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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Eine sexzessive „Traviata“-Premiere am Theater Lübeck

17.06.19 (Arndt Voß) -
Giuseppe Verdis „La Traviata“ gilt als eine der meist gespielten Opern, ein Merkmal ihrer Beliebtheit. Auch das Theater Lübeck wollte sein Publikum nicht lang darben lassen und offerierte ihm nach nur sieben Spielzeiten erneut die großen musikalischen Momente, das Vorspiel mit dem zauberhaften Beginn und dem schwelgenden Liebesmotiv, das immer zündende Trinklied und all das, was danach noch als Gemütsbalsam folgt. Eines sei noch hervorgehoben, weil es in der neuen Inszenierung gesanglich besonders imponierte, das „Pura siccome un angelo“, das engelhaft Reine, das Vater Giorgio Germont bei seiner Tochter bewahrt haben wollte. Arndt Voß mit Einblicken zur Premiere.

Lautstark und antiquiert – „Rigoletto“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden

10.06.19 (Peter P. Pachl) -
Durch die neue Produktion von Giuseppe Verdis Melodramma in drei Akten an der Staatsoper verfügen nun alle drei Berliner Opernhäuser über Inszenierungen des „Rigoletto“ in ihrem Repertoire. Unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada steht Unter den Linden nun die lauteste, in der Regie von Bartlett Sher überaus antiquierte Lesart auf dem Programm. Gleichwohl kommt sie beim Publikum – knapp eine Woche nach der Premiere – gut an. Peter P. Pachl informiert.

Theater statt Opium! Giuseppe Verdis „Nabucco“ an Dresdens Semperoper

27.05.19 (Michael Ernst) -
Theater bildet die Welt ab. Und macht sie so zu einem besseren Ort? Im Idealfall vielleicht. Der sollte allerdings immer wieder als Ziel genommen werden, um für eine bessere Welt einzutreten. Exakt diesen Anspruch eines politischen Theaters will Intendant Peter Theiler auch an der Semperoper in Dresden umsetzen. Michael Ernst überprüft!

Pina Bauschs Shakespeare-Visionen im Wuppertaler Opernhaus

18.05.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine besondere Premiere: Die Shakespeare-Gesellschaft tagt und Peter Zadek hat Pina Bausch zu einem „Macbeth“-Abend ins Schauspielhaus Bochum gelockt. Doch es erklingt vieles mehr als Verdi… und erst auf der Bühne! Kein übliches Königsdrama! Unruhe, Gelächter, höhnische Zwischenrufe, hämischer Anti-Beifall, türenknallendes Saal-Verlassen … die Skandal-Premiere schlechthin – damals am 28.April 1978. Soeben: eine enthusiastisch gefeierte Neueinstudierung nach 41 Jahren! Wolf-Dieter Peter berichtet.

Tod auf halber Treppe – Verdis „Aida“ geht auch ohne Elefanten: Premiere in Erfurt

28.04.19 (Joachim Lange) -
Opern-Äthiopien ist auch nicht mehr was es mal war. Da marschieren sie in Ägypten ein, werden von Radames und seinen Truppen besiegt und Verdi komponiert ihnen einen Superhit, der das seit der Uraufführung bis heute geblieben ist, und dann ist in der Oper Erfurt nicht mal ein klitzekleiner Elefant unter der Beute. Nur eine Trage voll Gerümpel. Afrikanische Masken, ein Schild und solches Zeug, was sich in jedem Theaterfundus finden lässt und irgendwie nach Nordafrika aussieht. Der Beutehaufen ist so mickrig, dass man sich fragt, ob der König auf dem Thron hoch oben und mit der Krone aus dem Märchenbuch das überhaupt richtig wahrnehmen kann.

Otello eisgekühlt – Verdi bei den Osterfestspielen in Baden-Baden

20.04.19 (Joachim Lange) -
Bei den Osterfestspielen in Baden-Baden bewegen sich Zubin Mehta und Robert Wilson bei Verdis „Otello“ in verschiedene Richtungen, findet unser Kritiker Joachim Lange.

Starbesetzte Verdi-Premiere mit Kaufmann und Netrebko in London

20.03.19 (dpa) -
London - Mit der Starbesetzung von Anna Netrebko und Jonas Kaufmann stellt das Royal Opera House in London an diesem Donnerstag (21.3.) eine Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Operndrama «La forza del destino» (Die Macht des Schicksals) vor. Für den 49-jährigen Münchner Startenor Kaufmann, der schon vor zwei Jahren in München als Don Alvaro auf der Bühne stand, ist es der erste Auftritt in der Rolle des tragischen Liebhabers in Covent Garden.

Entlarvung allen Rassismus – Die St. Petersburger Erstfassung von Verdis „Forza del Destino“ an der Oper Frankfurt

29.01.19 (Wolf-Dieter Peter) -
„Volatil“ sind derzeit weltweit fließende Geldmengen, daran hängende Entscheidungen und damit auch Menschen. War 1860, zu Zeiten von Verdis Komposition, eine Handlung zwischen Spanien, seinen mittelamerikanischen Kolonien, Österreich und Italien ein alle klassischen Theaterregeln sprengende „Unglaublichkeit“ – so kann das aus heutiger Sicht auch „die ganze Welt“ sein – so in der Frankfurter Neuinszenierung.

Rätselhafter Tod von Neustrelitzer Großherzog Stoff für Verdi-Oper

10.01.19 (dpa) -
Neustrelitz - Der rätselhafte Tod des letzten Neustrelitzer Großherzogs im Jahr 1918 bildet die Grundlage der ersten Theaterpremiere 2019 in Neustrelitz. Regisseur Lothar Krause hat eine Fassung der Verdi-Oper «Ein Maskenball» erarbeitet, die die letzten Lebenstage des Großherzogs Adolf Friedrich VI. von Mecklenburg-Strelitz (1882-1918), beinhaltet, wie eine Sprecherin der Theater und Orchester GmbH erklärte.

Staatsoper Hamburg sucht Geflüchtete für Serebrennikow-Inszenierung

07.01.19 (dpa) -
Hamburg - Die Staatsoper Hamburg sucht Geflüchtete zur Mitwirkung in einer Neuproduktion von «Nabucco» von Giuseppe Verdi. Inszenieren wird die Oper der russische Regisseur Kirill Serebrennikow, der seit Sommer 2017 in Moskau unter Hausarrest steht.
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