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Alle Artikel kategorisiert unter »Kultur«

Cluster 2012/02 - 1

08.02.12 (Martin Hufner) -
Es gab einmal eine Zeit, da galten so genannte Raubkopierer auf den Schulhöfen als das Feindbild der Musikkulturentwicklung. Später war es die sogenannte „Tauschbörse“ im Internet, die den Untergang herbeiführen muss­te. Die bösen Menschen irgendwo im Lande, die es nie gelernt hatten, kulturelle Arbeit wertzuschätzen. Mitnehm- und Bedienkultur.

In den reißenden Gewässern des Internet

08.02.12 (Martin Hufner) -
Es ist nicht zu übersehen, dass die Politik gegenwärtig den Druck, der über und durch die Präsenz des Internet als Kommunikations- und Aktionsplattform entsteht, nur sehr schwer in den Griff bekommt. Das Netz wirkt immer mehr wie ein losgelassener, geradezu wild wuchernder Organismus und dessen Selbstorganisation so zufällig, anarchisch und gleichzeitig so wirtschaftlich konsequent wie keine politische Bewegung zuvor.

Blutgruppe K

30.06.11 (Sven Ferchow) -
Je suis indigné. Eine Sauerei, was die Streber vom Bundesrechnungshof behaupten. Bei den Bayreuther Opernfestspielen wütet eine Kartenmafia? Eine fränkische Filiale der FIFA, die Eintrittskarten inzestuös wie gratis unter Politiker, Sponsoren und Promis verteilt? Heißt: Auf Umwegen zahle ich Angelas Zirkuszelt, äh Wagner-Robe, ihren Polstersessel und die Thrombosemassage nach der Ringsitzung. Vermutlich kommen die gar nicht zum Wagner-Hören. Was ein Indiz für Menschlichkeit wäre. Vielmehr soll backstage geklüngelt werden. Ob der neue Flughafen noch „Dr. KT International“ heißen darf. Oder wer sich für die frechs­te Luftbuchung beim Projekt „Alle ­musizieren“ feiern lassen darf, weil die Olle einen Nerz abzieht und ihre Botox-Termine bis 2013 fix sind. Kultur ist doch nicht für alle da.

„Soundtrips NRW“ bringt die Improvisationsszene(n) zusammen

08.02.11 (Stefan Pieper) -
Viele Städte haben ihre eigenen bemerkenswerten Szenen. Nicht alles dringt dabei nach außen. Man danke an Wuppertal, wo viele Pioniertaten in Sachen freier improvisierter Musik in Europa passierten. Noch heute halten hier ambitionierte Protagonisten dieses Erbe aufrecht. So liefert etwa die Peter-Kowald-Gesellschaft ein ständiges Programm mit maximaler kreativer Freiheit und internationalen Gästen. (www.kowald-ort.com) Gut so! Noch besser ist ein Networking, um die Leistungen der verschiedenen Städte und Szenen zu bündeln, transparenter zu machen und sie auf höherer Ebene ins Rampenlicht zu befördern. Und damit die Verbindung vom lokalen zum internationalen Format zu vollziehen.

Sommerhäuschen des Fotografen John Heartfield in Brandenburg öffnet als Museum

Am Samstag, den 4. September um 15 Uhr, wird das unter Denkmalschutz stehende Sommerhaus von John Heartfield im brandenburgischen Waldsieversdorf als Museum wiedereröffnet. Zu sehen sind Reproduktionen von Fotomontagen, die Heartfield während seiner Zeit im Londoner Exil zwischen 1939 und 1946 geschaffen hat. Gezeigt werden in Vitrinen außerdem Archivalien aus jener Exil-Zeit, in der viele von den Nazis verfolgte Mitglieder des Freien Deutschen Kulturbundes in die britische Hauptstadt emigriert waren.

Günther Oettinger zeichnet ehrenamtlich engagierte Bürger aus

16.01.09 (agentur-nmz) -
Stuttgart (ddp-bwb). Insgesamt 18 ehrenamtlich engagierte Bürger und Projekte aus Baden-Württemberg sind am Freitagabend in Stuttgart mit dem Ehrenamtspreis «Echt gut!» ausgezeichnet worden. Wie das Kultusministerium mitteilte, sollte Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) den Preis an die jeweils drei Erstplatzierten in sechs Kategorien überreichen.

Linktipps 12/2008

12.12.08 (Martin Hufner) -

Festrede: Staatsminister Bernd Neumann: Kultur - Fundament der Gesellschaft

Zum 25-jährigen Bestehen des Deutschen Kulturrates hielt Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, am 20.09.2006 einen  aussagestarken Festvortrag im Max-Liebermann-Haus der Stiftung Brandenburger Tor, Berlin.

25 Jahre Deutscher Kulturrat

Zum 25-jährigen Bestehen des Deutschen Kulturrats formulieren Repräsentanten aus Politik und Kultur ihre Geburtstagswünsche:
 
MdB Prof. Monika Grütters, CDU/CSU, Vorstand der Stiftung Brandenburger Tor
MdB Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert
MdB Monika Griefahn, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
MdB Hans-Joachim Otto, FDP, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder

Kultur? Abschaffen!

01.06.99 (Martin Hufner) -
Wer sich heutzutage durch die Feuilletons schleicht, wer des Kabels Fernsehen sieht, wer durch die virtuellen Welten virtueller Computerserver surft, der stößt allenthalben auf Kultur. Kultur, wo man hinschaut, Kultur, wo man hinhört. Studieren kann man das Management derselben, Unternehmen geben sich eine solche. Eine schlanke Taille ist „ästhetisch“ faseln uns die zum Interview gequälten Personen aus Fernsehkanal X zu. Ein dicker Bauch ist „unästhetisch“ wird danach eine amerikanische Studie von der Soundso-University zitiert. Die Begriffe sind allgemein heruntergekommen.
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