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Alle Artikel kategorisiert unter »Christian Thielemann«

Festspiel-Dirigent Thielemann «bibberte» beim Debüt in Bayreuth

14.08.17 (dpa) -
Bayreuth - Der Musikdirektor der Richard-Wagner-Festspiele, Christian Thielemann, hätte nicht gedacht, dass er einmal 151 Vorstellungen in Bayreuth dirigieren würde. «Das hat sich nun so ergeben», sagte er am Montag. Die Stadt Bayreuth ehrte Thielemann für 20 Jahre Mitwirkung bei den weltberühmten Festspielen. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe bezeichnete ihn als «prägend für das Klangbild von Bayreuth».

Gründlich überarbeitet und fesselnd: Katharina Wagners „Tristan und Isolde“-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen

27.07.17 (Peter P. Pachl) -
Ein einsamer gellender Buhruf aus den ersten Reihen des Festspielhauses, mitten in der leisen Verklärungsmusik von „Tristan und Isolde“, war eine besonders störende, spontane Missfallensäußerung eines Besuchers, da Isolde nicht mit Tristan gemeinsam sterben darf, sondern durch Marke vom Todeslager ihres Geliebten weggezerrt wird. Möglicherweise aufgrund dieser Störung kam die Regisseurin dann beim Applaus nicht allein vor den Vorhang, sondern verneigte sich nur gemeinsam mit ihren Darstellern auf der Bühne, wo sich dann starke Missfallensbezeugungen in den begeisterten Zuspruch mischten – zu Unrecht, denn die Weiterarbeit an ihrer Inszenierung zeigt Katharina Wagner als Meisterin in ihrem Fach.

Christian Thielemann soll Chefdirigent der Staatskapelle Dresden bleiben

10.05.17 (dpa) -
Dresden - Die Staatskapelle Dresden hat sich für eine weitere Zusammenarbeit mit Chefdirigent Christian Thielemann entschieden. Wie das Orchester am Mittwochabend mitteilte, votierten die Musiker mit einer großen Mehrheit für eine Vertragsverlängerung des 58-Jährigen. Thielemann ist seit der Spielzeit 2012/2013 in Dresden Chef und hat noch einen Vertrag bis 2019.

Klanglandschaften aus Erinnerungen und Sehnsucht: Seelensuche in Salzburg

15.04.17 (Michael Ernst) -
Das halbe Jahrhundert Osterfestspiele Salzburg feiert fünf Jahre Sächsische Staatskapelle: Die Salzburger Schönheit steht sicherlich nicht im Schatten der Berge ringsum. Sie sonnt sich in deren Nähe und an der pittoresken Idylle der Salzach. Kein Wunder, dass hier, wo Meister Mozart herstammt, im 20. Jahrhundert ein Festival nach dem anderen ins Leben gerufen worden ist.

50 Jahre Osterfestspiele Salzburg: Zum Jubiläum eine „Walküre“ als Re-Kreation und eine „WalküRe“ als erklärende Draufgabe

09.04.17 (Michael Ernst) -
Was sonst noch passierte: Gundula Janowitz hat heuer ihre erste „Walküre“ erlebt - als Zuschauerin. Auf der Bühne stand sie in dieser Wagner-Oper natürlich schon häufig, nicht zuletzt in der Eröffnungspremiere der allerersten Osterfestspiele Salzburg am 19. März 1967. Damals gab’s Schneesturm.

Umstrittene Wiederauferstehung - Festspiele mit «Walküre» von 1967

03.04.17 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg - Rekonstruktionen alter Operninszenierungen haben Konjunktur - nach der Opéra de Lyon holen jetzt die Salzburger Osterfestspiele eine Karajan-«Walküre» von 1967 wieder hervor. Was sagt das über den Zustand des zeitgenössischen Regietheaters?

470. Spielzeit: Staatskapelle Dresden mit Mozart-Uraufführung

21.03.17 (dpa) -
Dresden - Neue Töne eines alten Meisters: Die Staatskapelle Dresden bringt in der kommenden Saison Musik von Wolfgang Amadeus Mozart zur Uraufführung. Die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Cello vereint drei Fragmente von Sätzen, die Mozart für verschiedene Werke geschrieben hatte. 2016 vervollständigte sie der britische Komponist Jeffrey Ching und fasste sie zusammen.

Mehr Tuch als Fühlung – Der Salzburger Osterfestpiel-„Otello“ hatte Premiere an der Semperoper Dresden

25.02.17 (Joachim Lange) -
Es war ein echter Coup mit tieferer Bedeutung, als die Sächsische Staatskapelle und ihr Chef Christian Thielemann ihren Deal mit den Salzburger Osterfestspielen eingingen. Als den Berliner Philharmonikern und Simon Rattle für den von Herbert von Karajan einst erfundenen Ausflug in die Welt der Oper an die Salzach, in Baden-Baden ein noch üppiger gefüllter Brotkorb vor die Nase gehalten wurde und sie dem folgten, waren die Dresdner und Thielemann für die Nachfolge erste Wahl. Damit endete für das Sächsische Ausnahme-Orchester sozusagen die Nachkriegszeit und stellte die natürlich Rangordnung, einer auf Tradition beruhenden Qualität, wieder her. Für Salzburg springt seit vier Jahren bei diesem Deal heraus, dass ein genetisches Auch-Opernorchester im Graben sitzt, wo der Berliner Edelklangkörper bis dahin jedes Mal aufs Neue beweisen musste, dass er halt auch Oper „kann“. Und für Semperoper springt in dieser Kooperation eine 1A Produktion heraus, die in Salzburg sozusagen ihren Probelauf absolviert hat.

Christian Thielemann will Engagement in Dresden fortsetzen

01.02.17 (dpa) -
Dresden - Dirigent Christian Thielemann will seinen Vertrag als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden verlängern. Das stellte der 57-Jährige in einem Interview der «Dresdner Morgenpost» (Donnerstag) klar. «Ich passe gut zum Orchester, das Orchester passt gut zu mir. Das war mir von Anfang an klar», sagte der Musiker.

Thielemann dirigiert in Dresden zwei «Ring»-Zyklen

04.01.17 (dpa) -
Dresden - Christian Thielemann will in Dresden zwei komplette Zyklen von Richard Wagners «Der Ring des Nibelungen» dirigieren. Allerdings müssen sich Fans des Dirigenten und des Werkes noch etwas gedulden. Wie die Sächsische Staatsoper am Mittwoch bekanntgab, sind die Aufführungen erst Anfang 2018 geplant.
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