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Alle Artikel kategorisiert unter »Christiane Kohl«

Neunzigminütiger Digest – „Die Meistersinger von Nürnberg“ als Oper für Kinder in Bayreuth

29.07.19 (Peter P. Pachl) -
Während sonst für die Sonderreihe „Oper für Kinder“ bei den Bayreuther Festspielen ungewöhnliche Raumlösungen gefunden wurden, ist in diesem Jahr auf der Hälfte der Probebühne IV des Festspielhauses erstmals eine steile Tribüne errichtet. Auf der anderen Hälfte der Fläche der Probebühne ist das Orchester positioniert; davor eine Schusterwerkstatt, wie man sie auch auf dem Handwerkermarkt in Nürnberg zu sehen bekommt und in klassischer „Meistersinger“-Bühnenanordnung rechts davon das Haus Pogners – allerdings mit einem Balkon anstelle des für Beckmessers Ständchen obligatorischen Fensters zu Evas Zimmer. Ein Bericht von Peter P. Pachl.

„Der Ring des Nibelungen – für Kinder“ bei den Bayreuther Festspielen

26.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die neue „Ring“-Inszenierung liefert eine gänzlich andere Erzählweise als vor vier Jahren, wo eine mehr witzige Vermittlung der Handlung für Kinder im Vordergrund stand. Wieder stützt sich die Digest-Version von Katharina Wagner und Markus Latsch auf markante Szenen-Ausschnitte, die Marco Zdralek musikalisch bearbeitet hat.

Im Zentrum Wotan und das Orchester: Eine neue „Walküre“ für Chemnitz

03.04.18 (Roland H. Dippel) -
Monique Wagemakers stellt in Frage, ob es einen spezifisch weiblichen Blick auf Wagners „Ring des Nibelungen“ geben kann. Ihre Inszenierung der „Walküre“ ist Teil des neuen Zyklus, den das Theater Chemnitz mit vier Regisseurinnen innerhalb des Kalenderjahres 2018 zum Stadtjubiläum 875 Jahre herausbringt. Die musikalische Leitung der vier Premieren teilen sich der neue Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo und der zur „Walküre“ antretende erste Kapellmeister Felix Bender. Musikalisch ist diese Produktion ein satter Wurf.

Alles anders – Neuinszenierung „Der fliegende Holländer – für Kinder“ bei den Bayreuther Festspielen

25.07.16 (Peter P. Pachl) -
Die jüngste Produktion der Reihe „Richard Wagner für Kinder“ im Rahmen der Bayreuther Festspiele kann in ihrem achten Jahr auf Kontinuität, Diskontinuität und auf bewusste Reibungen zu szenischen Ergebnissen der jüngeren Bayreuther Inszenierungsgeschichte setzen. Im Sommer 2009 hatte Dirigent Ulrich Meier die Originalpartitur auf einen 19-köpfigen Klangkörper mit solistischen Streichern reduziert und ein auf dreizehn Köpfe reduzierter Chor hatte in einer Textfassung von Alexander Busche die in musikalische Häppchen aufgelöste Geschichte als Rückblick des alten Steuermanns erzählt. In der Neufassung von Katharina Wagner und Dorothea Becker ist alles anders.

Verlangen nach Erlösung – Dortmunds Schauspieldirektor Kay Voges präsentiert seine erste Opernregie

Viel Sprengstoff enthielte die Neuinszenierung des „Tannhäuser“ in der Dortmunder Oper – so hieß es in den Tagen vor der Premiere am 1. Dezember. Manche prognostizierten sogar einen handfesten Skandal. Und hatten wohl noch frisch in Erinnerung den in die Nazi-Zeit verlegten „Tannhäuser“ in der Düsseldorfer Rheinoper zu Anfang der laufenden Spielzeit, den Intendant Christoph Meyer direkt nach der heftig kritisierten Premiere nur noch konzertant über die Bühne gehen ließ. So weit wird es mit dem Dortmunder „Tannhäuser“ aber ganz sicher nicht kommen.
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