Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Karsten Januschke«

Vom Scheitern des Ideals - Die Tiroler Festspiele Erl bieten Ernest Chaussons „Le Roi Arthus“

24.07.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Auch in der sich als Wagner-Hochburg verstehenden Region um das Festspielhaus Erl scheint leider zu gelten „Was der Wagnerianer nicht kennt…“: „Walküre“ ausverkauft – „Roi Arthus“: für die Premiere und auch für die beiden kommenden Aufführungen eine Menge unverkaufter Karten. Dabei galt der 1855 in Paris geborene Ernest Chausson lange Jahre als der französische Wagnerianer schlechthin.

Mozart an der Moldau: Vom Himmel regnet’s Seifenblasen – Eine poetische „Così fan tutte“

10.01.22 (Michael Ernst) -
Dass diese Premiere überhaupt stattfinden konnte, sei nahezu ein Wunder gewesen. Per Boye Hansen, als Künstlerischer Leiter von Nationaltheater und Staatsoper quasi der oberste Opernchef in Prag, grüßte am Samstag beglückt und freute sich für Ensemble und Publikum über die Negativ-Tests der A-Besetzung. Die B-Premiere von Mozarts „Così fan tutte“ freilich ist vorerst gecancelt, weil deren Besetzung pandemiebedingt nicht ausreichend proben konnte.

Vom Elend aller Ungleichheit I – Die Festspiele Erl eröffnen mit Engelbert Humperdincks „Königskinder“

11.07.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Das gibt es tatsächlich wieder: Eine Landesregierung erkennt, dass die Kultur ein zentraler Faktor in und für die Region ist. Also richtet die für Erl zuständige Behörde eine eigene Station ein – und impft das gesamte Personal der Festspiele: alle können arbeiten und proben und sich umarmen. Dann kommt die staatliche Erlaubnis für geimpfte oder getestete Besucher, auf dem gesamten Festspielgelände maskenfrei ohne Platzbeschränkung… ein Erlebnis – Theater wieder wie „damals“… gibt es da noch etwas zu kritisieren?

Von Macht und Menschen – Kreneks „Diktator“ und Ullmanns „Zerbrochener Krug“ im Münchner Cuvilliéstheater

15.04.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Wie alle großen Opernhäuser pflegt auch die eben als Institution ausgezeichnete Bayerische Staatsoper begabte junge Sänger in einem Opernstudio an die Realität dieses Berufs heranzuführen. Dazu gehört als Höhepunkt der Saison eine eigene Produktion unter professionellen Bedingungen: das Münchner Kammerorchester, ein Nachwuchsdirigent, alle elf Solisten des Opernstudios, zwei Spielleiter der Staatsoper – alles im herrlichen Rahmen des Cuvilliéstheaters.

Untote im weiten Raum – Abgründige Psychostudien in Aribert Reimanns „Gespenstersonate“ an der Frankfurter Oper

27.01.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Wolf-Dieter Peter besuchte die in Frankfurt die Premiere von Aribert Reimanns Kammeroper „Gespenstersonate“ aus dem Jahr 1984. In dieser Frankfurter Fassung wirkte sie aber doch müde und kraftlos in Szene gesetzt, ein bisschen wie „Moderne von Gestern“ mittlerweile die Musik; Freude bereiteten jedoch die Gesangssolisten. [MH]
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: