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Alle Artikel kategorisiert unter »Ensembles für Neue Musik«

Armut im Eldorado?

27.02.20 (Rainer Nonnenmann) -
Es gibt viele Festivals, Konzertreihen, Ensembles, Uraufführungen. Und jährlich kommen neue hinzu. Vor allem die großen europäischen Musikmetropolen Berlin, Köln, Wien und Paris ziehen immer mehr Musikschaffende an. Die dortigen Hochschulen bringen exzellente Absolventen hervor, von denen sich einige bevorzugt neuer Musik widmen. Da die wenigen Spitzenensembles kaum Vakanzen haben, werden jedes Jahr neue Ensembles gegründet. Allein in Köln entstand während der 2010er-Jahre fast jedes Jahr ein junges Ensemble für neue Musik.

Frei, aber beständig: vier paradigmatische Porträts

21.03.18 (Anna Schürmer) -
20 Jahre ICI-Ensemble – seit 10 Jahren im Schwere Reiter: ICI steht für die britischen „Imperial Chemical Industries“, ist das Kürzel einer Aktion gegen Kinderarbeit („International Cocoa Initiative“) und bezeichnet in der Reproduktionsmedizin gewaschene Spermien. – ICI steht aber auch für eine musikalische Plattform, die seit 20 Jahren „International Composers & Improvisers“ in München vernetzt: Vor genau zehn Jahren eröffnete das Ensemble die Arbeit von Schwere Reiter MUSIK; mit „Sonar 2018“, einem „Mikrofestial für improvisierte Musik“, feiert das ICI am 24. und 25. Februar im Schwabinger Kulturzentrum also ein doppeltes Jubiläum.

Aus dem Schatten getreten

21.03.18 (Marco Frei) -
In dem Essay „Lob des Schattens“ entwirft Tanizaki Jun’ichiro 1933 eine Art „ästhetisches Testament Japans“. Es geht um den Umgang in fernöstlichen Kunst und Kultur mit Licht und Schatten. „Ohne Schattenwirkung gibt es keine Schönheit“, schreibt der bedeutende Autor der frühen Moderne. Für Jun’ichiro berührt dies auch eine Klanglichkeit, denn: Das Dunkel berge ebenso eine „unheimliche Stille“ in sich.

Die Musik befreit und freigestellt

21.03.18 (Bojan Budisavljevic) -
Fünfzig Jahre ’68, und Rückblicke allerorten, Besinnungen, Distanzierungen, Selbstvergewisserungen. Und ohne Frage war es eine Bruch- und Schwellenzeit, vorletzter großer Höhepunkt und Wende in der historischen Entwicklung von Kunst, Kultur und Gesellschaft. Die letzte vor der gerade ablaufenden, der globalen und weitaus mächtigeren Wende, die nicht wie diejenige weiland nur die politischen und intellektuellen Kreise in Aufregung versetzt, sondern die buchstäblich Alle einschließlich aller Verhältnisse mit- und eingerissen haben wird.

Das eine tun, ohne das andere zu lassen

28.09.16 (Rainer Nonnenmann) -
Weltweit für Furore sorgte das Ensemble mit der szenischen Gesamturaufführung von Karlheinz Stockhausens Oper „Sonntag“ 2011 in Köln sowie der europäischen Erstaufführung von Harry Partchs „Delusion of The Fury“ beim Festival Ruhrtriennale 2013, wofür Schlagzeuger Thomas Meixner in jahrelanger Arbeit Nachbauten sämtlicher Partch-Instrumente angefertigt hatte.

Starke Gruppenbildung für 12 bis 15 Instrumente

22.09.16 (Georg Beck) -
Freiburg, im Juli. – Eigentlich haben sie gar keine Zeit, alte Ensemble-Akten zu wälzen. Anderer­seits: Dreißig Jahre Aventure sind mehr als ein einziger Aventurler im Kopf behalten kann. Weswegen man am Gang durch die Ensemble-Geschichte, und sei er noch so kursorisch, gar nicht vorbeikommt, allein schon, um die jetzt im Jubiläumsmonat gehäuft auftretenden Festredner, Grußwortspender, Porträt­schreiber entsprechend zu munitionieren.
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