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Alle Artikel kategorisiert unter »Modest Mussorgski«

Es ist kompliziert – „Boris Godunow“ und „Secondhand-Zeit“ von Sergej Newski in Stuttgart

05.02.20 (Georg Rudiger) -
An der Stuttgarter Staatsoper wurde Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ mit Sergej Newskis neuem Stück „Secondhand-Zeit“ gekoppelt. Unser Kritiker sieht Probleme: „Diese Gleichzeitigkeit von Disparatem kann überfordern, zumal häufig keine zwingenden Verbindungen geschaffen werden.“ Aber er sieht auch eindrückliche Bilder der Regie Paul-Georg Dittrichs und eine souveräne musikalische Leitung durch Titus Engel.

Mussorgskys «Bilder einer Ausstellung» tanzen durch Nationalgalerie

04.04.19 (dpa) -
Berlin - Die Nationalgalerie Berlin hat die historische Halle im Hamburger Bahnhof für eine zeitgenössische Tanzshow nach Motiven von Modest Mussorgskys «Bilder einer Ausstellung» geöffnet. Die Urban-Dance-Gruppe Flying Steps und das brasilianische Künstlerduo Osgemeos realisieren dort vom 5. April bis 2. Juni ihre Produktion «Flying Pictures».

Ralfs rosa Riesenteufel: Das Bundesjugendorchester bei „Young Euro Classic“

22.08.17 (Roland H. Dippel) -
Im Konzerthaus Berlin feiert man vom 17. August bis zum 3. September die achtzehnte Ausgabe von „Young Euro Classic“. Nach dem Attentat in Barcelona hat dieses „Festival der besten Jugendorchester der Welt“ über Nachwuchspflege und künstlerische Inhalte eine Appellfunktion für die freiheitlichen Werte. Im Festivalheft ist die Spannweite der Positionen fassbar: Man blättert nach der Ankündigung des Moldavian National Youth Orchestra (27. August) und der Nationalen Jugendphilharmonie der Türkei (28. August) weiter und findet die ganzseitige Anzeige des queeren Stadtmagazins „Siegessäule“.

Mussorgskis „Jahrmarkt von Sorotschinzi“ an der Komischen Oper Berlin

04.04.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits im Vorfeld des 70-jährigen Jubiläums der Komischen Oper Berlin, welches in der kommenden Saison begangen wird, schlägt Barrie Kosky mit der jüngsten Produktion den Bogen zu den Anfängen von Walter Felsenstein. Der hatte in seiner ersten Spielzeit Mussorgskis komische Oper „Der Jahrmarkt von Sorotschinzi“ in der Tscherepnin-Bearbeitung interpretiert, die bereits 1927 in der Städtischen Oper Berlin unter Fritz Zweig ihre deutsche Erstaufführung erlebt hatte.

Buch-Tipps 2017/02

12.02.17 (Michael Wackerbauer) -
Nicole Ristow: Karl Rankl. Leben, Werk und Exil eines österreichischen Komponisten und Dirigenten +++ Christoph Flamm: Modest Mussorgski. Bilder einer Ausstellung +++ Peter Brem: Ein Leben lang erste Geige. Meine Zeit bei den Berliner Philharmonikern

Exotischer Opern-Doppelschlag – „Chowanschtschina“ und Perlenfischer in Wien

18.11.14 (Frieder Reininghaus) -
Das üppige Blond in Parkett und Logen spricht russisch. Reich behangen die Ohren und Hälse vieler Premieren-Damen, gediegen bis lässig die Anzüge ihrer Herren. Ja, da sitzt Geld (wie auch immer zusammen- und hierhergekommen). Gelegentlich zeigt sich eine ausschweifende Tätowierung dort, wo das Fleisch seine unmittelbare Geltung erheischt. Das meiste aber kommt, um es mit den Kategorien von Thomas Manns „Zauberberg“ zu definieren, vom „guten Russentisch“.

Bilder aus dem Niemandsland – Modest Mussorgskis „Chowantschtschina” in Antwerpen

02.11.14 (Frieder Reininghaus) -
Die „verschillende historische bronnen“, die das Programmbuch in Antwerpen als Quellen für Modest Mussorgskis Libretto zu „Chowantschtschina“ nennt, sind teilweise trüb. Insgesamt werfen sie einen Blick auf die Geschichte des 16. Jahrhunderts unter großrussisch nationalen Auspizien. Es gehört zu den Paradoxien oder auch Delikatessen der laufenden Opernsaison, dass ausgerechnet dieses „Volksdrama“, das der Komponist Mussorgski 1881 unvollendet hinterließ, eines der bevorzugten Werke der Musiktheatersaison 2014/15 abgibt.
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