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„Ein Programm, wie es ihm selbst gefallen würde“ – Im Freien – Musikfest in memoriam Wilhelm Killmayer

12.12.17 (Anna Schürmer) -
Die radikale Nachkriegsavantgarde begründete eine goldene, aber auch dogmatische Ära der Neuen Musik: Auf Basis der von Adorno befeuerten Innovationsdynamik, begründete der paneuropäische Klub der seriellen Musik um Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono einen ‚Absolutismus der Moderne‘, der Abweichlern des Fortschrittsimperativs gnadenlos die Mitgliedschaft entzog: das galt für den harmonieverliebten Hans Werner Henze genauso wie für den freigeistigen Wilhelm Killmayer, der am 20. August diesen Jahres in München verstarb – nur einen Tag vor seinem 90. Geburtstag. Schon die Musica Viva des Bayerischen Rundfunks funktionierte im September ein lang geplantes Ehrenkonzert kurzerhand in eine „in memoriam“-Veranstaltung um; nun haben Schüler und Weggefährten des Komponisten vom aDevantgarde-Verein ein sehr persönliches Musikfest zu Ehren Wilhelm Killmayers veranstaltet.

Wie der Vater, so der Sohn

12.06.16 (Anton Moosdiele) -
Der Vater wurde 2015 achtzig Jahre, der Sohn fünfzig: Dies war der Anlass für ein musikalisches Doppelporträt in der Versicherungskammer Bayern im vergangenen November. Das zahlreich erschienene Publikum genoss das Vergnügen, nach Gemeinsamkeiten und Eigenem in den Werken von Meinrad und Markus Schmitt zu suchen.

Viel Musik statt schöner Worte

31.03.16 (Andreas Kolb) -
komponisten@münchen, so firmierte der Tonkünstlerverband München anlässlich seines 70. Jahrestages Mitte März. Die Botschaft ist klar: Auch wenn das biennal stattfindende Musikforum des Tonkünstlerverbands den eigentümlichen Charme einer Kunstverein-Jahresausstellung ausstrahlt, alte Zöpfe müssen bei dieser 70-jährigen Münchner Kulturinstitution nicht abgeschnitten werden, denn es gibt keine: Man komponiert und agiert in der Gegenwart.

A[de]vantgardistische Rhizome

01.07.15 (Anna Schürmer) -
Die poststrukturalistische Idee vom „Rhizom“ ist ein prominentes Theorem der Neuen Musik: Es bezeichnet in Anschluss an Gilles Deleuze die unterirdische Durchdringung und die scheinbar zufälligen Verknüpfungen kultureller Genese. Als Beitrag zu diesem Diskurs konnte man das 13. Münchner aDevantgarde-Festival verstehen, bei dem die beiden künstlerischen Leiter „Humus“ zum Motto erhoben.

Antidogma

04.05.09 (Andreas Kolb) -
Vor zwanzig Jahren wurde das Münchener Festival ADEvantgarde von jungen Komponisten aus der Klasse Wilhelm Killmayer gegründet. Über die Manifeste und musikalischen Manifestationen der ersten ADEvantgarde sprach die Presse damals vom „Zwergenaufstand in München“. Doch das Festival hat standgehalten und nicht nur die Münchener, sondern die bundesweite Neue-Musik-Szene bereichert. Die künstlerische Leitung der 10. Ausgabe übernehmen 2009 zwei Komponisten der ersten ADEvantgarde-Stunde, Markus Schmitt und Moritz Eggert. Andreas Kolb traf sich mit den beiden zum Gespräch.
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