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Alle Artikel kategorisiert unter »Edgard Varèse«

Aus und vorbei mit dem tönenden Zopf der Tradition!

18.03.16 (Anna Schürmer) -
Als Dada 1922 seine Auflösung erklärte, wurde die Kunst des Irrsinns zum Geist, der nun seit 100 Jahren in der Kunstwelt umgeht: Der Glaube an die ästhetische Produktivität der Destruktion und Provokation, mit dem über geltende Normen und Spartengrenzen hinweggefegt wird und der nur die ernste Beständigkeit verachtet. Dieser Geist irrlichtert als Untoter Irrsinn durch die ästhetische Moderne und nennt sich selbst beim Namen: DADA.

Festspiel in der Krise?

28.08.09 (Gerhard Rohde) -
Wenn sich Wirtschaft und Finanzwelt in der Krise befinden, warum darf dann nicht auch ein Festspiel sich eine Krise leisten? Das traditionsreiche sommerliche Festival in Salzburg bleibt von den weltweiten Erschütterungen verständlicherweise nicht verschont, dafür spielen die ökonomischen Grundpfeiler der Salzburger Festspiele für deren Existenz eine zu entscheidende Rolle. Wenn betuchte Besucher aus Fernost, Amerika, Arabien, Russland fortbleiben, sei es aus finanziellen Gründen oder weil sie Furcht vor der grassierenden Schweinegrippe haben, dann hat das Kartenbüro der Festspiele ein Problem und natürlich auch der Finanzchef. Den insgesamt sehr treuen Sponsoren liegt das neue Antikorruptionsgesetz schwer auf dem Gemüt: Kann man noch wie früher dutzendfach Geschäftsfreunde samt Gattinen einladen, ohne in den Ruf der Bestechlichkeit zu geraten – immerhin würden zwei mal zwei Karten in der oberen Kategorie rund eintausendzweihundert Euro kosten zuzüglich Bewirtung und Hotel. Da ist Vorsicht geboten auf beiden Seiten.
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