Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Erinnerungskultur«

Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern?

29.02.20 (Barbara Haack) -
Man kann nicht behaupten, im Januar dieses Jahres – 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – sei nicht ausgiebig an die Verbrechen, die in den Jahren 1933 bis 1945 von Deutschen begangen wurden, erinnert worden, an die systematische und fabrikmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden. Internationale Begegnungen auf höchster politischer Ebene, Erinnerungsansprachen, Zeitzeugenberichte, Zeitungsartikel, Radiosendungen, Fernsehbeiträge: Überall sprach man von der Shoah, von der Notwendigkeit nicht zu vergessen. Braucht es da wirklich eine Tagung, die sich die Frage stellt: „Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern?“

«Geige von Buchenwald» erklingt wieder - erstes Konzert in Erfurt

08.09.17 (dpa) -
Erfurt - Musik von Bach, Lieder aus dem KZ-Buchenwald, der Trauermarsch «Unsterbliche Opfer»: Die «Geige von Buchenwald» des Schriftstellers und ehemaligen Buchenwaldhäftlings Bruno Apitz (1900-1979) erklang am Donnerstagabend erstmals wieder öffentlich in einem Konzert.

Uraufführung von Oratorium zur Erinnerung an getötete Elfjährige

11.08.17 (dpa) -
Loitz - Mit einer Uraufführung wird am Freitag (20.00 Uhr) in Loitz (Kreis Vorpommern-Greifswald) an ein elfjähriges Mädchen erinnert, das 1954 einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Rund 80 Sänger und Musiker, darunter der bekannte tschechische Permonik-Chor, stellen das Oratorium «Brigitte» in der St. Marienkirche vor.

Dirigent Adam Fischer gibt Erinnerungskonzert in Düsseldorf

02.05.14 (dpa) -
Düsseldorf - Der ungarische Stardirigent Adam Fischer (64) erinnert an diesem Samstag (3. Mai) mit einem Sonderkonzert in der Düsseldorfer Tonhalle an die Verfolgung von Sinti und Roma in der NS-Zeit. «Es ist wichtig, dass man sich erinnert», sagte Fischer im dpa-Interview. Die «Kultur der Erinnerung» habe zugleich eine «ganz direkte Auswirkung auf heute und die Zukunft». Rassismus gegen Roma sei im heutigen Alltag stärker präsent. Dies sei ebenso gefährlich wie der wachsende Antisemitismus. «Ich habe das Gefühl, man kümmert sich zu wenig darum.»
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: