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Alle Artikel kategorisiert unter »Dietrich W. Hilsdorf«

Emotionen, zum Greifen nah – Alessandro Scarlattis „Kain und Abel“ in Essen

Über 170 Inszenierungen hat Regisseur Dietrich W. Hilsdorf inzwischen vorgelegt – allein 19 Opernproduktionen konnte er bislang am Essener Aalto-Theater realisieren. Am vergangenen Wochenende präsentierte er seine Nummer Zwanzig mit Alessandro Scarlattis „Kain und Abel“. Erst kürzlich war das Oratorium in szenischen Umsetzungen in Paris und Berlin zu erleben. Nun also Essen.

Theatergeburtstag in Gelsenkirchen mit Janaceks „Die Sache Makropulos“

Das Gelsenkirchener „Musiktheater im Revier“ feiert Jubiläum. Vor sechzig Jahren wurde das Haus am Kennedyplatz eröffnet und zog dank seiner außergewöhnlichen Gestaltung nicht weniger Aufmerksamkeit auf sich als der drei Jahre zuvor in Münster fertiggestellte erste Theaterneubau in der Nachkriegszeit. Das im Wesentlichen auf das Konzept des Architekten Werner Ruhnau zurückgehende Gelsenkirchener Haus lebt von seinem offenen, gläsernen Foyer und damit einer direkten Sichtachse zur Stadt. Legendär sind auch die Foyers mit ihren tiefblauen Schwämmen aus Gips, die von Yves Klein gestaltet wurden.

„Götterdämmerung“ in Zeiten des Wassermangels – Hilsdorf inszeniert in Düsseldorf

Er hatte seinen Hut selbst in den Ring geworfen: als Dietrich W. Hilsdorf für die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf „Die lustigen Weiber von Windsor“ inszenierte, erfuhr er im Gespräch mit dem Intendanten Christoph Meyer von dessen Plan, Richard Wagners „Ring“-Tetralogie aufzuführen. Hilsdorf bot sich als Regisseur an – und bekam den Zuschlag. Es ist das erste Mal, dass der Regie-Altmeister ganz allein einen „Ring“ in Szene setzt. Mit der „Götterdämmerung“ kam das Projekt nun zum Abschluss.

Wahn, überall Wahn – Donizettis „Lucia di Lammermoor“ an der Semperoper Dresden

20.11.17 (Joachim Lange) -
„Mors certa hora incerta" also „Der Tod ist gewiss, die Stunde nicht“ – so ist an der Rampe in der Dresdner Semperoper zu lesen. Ein passendes Motto für „Lucia di Lammermoor“. Obwohl sich die Todfeinde im Stück, hier schon mal ziemlich konkret die Stunde ankündigen, an der sie zuschlagen wollen. Musikalisch und mit seinem Plot ist das, was Gaetano Donizetti 1835 rausgehauen hat, ein Belcanto-Kracher mit allem Drum und Dran. Mit einer Wahnsinnsarie für die Titelheldin als Schmankerl. Und das im doppelten Wortsinn – es geht um den Inhalt und um die Herausforderung für die Sängerin. Mit der die ganze Oper steht oder fällt. In Dresden steht sie. Und wie!

Kontroversen im Salon: Hilsdorf nimmt Wagners «Rheingold» leicht

25.06.17 (Constanze Schmidt, dpa) -
Düsseldorf - Alberich erinnert mit Hinkefuß und Buckel an den Glöckner von Notre-Dame, die Rheintöchter an Cancan-Tänzerinnen. Dietrich W. Hilsdorf verlegt Wagners «Rheingold» ins 19. Jahrhundert. In Düsseldorf gefällt das nicht allen.

Wagners «Ring» in Düsseldorf - Premiere mit «Rheingold»

23.06.17 (dpa) -
Düsseldorf - Nach mehr als 25 Jahren kommt in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf wieder Richard Wagners kompletter «Ring des Nibelungen» auf die Bühne. Eröffnet wird der Zyklus am Freitag (19.30 Uhr) mit «Das Rheingold». Regie führt bei allen vier Teilen Dietrich W. Hilsdorf. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Axel Kober.

Theater im Theater: Dietrich Hilsdorf inszeniert Verdis „Nabucco“ in der Wagner-Stadt Leipzig

07.01.13 (Michael Ernst) -
Leipzig ist Wagner-Stadt. Folgerichtig beginnt das Jahr 2013 an der dortigen Oper womit? Mit „Nabucco“! Denn Verdi ist ja auch 1813 geboren. Doch runde Musiker-Geburtstage gibt es in diesem Jahr wie Spielkarten in einem Quartett. Die Oper Leipzig hätte also auch ebenso gut mit Britten oder Lutoslawski eröffnen können.

Deutschland – ein Elend: Das „Deutsche Miserere“ an der Oper Leipzig

15.02.11 (Michael Ernst) -
Leipzigs Oper war schon immer mal und immer mal wieder für ihre Uraufführungen berühmt, jetzt hat sich dort eine Szenische Erstaufführung zugetragen, von der viel zu erwarten gewesen sein sollte. Vielleicht sogar ein erschütterndes Theatererlebnis. Gut 70 Jahre nach dem von den Nazis initiierten Skandal zum „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (UA 1930 in Leipzig) ist das „Deutsche Miserere“ jedoch eine herbe Enttäuschung geworden. Der inszenatorische Annäherungsversuch blieb weit hinter den Dimensionen der Vorlage zurück.
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