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Alle Artikel kategorisiert unter »Christian Thielemann«

Zwei Schwestern Oder: Arabella und Zdenka – Strauss bei den Osterfestspielen Salzburg

13.04.14 (Michael Ernst) -
Der zweite Jahrgang der „Dresdner“ Osterfestspiele in Salzburg steht ganz im Zeichen von Richard Strauss. Zum Auftakt gab es dessen „Arabella“. Eine Besetzung mit großen Namen – und noch größeren Entdeckungen. „Arabella“ heißt sie, aber „Arabella und Zdenka“ müsste sie heißen, denn in dieser Oper geht es von A bis Z um beide Schwestern, um zwei Wesen aus einer Familie, die einander näher – und zugleich unterschiedlicher – kaum sein könnten.

Welt-Theater-Tage in Sachsen an der Elbe – Michael Ernst zu den Dresdner Verhältnissen

27.03.14 (Michael Ernst) -
Heute ist Welttheatertag. Rund um den Globus stehen die Bühnenkünste mal für einen Tag (oder zumindest einen Abend lang) im Zentrum. Es wird besondere Aufführungen geben, Diskussionsforen, Rabattaktionen sowie hier und da ein Tag der offenen Tür. Und danach – bleiben die Theater wieder sich selbst überlassen?

Ein Intendant, der nicht geht – nmz-Korrespondent Joachim Lange im Gespräch mit Serge Dorny

27.03.14 (Joachim Lange) -
Die Semperoper in Dresden ist ein Haus mit einer grandiosen Tradition. Weber und Wagner arbeiteten hier. Es ist das Theater mit den meisten Richard Strauss Opern auf seinem Uraufführungskonto. In den späten Jahren der DDR wurde das im Krieg zerstörte Haus wieder aufgebaut und schnell zum Touristenmagneten. Schaut man aus dem Wandelgang vor dem ersten Rang nach draußen, sieht man den schönsten Opernvorplatz der Welt! Elbe-Flutschäden hat man in einem imponierenden Kraftakt schnell wieder beseitigt. Die in dieses Haus gehörende Sächsische Staatskapelle ist ein Orchester, das man immer noch mit vollem Recht mit seinem alten Kosenamen „Wunderharfe“ benennen darf. Und wenn Christian Thielemann den „Rosenkavalier“ oder „Elektra“ dirigiert, dann hat das etwas von einem spätromantischen Hochamt. Dieses Orchester ist das Strauss-Orchester schlechthin.

Oper-Poker – Ein Scherbenhaufen an der Semperoper Dresden

25.02.14 (Michael Ernst) -
Pokern an Opern? Mit dem Androhen einer Kündigung sollte man vorsichtig sein. Das gilt generell, denn sie könnte ja angenommen werden. Vor dem eigenen Amtsantritt ist solch eine Drohung aber ganz dünnes Eis, wie das jüngste Kapitel Semperopern-Geschichte beweist. Man hätte sich gerne lautlos und in gegenseitigem Einvernehmen von Serge Dorny getrennt. Das sei aber nach seinem letzten Auftritt, „auf den ich hier nicht näher eingehen will“, nicht mehr möglich gewesen, ließ Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer am Dienstag die zahlreich erschienen Pressevertreter wissen.

Fulminanter Auftakt für das Richard Strauss Jahr an der Semperoper Dresden: Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle triumphieren mit „Elektra“

20.01.14 (Joachim Lange) -
Die Semperoper in Dresden bleibt nach dem überstandenen Wagner-Jahr mit ihrer „Elektra“ Premiere gleich im Jubiläumsmodus. Denn an der Elbe ist mit dem aktuellen, vor 150 Jahren geborenen Komponisten Richard Strauss gleich der zweite Hausgott an der Reihe. Und da mit Christian Thielemann seit kurzem ein Dirigent an der Spitze der Sächsischen Staatskapelle, also des nach wie vor besten Strauss-Orchesters der Welt, steht und dem Haus, das im vorigen Jahrhundert auf die Uraufführungen von Strauss-Opern geradezu abonniert war, obendrein eine absolute Top-Besetzung gelungen ist, beginnt dieses Jubeljahr musikalisch und sängerisch auf dem höchsten, live vorstellbaren Niveau!

Jay Z führt bei Grammy-Nominierungen – Auch deutsche Klassikanwärter

09.12.13 (dpa) -
Rap und Newcomer bei den Grammys: Neben Rapper Jay Z liegen das Hip-Hop-Duo Macklemore & Ryan Lewis und Kendrick Lamar mit vielen Nominierungen vorn. Auch Justin Timberlake und Taylor Swift können auf Trophäen hoffen.

Die «Wunderharfe» und Thielemann gratulieren zum Wagner-Jubiläum

27.08.13 (dpa) -
Bayreuth - Kurz vor Ende der Richard-Wagner-Festspiele hat die Sächsische Staatskapelle unter der Leitung von Christian Thielemann in Bayreuth für einen Höhepunkt des Wagner-Jahres gesorgt. Das traditionsreiche Orchester gab am Montagabend ein lange beklatschtes Konzert. Denn die Kombination stimmte: Da ist die Staatskapelle aus Dresden, die der vor 200 Jahren geborene Richard Wagner einst selbst leitete und als seine «Wunderharfe» pries.

Kommerzprojekt Südwind und ein fliegender asiatischer Börsianer: „Der fliegende Holländer“ zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele

26.07.13 (Peter P. Pachl) -
Ein Novum in der Geschichte der Bayreuther Festspiele ist die Live-Übertragung der Eröffnungspremiere in rund 200 Kinos und dann „zeitversetzt live“ auch in der ARD. Vordem waren Inszenierungen, wenn überhaupt, erst in späteren Jahren im Kino und Fernsehen zu erleben. Die Wiederbegegnung mit Jan Philipp Glogers Inszenierung des „Fliegenden Holländer“, die im Vorjahr erstmals zu sehen war, zeigt intensiv detaillierte Weiterarbeit auf, erweist sich aber bei der Hinterfragung der Übertragung von Wagners originaler Geschichte in eine neuzeitliche Story als wenig stimmig.

Kollektiver Tod in Disco-Lichtblitzen: Christian Thielemann leitet die Bayreuther Erstaufführung von Wagners „Rienzi“

08.07.13 (Peter P. Pachl) -
Bis zehn Tage vor Festspielbeginn stehen in Bayreuth, veranstaltet von BF (Bayreuther Festspiele) Medien die drei von Richard Wagner – oder besser: von seiner Witwe Cosima – für nicht bayreuthwürdig erachteten Jugendopern auf dem Programm. „Die Feen“ und „Das Liebesverbot“ wurden immerhin seit 1965 bzw. seit 1972 in Produktionen des Internationalen Jugend-Festspieltreffens und des Festivals Junger Künstler in Bayreuth schon gespielt. Aber die fünfaktige Große tragische Oper „Rienzi, der letzte der Tribunen“ erlebte erst jetzt ihre späte Bayreuther Erstaufführung.

Richard ohne Bühne – Eine Sängerin rettet das Bayreuther Jubiläumskonzert zu Wagners 200. Geburtstag

23.05.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Gewisse Jubiläen kommen anscheinend so überraschend wie Weihnachten. Dass ausgerechnet zu Richard Wagners 200. Geburtstag Villa Wahnfried und Wagner-Museum eine – wie könnte es bei Wagner anders sein – „allumfassende“ und bautechnisch tiefgehende Baustelle sind, dass die Fassade des Festspielhauses bröckelt und fast komplett verschalt werden muss, ist nicht den Festspielen anzulasten. Alles übrige um den 22. Mai schon.
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