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Alle Artikel kategorisiert unter »Christian Thielemann«

Fulminanter Auftakt für das Richard Strauss Jahr an der Semperoper Dresden: Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle triumphieren mit „Elektra“

20.01.14 (Joachim Lange) -
Die Semperoper in Dresden bleibt nach dem überstandenen Wagner-Jahr mit ihrer „Elektra“ Premiere gleich im Jubiläumsmodus. Denn an der Elbe ist mit dem aktuellen, vor 150 Jahren geborenen Komponisten Richard Strauss gleich der zweite Hausgott an der Reihe. Und da mit Christian Thielemann seit kurzem ein Dirigent an der Spitze der Sächsischen Staatskapelle, also des nach wie vor besten Strauss-Orchesters der Welt, steht und dem Haus, das im vorigen Jahrhundert auf die Uraufführungen von Strauss-Opern geradezu abonniert war, obendrein eine absolute Top-Besetzung gelungen ist, beginnt dieses Jubeljahr musikalisch und sängerisch auf dem höchsten, live vorstellbaren Niveau!

Jay Z führt bei Grammy-Nominierungen – Auch deutsche Klassikanwärter

09.12.13 (dpa) -
Rap und Newcomer bei den Grammys: Neben Rapper Jay Z liegen das Hip-Hop-Duo Macklemore & Ryan Lewis und Kendrick Lamar mit vielen Nominierungen vorn. Auch Justin Timberlake und Taylor Swift können auf Trophäen hoffen.

Die «Wunderharfe» und Thielemann gratulieren zum Wagner-Jubiläum

27.08.13 (dpa) -
Bayreuth - Kurz vor Ende der Richard-Wagner-Festspiele hat die Sächsische Staatskapelle unter der Leitung von Christian Thielemann in Bayreuth für einen Höhepunkt des Wagner-Jahres gesorgt. Das traditionsreiche Orchester gab am Montagabend ein lange beklatschtes Konzert. Denn die Kombination stimmte: Da ist die Staatskapelle aus Dresden, die der vor 200 Jahren geborene Richard Wagner einst selbst leitete und als seine «Wunderharfe» pries.

Kommerzprojekt Südwind und ein fliegender asiatischer Börsianer: „Der fliegende Holländer“ zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele

26.07.13 (Peter P. Pachl) -
Ein Novum in der Geschichte der Bayreuther Festspiele ist die Live-Übertragung der Eröffnungspremiere in rund 200 Kinos und dann „zeitversetzt live“ auch in der ARD. Vordem waren Inszenierungen, wenn überhaupt, erst in späteren Jahren im Kino und Fernsehen zu erleben. Die Wiederbegegnung mit Jan Philipp Glogers Inszenierung des „Fliegenden Holländer“, die im Vorjahr erstmals zu sehen war, zeigt intensiv detaillierte Weiterarbeit auf, erweist sich aber bei der Hinterfragung der Übertragung von Wagners originaler Geschichte in eine neuzeitliche Story als wenig stimmig.

Kollektiver Tod in Disco-Lichtblitzen: Christian Thielemann leitet die Bayreuther Erstaufführung von Wagners „Rienzi“

08.07.13 (Peter P. Pachl) -
Bis zehn Tage vor Festspielbeginn stehen in Bayreuth, veranstaltet von BF (Bayreuther Festspiele) Medien die drei von Richard Wagner – oder besser: von seiner Witwe Cosima – für nicht bayreuthwürdig erachteten Jugendopern auf dem Programm. „Die Feen“ und „Das Liebesverbot“ wurden immerhin seit 1965 bzw. seit 1972 in Produktionen des Internationalen Jugend-Festspieltreffens und des Festivals Junger Künstler in Bayreuth schon gespielt. Aber die fünfaktige Große tragische Oper „Rienzi, der letzte der Tribunen“ erlebte erst jetzt ihre späte Bayreuther Erstaufführung.

Richard ohne Bühne – Eine Sängerin rettet das Bayreuther Jubiläumskonzert zu Wagners 200. Geburtstag

23.05.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Gewisse Jubiläen kommen anscheinend so überraschend wie Weihnachten. Dass ausgerechnet zu Richard Wagners 200. Geburtstag Villa Wahnfried und Wagner-Museum eine – wie könnte es bei Wagner anders sein – „allumfassende“ und bautechnisch tiefgehende Baustelle sind, dass die Fassade des Festspielhauses bröckelt und fast komplett verschalt werden muss, ist nicht den Festspielen anzulasten. Alles übrige um den 22. Mai schon.

An der Uraufführungsstätte: Wagners „Liebesmahl der Apostel“ bei den Dresdner Musikfestspielen

19.05.13 (Peter P. Pachl) -
Der Name des Dirigenten prangt auf dem Umschlag des Konzertprogramms größer als der des Komponisten Richard Wagner, zu dessen 200. Geburtstag einige seiner in Dresden komponierten Werke, insbesondere für Männerchor, zur Wiederaufführung kamen. Christian Thielemann, der neue Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, leitete bei den Dresdner Musikfestspielen als Hauptwerk die im Jahre 1843 für das Allgemeine Männergesangfest entstandene biblische Szene für Männerstimmen und großes Orchester, „Das Liebesmahl der Apostel“.

Halbe Sachen gehen bei Wagner nicht

10.05.13 (Dirk Klose) -
„Durch Wagner ist mein musikalisches Denken und Empfinden geworden, was es heute ist“, sagt Christian Thielemann und fügt mit Blick auf seine Jugend hinzu: „Mit Wagner hat mich regelrecht der Schlag getroffen, und ich wusste: Das ist es!“ Sein jetzt zum Wagnerjahr erschienener Band, konzipiert aus Gesprächen mit der Musikwissenschaftlerin Christine Lemke-Matwey, ist denn auch weniger eine nüchterne Analyse zum Werk des Bayreuther Meisters, sondern ein impulsives und dadurch höchst lebendiges, Zustimmung und Widerspruch gleichermaßen herausforderndes Buch.

Karajans Erbe(n): Die ersten Salzburger Osterfestspiele mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann

03.04.13 (Michael Ernst) -
Was die Politik nicht schafft, das schaffen Kunst und Kultur: Sachsen und Salzburg sind zu den Osterfestspielen so eng verbunden wie nie zuvor. Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle haben ihren Einstand an der Salzach bestanden und sehen einer wachsenden internationalen Zukunft entgegen.

Der Himmel hängt voller Metaphern: Zur Eröffnung der Salzburger Osterfestspiele mit Wagners „Parsifal“ unter Christian Thielemann

25.03.13 (Michael Ernst) -
Salzburg ist konservativ. Da bricht man nicht so schnell mit Traditionen. Wenn zu den dortigen Osterfestspielen nun allerdings von „Neubeginn“ die Rede ist, kommt das einer Kulturrevolution gleich. Fast ein halbes Jahrhundert lag das durch Herbert von Karajan gegründete Elite-Festival fest in den Händen der Berliner Philharmoniker. Die spielen nun Ostern in Baden-Baden und Salzburg wird sächsisch. Konnten Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle Dresden dem hohen Erwartungsdruck gerecht werden? „Parsifal“ – was sonst im Wagner-Jahr? – setzte am Samstag den Auftakt.
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