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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar«

Güte, Demut und Bescheidenheit waren Lebensmaxime - Historiker und Kulturpolitiker Christoph Stölzl gestorben

Berlin/Weimar - Er selbst machte den Zufall mitverantwortlich für viele Facetten seines Berufslebens. Geschichte, Kultur und Politik spielten dabei stets eine Rolle. Nun ist Christoph Stölzl mit 78 Jahren gestorben. Die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bestätigte das am Mittwoch. Stölzl war neben zahlreichen anderen Funktionen in Kultur und Politik bis 2022 Präsident der Hochschule.

Wie humanistisch muss Musik sein?

Am 22. Oktober 2022, dem 211. Geburtstag von Franz Liszt, wurde dem Pianisten Evgeny Kissin die Ehrendoktorwürde des Instituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar verliehen. Diese Ehrendoktorwürde erhielt er für seine hervorragenden und außergewöhnlichen künstlerischen pianistischen Leistungen, insbesondere auch in Verbindung seiner Verdienste um die Vermittlung des pianistischen Œuvre von Franz Liszt. Anlässlich des 150. Jubiläumsjahres der Hochschule für Musik Franz Liszt war es schließlich naheliegend eine internationale pianistische Persönlichkeit auszuzeichnen.

Professur Gesang und Stimmbildung

30.11.22 () -
Das Institut für Musikpädagogik und Kirchenmusik erhält kompetente Verstärkung: Seit dem 1. Oktober 2022 lehrt Prof. Dr. Lena Haselmann-Kränzle als Professorin für Gesang und Stimmbildung.

Professur Musikwissenschaft

30.11.22 () -
Das gemeinsame Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena freut sich über eine fachkompetente und forschungsbegeisterte Neubesetzung. In der Nachfolge von Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt wurde Prof. Dr. Nina Noeske zum 1. Oktober 2022 zur Professorin für Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt 19. Jahrhundert berufen.

Feuer und Flamme

30.11.22 (Jan Kreyßig) -
Ihr beeindruckender Lebenslauf liest sich wie ein Who is Who der Musikszene: Die spanische Barockviolinistin Lina Tur Bonet ist als Solistin, Ensemblespielerin und -leiterin sowie Pädagogin außer in ihrem Schwerpunkt der Alten Musik und deren Aufführungspraxis auch mit Musikepochen bis hin zur Moderne vertraut. Nach Professuren in Zaragoza und Madrid wurde sie zur neuen Professorin für Barockvioline und Barockviola am Institut für Alte Musik der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen. Jan Kreyßig sprach mit der Geigerin über ihre Karriere, ihre künstlerischen Überzeugungen und pädagogischen Intentionen.

Nike Wagner erhält Ehrendoktorwürde der Musikhochschule Weimar

23.10.22 (dpa) -
Weimar - Die Kulturwissenschaftlerin und frühere Intendantin des Kunstfestes Weimar, Nike Wagner, hat die Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik «Franz Liszt» Weimar erhalten. Die 77-jährige Ururenkelin des Komponisten und Namensgebers der Hochschule habe sich in großer Deutlichkeit zu dessen Werk, Wirken und Haltungen bekannt, teilte die Hochschule mit.

Blicke in die Vergangenheit und in die Zukunft

30.08.22 (Roland H. Dippel) -
Für ein Orchester oder Opernhaus ist die Gestaltung eines großen Jubiläums einfacher als für eine Musikhochschule mit internationaler Reputation. Für ers­tere reicht es, in Musik- und Rahmenprogrammen personelle, programmatische, repräsentative und konzeptionelle Glanzlichter mit Verweisen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu akzentuieren. Für eine Musikhochschule geht es überdies um das, was Studierende sich am Ausbildungsort an Qualität und Kompetenz aneignen und in ihrem späteren Leben zur optimalen Entfaltung bringen können.

Fetischisierung oder Entzauberung ?

Im April 2021 richtete Fabien Lévy kritische Fragen an die Ausbildung und zur Rolle deutscher Musikhochschulen (nmz 4/2021). Seine Verwunderung bezieht sich auf die stark kodierte und eng am westlichen kulturellen Erbe ausgerichtete Instrumental- und Gesangspraxis in diesen Institutionen. Die Tendenz, dass demzufolge Absolventinnen und Absolventen von Musikhochschulen ein „eher konservatives bürgerliches Publikum“ bedienen, das kaum bereit ist, „andere Repertoires, andere Autor*innen und andere Hörweisen“ als die der sogenannten europäische Kunstmusik zu rezipieren ist offensichtlich. Für Fabien Lévy sind Lehre und Praxis der „ernsten Musik“ an Musikhochschulen wesentlich bestimmt von Virtuosität und von der Kontinuität einer bestimmten Aufführungstradition, die er beschreibt und kritisch hinterfragt.

Augenblicke des Glücks

31.05.22 (Jan Kreyßig) -
Der renommierte Museumsdirektor, Kulturpublizist und frühere Berliner Kultursenator Prof. Dr. Christoph Stölzl wurde im Jahr 2010 in der Nachfolge von Prof. Rolf-Dieter Arens zum Präsidenten der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gewählt. Zwölf Jahre lang stand er als Primus inter pares an der Spitze des traditionsreichen Hauses, leitete es auf Basis seiner jahrzehntelangen Erfahrungen in Kulturbetrieben mit ruhiger Hand. Stölzl ist ein interdisziplinärer Denker, weshalb er als bundesweit gefragter Gesprächspartner ein Stammgast auf wichtigen Podien und im überregionalen Rundfunk war. Jan Kreyßig sprach mit Christoph Stölzl über seine Präsidentschaft, die am 30. Juni 2022 endet.

Vielfältige Synergien einer Hochschule

30.05.22 (Roland H. Dippel) -
Wie strahlt eine weltweit gerühmte Hochschule in einer mittelgroßen Stadt und einem für die dünn besiedelte Region reichen Kulturangebot aus? Was für einen Stellenwert hat die Hochschule für Musik Franz Liszt als Veranstalter und Pool für hochtalentierte Besetzungen in Thüringen und in Mitteldeutschland?
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