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Alle Artikel kategorisiert unter »George Oniani«

Geschlossener Raum für rasende Gefühle – Verdis „Il Trovatore“ an der Oper Köln

Will Humburg dirigiert in Köln einen Verdi, der das Publikum in die Sitze drückt, weite dynamische Gegensätze aufspannt und das Orchester zu einem Vehikel macht, das durch große Gefühle rast. Über Tcherniakovs Interpretation dieser „Geschlossenen Gesellschaft“ lohnt es sich jedenfalls nachzudenken; Giuseppe Verdi hätte das vermutlich ganz gut gefallen, meint unser Kritiker Christoph Schulte im Walde.

Die Saat ist aufgegangen – Die 10. Heidenheimer Opernfestspiele unter Marcus Bosch

24.07.19 (Christian Kröber) -
Gut Ding will Weile haben, sagt ein Sprichwort. Und das gilt im Besonderen für künstlerische Arbeitsprozesse. Marcus Bosch, langjähriger musikalischer Leiter des Staatstheaters Nürnberg und heute Professor an der Hochschule für Musik und Theater in München, hat vor nunmehr 10 Jahren die Leitung der Opernfestspiele Heidenheim übernommen. Von Anfang an war es sein Ziel, ein Festivalorchester zu schaffen, das nach dem Luzerner Vorbild aus herausragenden Musikern und künstlerischen Weggefährten verschiedenster Orchester zusammengesetzt sein sollte. Christian Kröber berichtet.

Gepflegte Rohheit – Philipp Krenn inszeniert Brittens „Peter Grimes“ in Wiesbaden, Dietrich Hilsdorf Verdis „Attila“ in Bonn

07.02.17 (Frieder Reininghaus) -
Benjamin Brittens Oper „Peter Grimes“, 1945 mit renitenten Intentionen und widerständigem Potential in die konservative Londoner Musiktheaterlandschaft gepflanzt, huldigt einem Außenseiter. Britten erkundete mit sensiblen Instrumentalklanggespinsten und deftigen Gesangspartien das Seelenleben eines Fischers, wie er wohl vor zweihundert Jahren an einem gottverlassenen Abschnitt der rauen Nordseeküste Englands anzutreffen war.

Zuschauer einer zynischen Feier – Premiere von Verdis Aida an der Oper Bonn

Dietrich Hilsdorf und Will Humburg, der Regisseur und der Dirigent – wenn diese beiden Vollblut-Theatermacher aufeinandertreffen, ist großes, kraftvolles Spektakel mit entschiedener politischer Aussage zu erwarten. Das haben die beiden oft genug in den zurückliegenden Jahren bewiesen. Nun bestätigt Verdis „Aida“, deren Premiere an der Oper Bonn orkanartig umjubelt wurde, einmal mehr, dass Hilsdorf noch lange kein zahnlos gewordener Tiger ist und Verdi-Spezialist Humburg nach wie vor als gewaltiger und impulsiver Klangmagier agiert.
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