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Alle Artikel kategorisiert unter »Kultur«

Da weiß man, was man hat

16.02.17 (Martin Hufner) -
Jeder öffentlich-rechtliche Rundfunksender hat mindestens einen Kanal für die Kultur im weiteren und engeren Sinn übrig. Damit das Kulturangebot schärfer umrissen oder positioniert werden kann, bedienen sich die Sender gewissermaßen eines Untertitels zu ihrem Wellennamen, der ja zugleich der Markenname und eher selten sprechender Natur ist. Dabei handelt es sich um Slogans oder, wohl präziser, Claims.

Siegfried Matthus reagiert auf die Pressemitteilung des Deutschen Musikrates zur „1Falt“

08.12.16 (Siegfried Matthus) -
Der Komponist Siegfried Matthus hat sich in einem Brief an den Deutschen Musikrat anlässlich seiner Pressemitteilung „Fuck You 1Falt“ gewandt. An den Präsidenten Martin Maria Krüger gewandt, sagt Matthus: „Gegen den Titel des Artikels „Fuck you 1Falt“ und gegen den teilweise sehr verschwommenen Inhalt muss ich protestieren. Als Mitglied des Deutschen Musikrates kann ich mich damit nicht einverstanden erklären.“ Wir dokumentieren seinen Brief.

Auweia, Europa

30.10.16 (Theo Geißler) -
Eine Startplattform der Fehlkonstruk­tion unserer Europäischen Union verfes­tigte sich 1999 mit dem halbgaren Abschluss des Vertrags von Amsterdam. Eigentlich sollte er eine weitreichende Reform der Gemeinschaft fixieren. Verabschiedet hat man dann ein wabriges Drei-Säulen-Konstrukt unter den Überschriften: „Europäische Gemeinschaften (EG)“, „Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP)“ und „Polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen (PJZS)“.

Reichtum in der Kulturlandschaft

05.10.16 (N.N.) -
„Die vielfältigen Aktivitäten der bayerischen Musikschulen stellen einen Gewinn für den Kulturstaat Bayern dar.“ So ist es im Grußwort von Dr. Ludwig Spaenle, dem Bayerischen Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, zum diesjährigen Bayerischen Musikschultag in Rosenheim zu lesen.

Kurz-Schluss – Wie ich einmal dazu beitragen durfte, das deutsche Sicherheitsbedürfnis wieder zu stabilisieren

26.08.16 (Theo Geißler) -
Ach, das Waldsterben haben wir eben mal überlebt – fragt sich, wie lange. Denn wir stecken ja gerade mitten in einer Klimakatastrophe. Marode tschechische und französische Atomkraftwerke drohen, uns zu verstrahlen. Die nahezu für jedwede Befruchtung notwendigen Bienen sterben aus. Unsere Weltmeere fressen wir von Fischen leer, füllen sie mit ungenießbaren Flüchtlingsleichen und Plastikmüll. Ferner stehen die Türken wieder mal knapp vor Wien, der nahe und mittlere Osten, halb Afrika in der Hand des IS! Terroranschläge rund um den Globus, sogar bei uns. Und rast nicht gerade wieder ein kilometerfetter Meteor auf die Erde zu? [Vorab aus Politik&Kultur 4/2016]

TTIP, die Kultur und die Moral

28.01.16 (Martin Hufner) -
Es wird weiter gestritten um das sogenannte Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, das sich hinter dem harmlos wirkenden Kürzel „TTIP“ verbirgt. Das letzte Jahr war insbesondere durch viele wirkungsvolle Initiativen gekennzeichnet, die das Thema in die breite Öffentlichkeit brachten. Der „Tag gegen TTIP“ und die „Demo gegen TTIP“ konnte auch vom deutschen Parlament nicht mehr ignoriert werden.

Infarkt

30.12.15 (Martin Hufner) -
In der gesamten Kulturvermittlungsdiskussion gibt es zwei Leerstellen. Die eine ist das spürbare Vakuum bei der Frage danach, was denn Kultur sei. Es ist so ein Wort, ganz ohne Inhalt oder ein Kampfbegriff geworden, eine Deckung, hinter der man sich verstecken kann und ab und zu, je nachdem, welchem Lager man angehören will, verbale Brandbomben werfen kann. Das ist unerquicklich.

Kinder-Kram?

29.09.15 (Theo Geißler) -
Wenn man einen alten Spruch ein wenig ummodelt und zugesteht, dass man in der Schule auch fürs Leben lernt, hätte ich eigentlich Werbetexter oder Auto-Journalist werden müssen. Denn kaum ein Fach faszinierte mich weniger als der Musikunterricht. „Peter und der Wolf“ – musikalisch ja ganz nett, aber die Story: Nie leuchtete mir ein, weshalb ein stolzes wildes Tier so einfältig domestiziert werden musste.

Atemlos …

01.07.15 (Theo Geißler) -
… durch die Nacht angelt sich höchst ertragreich seit fast zwei Jahren Helene Fischer gemeinsam mit ihrem anonymen Liebsten. Preisgekrönt dank allem, was in unserer Glitzerwelt an umsatzbegründeten „Auszeichnungen“ an Land zu ziehen ist. „Atemlos durch die Nacht, bis ein neuer Tag erwacht, atemlos einfach raus, Deine Augen ziehn mich aus…“. Steht zu erwarten, dass ihr übernächster Superhit „Pausenlos durch den Tag“ (wie die Deutsche Bank es mag) betitelt ist, falls noch Zeit zum Anziehen bleibt. Gesponsert vom Bundesverband der Deutschen Industrie und den Bildungsministerien der Länder. [Vorabdruck aus der nmz 7/8 2015]

Kurz-Schluss – Wie ich einmal versuchte, mit „Industrie 5.0“ die globale Ökonomie zu befördern

27.04.15 (Theo Geißler) -
Seit der Hannover-Messe ist es der Hoffnungs-Begriff unseres Welt-Wirtschafts-Systems: die digital-humane Zusammenarbeit zwischen Maschine und Mensch. Die kollegiale Kollaboration von Homo sapiens und Roboter. Gespeist vom Wissen aus einer intelligenten Cloud. Bislang mussten Industrie-Robots von Humanoiden in Distanz gehalten werden, um grobe Verletzungen zu verhindern. Ein automatischer Produktionsassistent schont dank seiner Sensorhaut, die an modische Skai-Handtaschen erinnert, die Epidermis. Der Roboter-Greifer spürt, wenn sich ein Werktätiger nähert, und hält sich stille. Ein wahrhaft sanfter Kollege, ohne fiese gewerkschaftliche Hintergedanken. [Vorabdruck aus der Politik&Kultur 3/2015]
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