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Alle Artikel kategorisiert unter »Kultur«

Dynamische Lage – unbequem

09.06.20 (Martin Hufner) -
In Sachen Corona-Pandemie sprechen nicht nur die medizinischen Expert*innen von einer dynamischen Lage. Was sie damit ausdrücken wollen, ist, dass sich die Zukunft nicht vorhersagen lässt und dass das Infektionsgeschehen immer wieder positive wie negative Entwicklungen auslöst. Ähnliches gilt für die Lage im Kulturbereich. Da scheint auch alles dynamisch zu sein. Welche Öffnungsszenarien sind im musikalischen Bereich möglich, welche verbieten sich nach wie vor?

Bundeskanzlerin Merkel: Künstlerinnen und Künstlern eine Brücke bauen [Reaktionen: update, 10.5.]

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich heute in einem Video direkt an die Künstlerinnen und Künstler gewandt. Darin betont sie, dass der Erhalt der Kulturlandschaft für Deutschland oben auf der Prioritätenliste stehe. Sie versucht mit ihrer Ansprache, Brücken zu bauen auch zwischen dem Bund und den Bundesländern.

Ein Bericht von der Baustelle Beethoven

02.07.19 (Guido Krawinkel) -
Die Beethovenhalle: eine kostspielige Dauerbaustelle mit offenem Ende. Die Oper: ein derzeit auf Eis gelegter Sanierungsfall. Das Beethovenfest: wegen mangelnder Kostentransparenz und seiner Intendantin in der Kritik. Und die BTHVN-Jubiläumsgesellschaft: ein Mauerblümchen ohne wirkliche Strahlkraft.

Kunst unter Druck – Wie Bündnis 90 / Die Grünen zur Kunstfreiheit stehen

15.05.19 (Martin Hufner) -
„Under pressure“ war das Motto, zu dem die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen ins Forum des Paul-Löbe-Hauses des Deutschen Bundestages eingeladen hatte. Speziell die Kunst sei unter Druck, ihre Freiheit gefährdet, in erster Linie von (ganz) Rechts, aber auch durch Rechtspopulisten. Wie sich die Grünen die Freiheit der Kunst vorstellen, wurde an dem Abend allerdings nicht klar. Der Grund ist simpel: Es ist ihnen nicht gelungen, die Phänomene „Kunst“ und „Kultur“ zu trennen. Durch deren begriffliche Vermischung tun sich jedoch Probleme auf. Der Bericht von Martin Hufner.

Unzeitfrei

29.11.18 (Martin Hufner) -
Es war ja nur eine kleine Meldung im Strom der überbordenden Nachrichten. Gleichwohl macht sie sehr nachdenklich. „Musizieren, Malen und Dichten zählen in Deutschland zu den unbeliebtesten Freizeitbeschäftigungen.“ So steht es im sogenannten Freizeit-Monitor 2018. Angeführt werde diese „Schwarze Liste“ vom Spielhallenbesuch (89 Prozent), was kein Wunder ist, sind sie doch so selten geworden. Musizieren, Dichten und Malen sowie E-Book-Lesen folgen auf Platz zwei (alle mit 78 Prozent). Also, nur dass das klar wird, das sind nicht nur jeweils die Dinge, die laut Umfrage Menschen in Deutschland in ihrer Freizeit „auf keinen Fall“ machen, sondern sie sind sogar total unbeliebt. Vielleicht auf einer Stufe mit Zimmeraufräumen, Steuererklärung machen oder Toilettenputzung.

KMK-Präsident gegen Besuchspflicht für Schüler in NS-Gedenkstätten

19.08.18 (dpa) -
Sollen Schüler verpflichtet werden, Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus zu besuchen? Der Vorschlag einer Kultusministerin trifft nicht überall auf Zustimmung. Bisher sind solche Exkursionen auch nur in einem einzigen Bundesland Pflicht.

Debattieren ja, Zensieren nein! Hochschulen in Berlin und Göttingen auf Abwegen – Hochschulen sollen die Freiheit verteidigen, keine Zensur üben

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist besorgt, dass an einigen Hochschulen in Deutschland die Kunstfreiheit in Frage gestellt wird. Ob in Berlin an der Alice Salomon Hochschule ein Gedicht von Eugen Gomringer entfernt werden soll oder in der Zentralmensa in Göttingen Bilder gerade abgehängt wurden, immer fühlen sich Personen durch die Kunst persönlich verletzt und fordern deshalb ihre Entfernung.

Nur nicht den Kopf in den Sand stecken – Gegen die Kälte angehen und kulturelle Berührungspunkte schaffen · Von Martin Hufner

27.09.17 (Martin Hufner) -
Für viele war das Ergebnis der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag ein Schock. Der Souverän hat entschieden in recht umfangreichem Maße seine Souveränität abzugeben. Eine Partei, deren „vornehmstes“ Ziel es ist, Angst und Hetze zu produzieren – auch innerhalb der Partei selbst –, ist erstmalig in den Bundestag eingezogen. Dass das nicht weit führt, ist schon am ersten Tag nach der Wahl offensichtlich. Mandatsträger steigen aus, es wird gemobbt, wo es sich einrichten lässt. Zukunftsbewältigung sieht anders aus. [Vorabdruck aus der nmz 2017/10]

Leipziger Buchmesse 2017 – Buchvorstellung: “Theos Kurzschluss”

Theo Geißler, Autor und Mitherausgeber der Zeitschrift "Politik und Kultur", stellt sein Buch "Theos Kurzschluss" vor. Seit 15 Jahren ist seine gleichnamige Kolumne fester Bestandteil der "puk" und nun als Textsammlung bei ConBrio erschienen. Er liest das Kapitel "Beim Terrorismusbekämpfungs-Ergänzungsgesetz-Training" aus dem Jahr 2007 – eine von "85 kleinen Streitschriften zu Poiltik und Kultur", so der Untertitel des Buches.

Kurz-Schluss – Wie ich einmal auf der CeBIT in Hannover der „Gesellschaft 5.0“ auf reichlich unangenehme Weise begegnete

26.04.17 (Theo Geißler) -
Man wird nicht jünger, nicht stärker. Eigentlich redet ein harter Schnüffel-Knochen wie ich nicht über persönliche Schwächen. Das ist bekanntlich geschäftsschädigend. Bedauerlicherweise blieb allerdings mein Zusammenbruch beim Besuch der diesjährigen CeBIT in Hannover dank der allgegenwärtigen Videoüberwachung ohnedies nicht geheim. Auf der Facebook-Seite „Messe-intim“ finden sich schamlose Bilder. Deshalb zunächst Hintergründiges zur Klärung: … [vorab aus Politik & Kultur 3/2017]
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