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Alle Artikel kategorisiert unter »Cornelius Meister«

„Dirigieren lernt man nicht durch Nachdenken“ – Joana Mallwitz in Salzburg

04.08.20 (Georg Rudiger) -
Zwei Tage vor der Premiere. Die Proben zu „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen sind abgeschlossen. Joana Mallwitz hat während der Orchesterproben alle Interviewanfragen abgelehnt. Sie wollte sich ganz auf die Musik konzentrieren. Eigentlich hätte sie in diesem Sommer in Salzburg die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ dirigieren sollen. Nun ist es die kurzfristig angesetzte Neuproduktion der „Così fan tutte“ in der Regie von Christof Loy geworden. Eine Woche nach Pfingsten kam die Anfrage von Intendant Markus Hinterhäuser. Dazu musste eine eigene, 130-minütige Strichfassung erstellt werden, die ohne Pause gespielt wird. Auch die Probenzeit war verkürzt. Schwierige Umstände für eine Perfektionistin, die ungern Kompromisse macht?

Psycho statt Liebe – Hans Abrahamsens “The Snow Queen“ in München

22.12.19 (Wolf-Dieter Peter) -
An der Bayerischen Staatsoper München konnte die Deutsche Erstaufführung von Abrahamsens „Märchenoper“ nicht überzeugen, findet unser Kritiker Wolf-Dieter Peter. „Andersens geradewegs auf unsere Gesellschaftsprobleme zielende ‚Märchenbotschaft‘ wurde nicht fürs Musiktheater gewonnen … Jubel dagegen für alle Solisten und die faszinierende Ästhetik von Thors Szenerie.“

Ein musikalischer Glücksfall – Verdis „Don Carlos“ an der Staatsoper Stuttgart

28.10.19 (Georg Rudiger) -
Gleich sieben verschiedene Fassungen gibt es von Giuseppe Verdis Oper „Don Carlos“. Vieraktig oder fünfaktig, französisch oder italienisch (dann „Don Carlo“), mit Ballettmusik oder ohne. Die Stuttgarter Staatsoper fügt jetzt eine achte hinzu, wenn sie den fast fünfstündigen, mit zwei Pausen gespielten Musiktheaterabend mit einer Szene beginnen lässt, die bereits vor der Uraufführung am 11. März 1867 in Paris gestrichen wurde.

Meisterkurse zum Opernschultreffen 16. bis 23. Juni

04.06.19 () -
Das Außergewöhnliche kann nicht gelehrt werden, aber es ist der Maßstab jeglicher Kunstausübung. Welche Maßstäbe setzen wir in der Ausbildung zur Opernsängerin oder zum Opernsänger an, und welche Kräfte wirken auf Sänger*innen und Dozierende im Dreieck zwischen Kunst, technischem Anspruch und Karriere?

Plastische Klangbilder – Henzes „Der Prinz von Homburg“ an der Stuttgarter Staatsoper

20.03.19 (Georg Rudiger) -
Cornelius Meister und Stephan Kimmig bringen Henzes „Der Prinz von Homburg“ zum ersten Mal auf die Bühne der Stuttgarter Staatsoper. Einer sehr guten Ensembleleistung stehen Probleme der Inszenierung gegenüber, die manchmal doch – trotz starker Momente – zu „grob gearbeitet“ sei, meint unser Kritiker Georg Rudiger.

Deutscher Dirigent Cornelius Meister gibt Debüt an New Yorker Met

09.01.19 (dpa) -
New York - Der in Hannover geborene Dirigent Cornelius Meister (38) gibt Ende Januar sein Debüt an der renommierten New Yorker Metropolitan Oper. Meister werde das Orchester der Oper bei zwölf Aufführungen von Wolfgang Amadeus Mozarts «Don Giovanni» dirigieren, teilte das Aufführungshaus am Dienstag in New York mit.

Nachtmusiken – Das Antrittskonzert von Cornelius Meister mit dem Staatsorchester Stuttgart

10.10.18 (Götz Thieme) -
Die Musikstadt Stuttgart lässt mit zweien neuen Musikchefs aufhorchen. Vor wenigen Wochen gab Teodor Currentzis sein Antrittskonzert beim SWR Symphonieorchester, jetzt folgte Cornelius Meister, der Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, mit seinem ersten Sinfoniekonzert mit dem Staatsorchester. Wie Currentzis gab Meister seine Visitenkarte mit einer Mahler-Sinfonie ab.

Stuttgarts neuer Generalmusikdirektor sieht sich als Diener am Werk

18.09.18 (dpa) -
Stuttgart - Der neue Generalmusikdirektor der Oper Stuttgart, Cornelius Meister (38), sieht sich in erster Linie als Diener am Werk. «Ich habe das Privileg, mit wunderbaren Musikerinnen und Musikern Werke aufzuführen, die sich große Genies ausgedacht haben», sagt Meister wenige Wochen vor seinem Antrittskonzert am 8. Oktober in der Liederhalle Stuttgart.

Chance und Risiko – Radikaler Umbruch an den Stuttgarter Bühnen

27.12.17 (dpa, Roland Böhm) -
Wenn das Dreispartenhaus in Stuttgart für 2018 einen „enormen Kraftakt“ erwartet, ist das sicher nicht übertrieben: Auf einen Schlag werden alle drei künstlerischen Leiter ausgetauscht. Und der Generalmusikdirektor obendrein.

Tatjana Gürbaca macht aus dem Fliegenden Holländer in Antwerpen ein Psychogramm des Wahnsinns

23.10.16 (Joachim Lange) -
Es sind letztlich die Geister, die entscheiden wie eindrucksvoll uns Richard Wagners „Fliegender Holländer“ heute auf die Pelle zu rücken vermag. Wenn die Mannschaft des Geister-Schiffes auf die Rufe der Norweger endlich antwortet, in die geordnete Welt der braven Seeleute einbricht und jede Gewissheit über die Grenze zwischen dem Dies- und dem Jenseits aus den Angeln hebt.
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