die dortigen Opern Koproduktionen mit der Semperoper Dresden. Das „Parsifal“-Debüt von 2013 scheint aus guten Gründen vergessen zu sein, aber die diesjährige „Arabella“ wurde nun glanzvoll an die Elbe gesetzt.

Annäherung von Szene und Musik – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.14 (Peter P. Pachl) -
Die Werkstatt-Idee der Wagner-Enkel Wieland und Wolfgang, die ein Prinzip Neu-Bayreuths nach dem Zweiten Weltkrieg bedeutete, lebt auch bei den Schwestern Eva und Katharina der Urenkel-Generation fort. Jan Philipp Gloger hat an seiner Inszenierung „Der fliegende Holländer“ deutlich weiter gearbeitet, im dritten Jahr vermag sie noch stärker zu überzeugen – und dies nunmehr auch im Zusammenspiel mit der Musik.

Verdi-Oper in einer verschachtelten Welt – Simon Boccanegra in Dresden

01.06.14 (Michael Ernst) -
Genua ist überall. Das Genua des 14. Jahrhunderts, als Simone Boccanegra zum ersten Dogen des Stadtstaats gewählt wurde, war zerrissen genug. Giuseppe Verdi sah die konfliktreiche Zeit, in der sich Plebejer und Patrizier gegenüberstanden, in seinem Jahrhundert gespiegelt. Vom mörderischen G8-Gipfel 2001 wusste er damals noch nicht. Auch nichts von Majdan, Tahrir und Taksim. Parallelen sind dennoch evident in der Dresdner Neuinszenierung von „Simon Boccanegra“.

Paukenschlag am Ende: Peter Alward verlässt die Osterfestspiele Salzburg

22.04.14 (dpa, PM) -
Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle zum Verzicht von Peter Alward auf Vertragsverlängerung: Zum Verzicht von Peter Alward auf die Verlängerung seines Vertrags als Geschäftsführender Intendant der Osterfestspiele Salzburg äußerten sich heute Christian Thielemann (Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle und Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele), Jan Nast (Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle) und der Orchestervorstand der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

„In die Herzen gespielt“ – Die Sächsische Staatskapelle bei den Osterfestspielen in Salzburg

21.04.14 (Michael Ernst) -
Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. Gut vierzig Jahre lang haben sich das die Berliner Philharmoniker regelmäßig zu Ostern geleistet, seit 1967 ihr damaliger Chef Herbert von Karajan die Osterfestspiele Salzburg ins Leben rief. Nun arbeiten sie dort, wo andere kuren und zocken. In Baden-Baden. Salzburg ist seit vorigem Jahr fest in Händen von Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle. Eine Bilanz.
Inhalt abgleichen