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Alle Artikel kategorisiert unter »Ida Aldrian«

Alles ist Spaß auf Erden! Calixto Bieito inszeniert Verdis Falstaff in Hamburg

22.01.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Immer wieder: was für ein Werk! Giuseppe Verdis „lyrische Komödie“ „Falstaff“ ist das Ende und der Gipfel seines einzigartigen Musiktheaterschaffens. Er war 80 Jahre alt, als die Oper 1893 an der Mailänder Scala mit triumphalem Erfolg uraufgeführt wurde, 24 ernste Opern lagen hinter ihm und die letzte – Otello – vor sechzehn Jahren. Jetzt hatte die Oper Premiere an der Staatsoper Hamburg und für mich ist das Buhgewitter, in dem Regisseur Calixto Bieito am Ende stand, unverständlich.

IchundIch von Johannes Harneit an der Staatsoper Hamburg uraufgeführt

05.11.19 (Ute Schalz-Laurenze) -
Der Staatsoper Hamburg ist mit einer Uraufführung ein mitreißender Erfolg gelungen. Mit dem Kompositionsauftrag für den Komponisten und Dirigenten Johannes Harneit setzte dieser einen schon lebenslangen Wunsch um. Er vertonte das Drama „IchundIch“ der jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler, die sich in ihrem im Exil in Palästina Stück mit dem Untergang der „Nacis“ – so ihre Orthographie – beschäftigt. Ute Schalz-Laurenze war für die nmz dabei.

Auf Wiedersehen, Kinder: Mozarts „Idomeneo“ am Staatstheater Nürnberg

18.02.18 (Juan Martin Koch) -
Um Troja dreht sich so manches in dieser Spielzeit an der Nürnberger Oper. Berlioz’ „Trojanern“ folgte nun Mozarts „Idomeneo“ in der Inszenierung von David Bösch: als gelungene Kenntlichmachung eines Meisterwerks. Juan Martin Koch berichtet:

Die Oper Nürnberg bietet eine „Norma“ im Nirgendwo

14.05.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Kooperation im künstlerischen Bereich ist etwas Begrüßenswertes. Peter Theiler, Intendant des Staatstheaters Nürnberg, pflegt diese insbesondere mit französischen Bühnen. Vincenzo Bellinis „Norma“ spielt nun außerdem im von Römern besetzten Gallien – da liest sich die Übernahme der Produktion eines französischen Teams für die Bühnen von Saint-Etienne und des Pariser Champs-Élysée auf dem Papier gut.

Banaler und brutaler Geschlechterkampf – Laura Scozzi modernisiert Rossinis „Italienerin in Algier“

22.01.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Hinzuengagiert: eine traumschöne Erotik-Tänzerin, die sich auch mal nackt zeigt; ein hoch trainiertes Tänzerpaar, das brutale Stunt-Liebes-Kämpfe vorführt; sechs Tänzerinnen als Escort-Girls in Reizunterwäsche – damit siedelte Regisseurin Scozzi Rossinis Dramma giocoso in der Welt von Berlusconi und Peter Hartz an.

Ein Zar steigt aus: Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ in der Urfassung am Staatstheater Nürnberg

02.10.16 (Juan Martin Koch) -
Vorhang auf zum politischen Kasperltheater! Irgendwie muss das alkoholisierte Lumpenprekariat ja bei Laune gehalten werden. Ein neuer Zar kommt da gerade recht und wenn die frohe Botschaft von lustigen Handpuppen verkündet wird, umso besser.
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