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Alle Artikel kategorisiert unter »Kultur«

Kunst und Kultur – ein Sonderfall ?

31.12.20 (Moritz Eggert) -
In diesen verrückten Zeiten, die in einem bisher nicht gekannten Maße von Verschwörungsglauben und Hys­terie geprägt sind, muss man sich ab und zu mal kneifen und wie ein Mantra wiederholen: Erstens: Es ist nicht die erste Pandemie in der Weltgeschichte, und zweitens: Es ist nicht das erste Mal, dass man Quarantänen wie die jetzigen benutzt, um diese einzudämmen.

Barbara Klepsch (Sachsen): Die Sehnsucht nach Kunst und Kultur ist groß

23.12.20 (dpa) -
Corona hat im Kulturbetrieb in diesem Jahr Regie geführt. Nicht nur für die Künstler ist das eine frustrierende Situation. Auch das Publikum ist ausgehungert. Der Blick geht aber auch nach vorn.

Bundestag unterstützt Kulturprogramm zur UEFA EURO 2024

Der Bund stellt ab 2021 bis zu 13,2 Millionen Euro für ein Kulturprogramm zur Fußball-Europameisterschaft 2024 zur Verfügung. Dies hat der Deutsche Bundestag in der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2021 beschlossen.

Dynamische Lage – unbequem

09.06.20 (Martin Hufner) -
In Sachen Corona-Pandemie sprechen nicht nur die medizinischen Expert*innen von einer dynamischen Lage. Was sie damit ausdrücken wollen, ist, dass sich die Zukunft nicht vorhersagen lässt und dass das Infektionsgeschehen immer wieder positive wie negative Entwicklungen auslöst. Ähnliches gilt für die Lage im Kulturbereich. Da scheint auch alles dynamisch zu sein. Welche Öffnungsszenarien sind im musikalischen Bereich möglich, welche verbieten sich nach wie vor?

Bundeskanzlerin Merkel: Künstlerinnen und Künstlern eine Brücke bauen [Reaktionen: update, 10.5.]

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich heute in einem Video direkt an die Künstlerinnen und Künstler gewandt. Darin betont sie, dass der Erhalt der Kulturlandschaft für Deutschland oben auf der Prioritätenliste stehe. Sie versucht mit ihrer Ansprache, Brücken zu bauen auch zwischen dem Bund und den Bundesländern.

Ein Bericht von der Baustelle Beethoven

02.07.19 (Guido Krawinkel) -
Die Beethovenhalle: eine kostspielige Dauerbaustelle mit offenem Ende. Die Oper: ein derzeit auf Eis gelegter Sanierungsfall. Das Beethovenfest: wegen mangelnder Kostentransparenz und seiner Intendantin in der Kritik. Und die BTHVN-Jubiläumsgesellschaft: ein Mauerblümchen ohne wirkliche Strahlkraft.

Kunst unter Druck – Wie Bündnis 90 / Die Grünen zur Kunstfreiheit stehen

15.05.19 (Martin Hufner) -
„Under pressure“ war das Motto, zu dem die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen ins Forum des Paul-Löbe-Hauses des Deutschen Bundestages eingeladen hatte. Speziell die Kunst sei unter Druck, ihre Freiheit gefährdet, in erster Linie von (ganz) Rechts, aber auch durch Rechtspopulisten. Wie sich die Grünen die Freiheit der Kunst vorstellen, wurde an dem Abend allerdings nicht klar. Der Grund ist simpel: Es ist ihnen nicht gelungen, die Phänomene „Kunst“ und „Kultur“ zu trennen. Durch deren begriffliche Vermischung tun sich jedoch Probleme auf. Der Bericht von Martin Hufner.

Unzeitfrei

29.11.18 (Martin Hufner) -
Es war ja nur eine kleine Meldung im Strom der überbordenden Nachrichten. Gleichwohl macht sie sehr nachdenklich. „Musizieren, Malen und Dichten zählen in Deutschland zu den unbeliebtesten Freizeitbeschäftigungen.“ So steht es im sogenannten Freizeit-Monitor 2018. Angeführt werde diese „Schwarze Liste“ vom Spielhallenbesuch (89 Prozent), was kein Wunder ist, sind sie doch so selten geworden. Musizieren, Dichten und Malen sowie E-Book-Lesen folgen auf Platz zwei (alle mit 78 Prozent). Also, nur dass das klar wird, das sind nicht nur jeweils die Dinge, die laut Umfrage Menschen in Deutschland in ihrer Freizeit „auf keinen Fall“ machen, sondern sie sind sogar total unbeliebt. Vielleicht auf einer Stufe mit Zimmeraufräumen, Steuererklärung machen oder Toilettenputzung.

KMK-Präsident gegen Besuchspflicht für Schüler in NS-Gedenkstätten

19.08.18 (dpa) -
Sollen Schüler verpflichtet werden, Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus zu besuchen? Der Vorschlag einer Kultusministerin trifft nicht überall auf Zustimmung. Bisher sind solche Exkursionen auch nur in einem einzigen Bundesland Pflicht.

Debattieren ja, Zensieren nein! Hochschulen in Berlin und Göttingen auf Abwegen – Hochschulen sollen die Freiheit verteidigen, keine Zensur üben

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist besorgt, dass an einigen Hochschulen in Deutschland die Kunstfreiheit in Frage gestellt wird. Ob in Berlin an der Alice Salomon Hochschule ein Gedicht von Eugen Gomringer entfernt werden soll oder in der Zentralmensa in Göttingen Bilder gerade abgehängt wurden, immer fühlen sich Personen durch die Kunst persönlich verletzt und fordern deshalb ihre Entfernung.
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