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Alle Artikel kategorisiert unter »Christian Thielemann«

taktlos 178 – Die Nachrichten aus der Welt des Wahren, Schönen und Guten

06.02.15 (mh) -
München: Kritik am Münchner Konzertsaal von Anne-Sophie Mutter +++ Dresden: Maestro Christian Thielemann beleuchtet PEGIDA von innen +++ Witteneschingen: Mindestlohn für Komponisten führt zur Arbeitslosigkeit +++ New Peking: Lang Lang mit Honorarausfallerscheinungen

Strauss schwappt von Salzburg nach Sachsen – Richard Strauss‘ „Arabella“ an der Semperoper Dresden

09.11.14 (Michael Ernst) -
Seit die Sächsische Staatskapelle das Orchester der Osterfestspiele Salzburg ist, sind die dortigen Opern Koproduktionen mit der Semperoper Dresden. Das „Parsifal“-Debüt von 2013 scheint aus guten Gründen vergessen zu sein, aber die diesjährige „Arabella“ wurde nun glanzvoll an die Elbe gesetzt.

Annäherung von Szene und Musik – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.14 (Peter P. Pachl) -
Die Werkstatt-Idee der Wagner-Enkel Wieland und Wolfgang, die ein Prinzip Neu-Bayreuths nach dem Zweiten Weltkrieg bedeutete, lebt auch bei den Schwestern Eva und Katharina der Urenkel-Generation fort. Jan Philipp Gloger hat an seiner Inszenierung „Der fliegende Holländer“ deutlich weiter gearbeitet, im dritten Jahr vermag sie noch stärker zu überzeugen – und dies nunmehr auch im Zusammenspiel mit der Musik.

Verdi-Oper in einer verschachtelten Welt – Simon Boccanegra in Dresden

01.06.14 (Michael Ernst) -
Genua ist überall. Das Genua des 14. Jahrhunderts, als Simone Boccanegra zum ersten Dogen des Stadtstaats gewählt wurde, war zerrissen genug. Giuseppe Verdi sah die konfliktreiche Zeit, in der sich Plebejer und Patrizier gegenüberstanden, in seinem Jahrhundert gespiegelt. Vom mörderischen G8-Gipfel 2001 wusste er damals noch nicht. Auch nichts von Majdan, Tahrir und Taksim. Parallelen sind dennoch evident in der Dresdner Neuinszenierung von „Simon Boccanegra“.

Paukenschlag am Ende: Peter Alward verlässt die Osterfestspiele Salzburg

22.04.14 (dpa, PM) -
Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle zum Verzicht von Peter Alward auf Vertragsverlängerung: Zum Verzicht von Peter Alward auf die Verlängerung seines Vertrags als Geschäftsführender Intendant der Osterfestspiele Salzburg äußerten sich heute Christian Thielemann (Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle und Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele), Jan Nast (Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle) und der Orchestervorstand der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

„In die Herzen gespielt“ – Die Sächsische Staatskapelle bei den Osterfestspielen in Salzburg

21.04.14 (Michael Ernst) -
Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. Gut vierzig Jahre lang haben sich das die Berliner Philharmoniker regelmäßig zu Ostern geleistet, seit 1967 ihr damaliger Chef Herbert von Karajan die Osterfestspiele Salzburg ins Leben rief. Nun arbeiten sie dort, wo andere kuren und zocken. In Baden-Baden. Salzburg ist seit vorigem Jahr fest in Händen von Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle. Eine Bilanz.

Zwei Schwestern Oder: Arabella und Zdenka – Strauss bei den Osterfestspielen Salzburg

13.04.14 (Michael Ernst) -
Der zweite Jahrgang der „Dresdner“ Osterfestspiele in Salzburg steht ganz im Zeichen von Richard Strauss. Zum Auftakt gab es dessen „Arabella“. Eine Besetzung mit großen Namen – und noch größeren Entdeckungen. „Arabella“ heißt sie, aber „Arabella und Zdenka“ müsste sie heißen, denn in dieser Oper geht es von A bis Z um beide Schwestern, um zwei Wesen aus einer Familie, die einander näher – und zugleich unterschiedlicher – kaum sein könnten.

Welt-Theater-Tage in Sachsen an der Elbe – Michael Ernst zu den Dresdner Verhältnissen

27.03.14 (Michael Ernst) -
Heute ist Welttheatertag. Rund um den Globus stehen die Bühnenkünste mal für einen Tag (oder zumindest einen Abend lang) im Zentrum. Es wird besondere Aufführungen geben, Diskussionsforen, Rabattaktionen sowie hier und da ein Tag der offenen Tür. Und danach – bleiben die Theater wieder sich selbst überlassen?

Ein Intendant, der nicht geht – nmz-Korrespondent Joachim Lange im Gespräch mit Serge Dorny

27.03.14 (Joachim Lange) -
Die Semperoper in Dresden ist ein Haus mit einer grandiosen Tradition. Weber und Wagner arbeiteten hier. Es ist das Theater mit den meisten Richard Strauss Opern auf seinem Uraufführungskonto. In den späten Jahren der DDR wurde das im Krieg zerstörte Haus wieder aufgebaut und schnell zum Touristenmagneten. Schaut man aus dem Wandelgang vor dem ersten Rang nach draußen, sieht man den schönsten Opernvorplatz der Welt! Elbe-Flutschäden hat man in einem imponierenden Kraftakt schnell wieder beseitigt. Die in dieses Haus gehörende Sächsische Staatskapelle ist ein Orchester, das man immer noch mit vollem Recht mit seinem alten Kosenamen „Wunderharfe“ benennen darf. Und wenn Christian Thielemann den „Rosenkavalier“ oder „Elektra“ dirigiert, dann hat das etwas von einem spätromantischen Hochamt. Dieses Orchester ist das Strauss-Orchester schlechthin.

Oper-Poker – Ein Scherbenhaufen an der Semperoper Dresden

25.02.14 (Michael Ernst) -
Pokern an Opern? Mit dem Androhen einer Kündigung sollte man vorsichtig sein. Das gilt generell, denn sie könnte ja angenommen werden. Vor dem eigenen Amtsantritt ist solch eine Drohung aber ganz dünnes Eis, wie das jüngste Kapitel Semperopern-Geschichte beweist. Man hätte sich gerne lautlos und in gegenseitigem Einvernehmen von Serge Dorny getrennt. Das sei aber nach seinem letzten Auftritt, „auf den ich hier nicht näher eingehen will“, nicht mehr möglich gewesen, ließ Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer am Dienstag die zahlreich erschienen Pressevertreter wissen.
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