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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar«

Fetischisierung oder Entzauberung ?

Im April 2021 richtete Fabien Lévy kritische Fragen an die Ausbildung und zur Rolle deutscher Musikhochschulen (nmz 4/2021). Seine Verwunderung bezieht sich auf die stark kodierte und eng am westlichen kulturellen Erbe ausgerichtete Instrumental- und Gesangspraxis in diesen Institutionen. Die Tendenz, dass demzufolge Absolventinnen und Absolventen von Musikhochschulen ein „eher konservatives bürgerliches Publikum“ bedienen, das kaum bereit ist, „andere Repertoires, andere Autor*innen und andere Hörweisen“ als die der sogenannten europäische Kunstmusik zu rezipieren ist offensichtlich. Für Fabien Lévy sind Lehre und Praxis der „ernsten Musik“ an Musikhochschulen wesentlich bestimmt von Virtuosität und von der Kontinuität einer bestimmten Aufführungstradition, die er beschreibt und kritisch hinterfragt.

Augenblicke des Glücks

31.05.22 (Jan Kreyßig) -
Der renommierte Museumsdirektor, Kulturpublizist und frühere Berliner Kultursenator Prof. Dr. Christoph Stölzl wurde im Jahr 2010 in der Nachfolge von Prof. Rolf-Dieter Arens zum Präsidenten der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gewählt. Zwölf Jahre lang stand er als Primus inter pares an der Spitze des traditionsreichen Hauses, leitete es auf Basis seiner jahrzehntelangen Erfahrungen in Kulturbetrieben mit ruhiger Hand. Stölzl ist ein interdisziplinärer Denker, weshalb er als bundesweit gefragter Gesprächspartner ein Stammgast auf wichtigen Podien und im überregionalen Rundfunk war. Jan Kreyßig sprach mit Christoph Stölzl über seine Präsidentschaft, die am 30. Juni 2022 endet.
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37 Erststudierende an der Hochschule für Musik in Weimar

04.04.22 (dpa) -
Weimar - An der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar sind zum Start des Sommersemesters 59 neue Studentinnen und Studenten immatrikuliert worden. 37 von ihnen studieren zum ersten Mal dort, wie die Hochschule am Montag mitteilte. Die anderen wechselten zum Beispiel von einem Bachelor in einen Masterstudiengang.

Vielschichtiges Kaleidoskop

01.12.21 (Myriam Eichberger) -
Im Kosmos „Alte Musik“ ist vieles anders: Das für eine große Anzahl Musikstudierender vorgezeichnete und häufig angestrebte Berufsziel Orchestermusiker existiert so nicht. Das mögliche Repertoire umfasst, je nach Instrument, einen Zeitraum von bis zu 700 Jahren. Das zukünftige konzertante wie auch pädagogische Ambiente und die optionalen Aufgabenfelder könnten kaum vielgestaltiger sein. Man könnte von einem „Berufs-Kaleidoskop“ sprechen: Eine größere Anzahl von farbigen Elementen ergeben immer wieder neue, spannende Konstellationen, wie Blockflötenprofessorin Myriam Eichberger vom Institut für Alte Musik der Weimarer Musikhochschule schildert.

Rund 290 Bewerbungen für Meisterkurse in Weimar

17.05.21 (dpa) -
Weimar - Die diesjährigen Weimarer Meisterkurse sind stark nachgefragt. Rund 290 Bewerbungen von jungen Musikern unter anderem aus Brasilien, Israel, den USA und Südkorea gingen bis zum Anmeldeschluss an diesem Wochenende für die internationalen Kurse ein, wie die Hochschule für Musik Franz Liszt am Sonntag in Weimar mitteilte.

Internationaler Akkordeon-Preis geht an Thüringer Akkordeontalent

15.04.21 (dpa) -
Weimar/Vilnius - Der Thüringer Akkordeonstudent Marius Staible hat beim Internationalen Akkordeonwettbewerb in der litauischen Landeshauptstadt Vilnius den ersten Preis gewonnen. Ausgezeichnet wurde der 23-jährige Staible für seine Bearbeitungen klassischer Klavierliteratur von Johann Sebastian Bach, Domenico Scarlatti und Robert Schumann, wie die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar am Mittwoch mitteilte.

Möglichst authentisch - Neues «altes» Cembalo für Musikhochschule

08.02.21 (PM) -
Weimar - Studentinnen und Studenten der Weimarer Musikhochschule haben nun die Möglichkeit, bei einem besonderen Instrument in die Tasten zu greifen. Nach drei Jahren Wartezeit ist ein nach historischem Vorbild neu gebautes Cembalo im Institut für Alte Musik angekommen.

Maximilian Marcoll als Professor für elektroakustische Komposition und Klangkunst in Weimar berufen

09.12.20 (PM - HfMFL Weimar) -
In der Nachfolge der langen und verdienstvollen Ära von Prof. Robin Minard erhalten das Werkstattstudio und das Studio für elektroakustische Musik einen neuen Leiter: Der in Lübeck geborene Komponist Maximilian Marcoll ist als neuer gemeinsamer Professor für elektroakustische Musik und Klangkunst der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Bauhaus-Universität Weimar berufen worden. Der 39-Jährige tritt seine Stelle zum 1. April 2021 an.

Der Körper als „Urinstrument“

29.11.20 () -
Meike Britt Hübner ist seit dem 1. Oktober neue Professorin für Musik- und Bewegungspädagogik / Rhythmik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
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