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Alle Artikel kategorisiert unter »Peter Iljitsch Tschaikowsky«

Russisch timbrierte Grand Opéra: Tschaikowskys „Johanna von Orleans“ im Theater an der Wien

19.03.19 (Regine Müller) -
Regisseurin Lotte de Beer interpretiert Tschaikowskys „Johanna von Orleans“ vor dem Hintergrund eines Vater-Tochter-Konflikts. Unsere Autorin, Regine Müller, sieht darin einige Schwierigkeiten. „Das mitreißende und durchdachte Spiel aller Akteure und die an historischen Vorbildern orientierten üppigen Chortableaus mit rauschenden Kostümen versöhne allerdings dann auch jene, denen de Beers Erzählung wohl abstrus erscheint.“

Von zweifacher Blindheit – Strawinskys „Oedipus Rex“ und Tschaikowskys „Jolantha“ an der Oper Frankfurt

29.10.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die einzige ganz lichtlose Nacht ist die Nacht der Unwissenheit und der Gefühllosigkeit“ hat die schon als Kind erblindete Helen Keller zeitlos hellsichtig formuliert. Regisseurin Lydia Steier und Frankfurts Operndramaturgie banden einen lange unwissend Blinden und eine ihre Blindheit durch Gefühle Überwindende zusammen.

Atmosphärisch dicht – Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in Freiburg

02.10.18 (Georg Rudiger) -
Bei Tschechow ist es der Kirschgarten, der in der russischen Provinz die schwere Melancholie ein wenig aufhellt. In Tschaikowskys „Eugen Onegin“ fällt der Blick im Freiburger Theater gleich zu Beginn auf einen hellblauen, leicht bewölkten Himmel, der die unerfüllten Sehnsüchte der Figuren spiegelt. Für Peter Carp ist dieses Kammerspiel um eine unerfüllte Liebe, diese Milieustudie aus dem zaristischen Russland nach dem Versroman von Alexander Puschkin erst die zweite Operninszenierung überhaupt.
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