Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Ensemble Modern Orchestra«

Ästhetische Überprüfungen in Porträts

30.03.19 (Klaus Kalchschmid) -
Seit ihrer Gründung kurz nach dem Krieg durch Karl Amadeus Hartmann erfindet sich die musica viva immer wieder neu. Standen anfangs unter den Nationalsozialisten verbotene Werke im Zentrum, waren es später Konzerte ausschließlich mit Uraufführungen oder Programme, die bereits andernorts erprobte Werke mit neuen mischten. Seit 2011, als Winrich Hopp, der in den 1990ern schon Programmkurator der Reihe des Bayerischen Rundfunks für zeitgenössische Musik gewesen war, die Leitung der musica viva übernahm, hat er immer wieder andere Schwerpunkte gesetzt und stets mit Neuerungen überrascht.

Sinn im Paradoxon: Drei Uraufführungen mit dem Ensemble Modern Orchestra im Konzerthaus Berlin

09.11.10 (Barbara Eckle) -
„Nicht bauen, sondern ‚ausdrücken‘!“ beschrieb Schönberg seine Absicht in einem Brief an Busoni im Jahr 1909. Es war das Entstehungsjahr von vieren seiner Fünf Orchesterstücke op. 16, mit denen Schönberg die klassische tonale Tonsprache ablöste und durch freie Atonalität eine expressionistische Phase einleitete, die den Weg in die Zukunft öffnete. Zusammen mit Schönbergs „Variationen für Orchester“ op. 31, dem ersten dodekaphonischen Orchesterwerk des Komponisten von 1928, das gerade die Entformalisierung gleichsam wieder untergräbt und sozusagen nur noch ‚baut’, bildete dies eine stimmige Klammer um die drei Uraufführungen, die im Zentrum des Konzertes standen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: