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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Männer-Macht und Frauen-Leid – Verdis Frühwerk „I due Foscari“ in München

27.11.18 (Wolf-Dieter Peter) -
“Power tends to corrupt” stellte Lord Acton treffend fest. Ergänzend ist heutzutage zu fragen: Nicht auch Machtgier? Umjubelt wurde im Prinzregententheater die Erkenntnis, dass schon 1844 ein junger italienischer Komponist mit seinem Librettisten in der eigenen Geschichte ein erschütterndes Beispiel dafür fand, daraus eine Oper formte, die nur bislang selten gespielt wird, wenn man es nicht macht wie…

Verdi reduziert auf Ibsen – Die „Otello“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München kann nur musikalisch beeindrucken

24.11.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Schon für sein Londoner Otello-Debüt setzte Jonas Kaufmann durch, nicht zum dunkelhäutigen Mohren geschminkt zu werden, ein „Weißer“ zu bleiben. Darin traf er sich mit Regisseurin Amélie Niermeyer. Sie wollte ohnehin Desdemonas Schicksal mehr ins Zentrum ihrer Interpretation rücken. All das führte eher weg von Shakespeare, Boito und Verdi.

Zwischen Burleske und Tragik – Giuseppe Verdis „Ein Maskenball“ in Bremen

24.10.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Michael Talke kann Geschichten erzählen. Das sollte für einen Opernregisseur selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Dazu, wenn wie im Fall von „Un ballo in Maschera“ von Giuseppe Verdi, der kompositorische Stil nicht immer eindeutig ist: in keiner anderen Oper von Verdi wechselt die Burleske mit Tragik derart stark wie in dem 1859 entstandenen Werk, in keiner anderen Oper geht es fast immer um Verstellung. Talke hat überragende – intelligente, witzige und sinnliche – Arbeiten in Bremen gezeigt: Verdis Rigoletto, Rossinis Barbier von Sevilla, Strawinskis Rakes Progress. Dies ist seine fünfte Arbeit, die wiederum mit starkem Beifall endete.

Einmal Zukunft und zurück – Verdis „Messa da Requiem“ an der Oper Halle

16.09.18 (Joachim Lange) -
Es ist durchaus legitim, den Eröffnungsabend der neuen Spielzeit in der Oper Halle für Affentheater zu halten. Wobei dieses Etikett nicht nur dann zutrifft, wenn man es kritisch meint und ohnehin ein Problem mit dem assoziativ Grenzen aufbrechenden Theater des regieführenden Intendanten Florian Lutz hat. Oder, wenn man die Affenmasken für den gewaltig aufgestockten Chor und Teile des Publikums nicht nur für unbequem, sondern auch für albern oder unangemessen hält. Zumal Verdis „Messa da Requiem“ der Form und dem Namen nach eine Totenmesse ist.

Abigaille stellt sie alle in den Schatten: Giuseppe Verdis „Nabucco“ am Theater Regensburg

16.09.18 (Juan Martin Koch) -
Als erste Opernpremiere der neuen Spielzeit ging am Theater Regensburg Giuseppe Verdis „Nabucco“ über die Bühne. In der enttäuschenden Inszenierung von Rares Zaharia glänzte vor allem eine Sopranistin als heimliche Protagonistin. Juan Martin Koch berichtet:

Mord in luftiger Höhe – Verdis „Rigoletto“ bei den 23. Wernigeröder Schlossfestspielen

13.08.18 (Joachim Lange) -
Wernigerode ist nicht nur ein rausgeputztes architektonisches Fachwerkjuwel, ein Harz-Schmuckstück, das obendrein gut zu erreichen ist. Es wird auch von einem Märchenschloss gekrönt, das allein schon wegen der Aussicht auf die Stadt, den Wald und den Brocken zum Aufstieg verlockt. Im Juli und August gibt’s dazu noch die Schlossfestspiele. In diesem Jahr schon die 23.! Sie bieten nicht nur verschiedene Konzertformate, sondern werben in der Stadt mit ihrem aktuellen Opern-Projekt: Verdis „Rigoletto“.

DVD-Tipps 2018/07

18.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Verdi: Otello, Sony +++ Rimsky-Korsakov: Der goldene Hahn, Belair +++ Tschaikowsky: Pique dame, Cmajor

Giuseppe Verdis „Macbeth“ an der Staatsoper Berlin

02.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die als Festspieloper initiierte Produktion von Giuseppe Verdis „Macbeth“ in der Inszenierung des Altmeisters Harry Kupfer, mit den Stars Anna Netrebko und Placido Domingo in den Hauptrollen sowie Daniel Barenboim am Pult, funktioniert in der Öffentlichkeit auch bei den Folgevorstellungen trefflich.

Der Festspiel-Star fürs Wohnzimmer – Das Londoner „Otello“-Debüt Jonas Kaufmanns auf DVD

28.06.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Gute Opernfestspielkarten sind nur zu Preisen von jenseits 200 Euro zu haben… und auf dem Schwarzmarkt kursieren noch weit höhere Summen. Da bieten DVD und Bluray die preiswerte Alternative – und angesichts heutiger Digitaltechnik fürs TV-Bild und angeschlossener Tonanlage sind reizvoll ferne Aufführungen technisch sehr gut ins Wohnzimmer zu holen.

Tod ohne Verklärung: Verdis „Maskenball“ in Weimar

08.06.18 (Roland H. Dippel) -
Immer wieder gelingt es dem Deutschen Nationaltheater, überraschende Funken aus dem italienischen Repertoire zu schlagen. Mit Verdis „Un ballo in maschera“ stellt Eva-Maria Höckmayr nach „Madama Butterfly“ ihre zweite Arbeit für Weimar vor. Das Fundament liegt diesmal allerdings in der intelligenten wie emotional dichten musikalischen Leitung von Stefan Lano und dem eindrucksvollen Riccardo von Jaesig Lee.
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