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Alle Artikel kategorisiert unter »Othmar Schoeck«

Physisches für das Sammlerherz

16.01.20 (Peter P. Pachl) -
Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker. Kuriose Kostbarkeiten.

Wer ist der Jäger, wer das Wild? Eine Anti-Revolutionsoper am Staatstheater Meiningen

11.03.19 (Wolfgang Molkow) -
Am Staatstheater Meiningen war am 8. März eine besondere szenische Uraufführung zu erleben: Othmar Schoecks "Das Schloss Dürande" in der Textneufassung von Francesco Micieli und der musikalischen Adaption von Mario Venzago. Ein melodisch reiches und komplexes Werk wurde zurückgewonnen.

Zum Eichendorff-Oratorium dekontaminiert

17.07.18 (Wolfgang Molkow) -
„In der schönen Provence liegt ein Tal zwischen waldigen Bergen, die Trümmer des alten Schlosses Dürande sehen über die Wipfel in die Einsamkeit herein…“ So stimmungsvoll abgeschieden leitet der Dichter Joseph von Eichendorff seine Novelle „Das Schloß Dürande“ ein. Und ganz ähnlich lautet jetzt die szenische Anweisung zum 1. Akt der gleichnamigen Oper in vier Akten des bei uns vor allem als Liedkomponist bekannten Schweizers Othmar Schoeck in der im Rahmen eines Forschungsprojekts der Hochschule der Künste Bern entstandenen textlichen Neufassung von Francesco Micieli.

Aufforderung zum Kampf – In Bonn inszeniert Peter Konwitschny Othmar Schoecks selten gespielten Einakter „Penthesilea“

18.10.17 (Joachim Lange) -
Wenn es gerecht zuginge, dann müsste man gemeinsam mit „Salome“ und „Elektra" auch Othmar Schoecks (1886-1957) „Penthesilea“ nennen. Neuerdings auch Aribert Reimanns „Medea“. Alles Frauen-Monumente des Musiktheaters von erheblicher Wucht. Die ersten drei wurden in der Dresdner Semperoper uraufgeführt. Doch nur die beiden Strauss-Einakter haben sich im Kernrepertoire gehalten. Schoecks Kleist-Oper ist dort erst 2008 in einer grandiosen Inszenierung von Günter Krämer dort wieder in Erinnerung gebracht worden. Die 2010 in Wien uraufgeführte „Medea“ von Aribert Reimann müsste es, schon weil sie eine Verlängerung dieser Reihe in die zeitgenössische Moderne ist, künftig auch mal auf den Dresdner Spielplan schaffen.

Zwielicht und Dunkel - Othmar Schoeck: Notturno bei ECM erschienen

26.12.09 (Hanspeter Krellmann) -
Begegnungen mit Othmar Schoeck gleichen durchweg der Neuentdeckung dieses Komponisten, der im aktuellen Repertoire nicht mehr existiert. Von seinen sieben Opern erscheint auf den Bühnen gelegentlich und in langen Zeitabständen Penthesilea (vielleicht mehr wegen Kleist?), aber seine Konzerte, seine Kammer- und Klaviermusik bleiben ungespielt. Auch für seine Lieder, Hauptteil seines Schaffens, engagiert sich kein Sänger mehr. Gründe für diese Zurückhaltung bleiben verschwommen.
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