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Alle Artikel kategorisiert unter »Katja Kabanova«

Die Wolga, der Müll und der Tod – „Katja Kabanova“ endlich in Innsbruck

29.05.21 (Roland H. Dippel) -
Jetzt – in der sich lockernden Pandemie – könnte man spielen. Aber nach drei Vorstellungen von Leoš Janáčeks „Katja Kabanova“ schließt das Tiroler Landestheater aufgrund der geplanten Innenraumsanierung ab 1. Juni. Die Wiedereröffnung ist für Oktober 2021 geplant. Aufführungen der Innsbrucker Festwochen Alter Musik finden deshalb im Kammertheater und im Haus der Musik statt. Beim dritten Anlauf wurde die erste Aufführung von Janáčeks Oper vor physischem Publikum mit großer Orchesterbesetzung zu einem packenden emotionalen Wechselbad aus Abscheu und Berührtsein.

Katastrophenwetter an der Wolga – Am Staatstheater Meiningen beeindruckt Ansgar Haag mit Leoš Janáčeks „Katja Kabanova“

18.10.14 (Joachim Lange) -
Opern von Leoš Janáček (1854-1928) ins Programm zu nehmen, ist immer noch nicht so selbstverständlich wie er es eigentlich sein müsste. Die Musik des Tschechen ist grandios und ohne den Bombast eines Puccini. Zwischen Spätromantik und Moderne behauptet sie ihren eigenen Platz. Ihr spezieller Parlandostil ist dem tschechischen Sprach-Mutterboden so harmonisch entwachsen wie sonst vielleicht nur das Belcanto dem Italienischen. Die symphonischen Passagen sind betörend atmosphärisch. Seine Opern erzählen nicht von Göttern oder Prinzen, sondern meist von den Bedrängten. Von Frauen zumal, die mit ihrem Schicksal die Zeche für die Unterdrückungsmechanik der männerdominierten Werteordnung zahlen.
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