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Alle Artikel kategorisiert unter »Pique Dame«

Die Saat ist aufgegangen – Die 10. Heidenheimer Opernfestspiele unter Marcus Bosch

24.07.19 (Christian Kröber) -
Gut Ding will Weile haben, sagt ein Sprichwort. Und das gilt im Besonderen für künstlerische Arbeitsprozesse. Marcus Bosch, langjähriger musikalischer Leiter des Staatstheaters Nürnberg und heute Professor an der Hochschule für Musik und Theater in München, hat vor nunmehr 10 Jahren die Leitung der Opernfestspiele Heidenheim übernommen. Von Anfang an war es sein Ziel, ein Festivalorchester zu schaffen, das nach dem Luzerner Vorbild aus herausragenden Musikern und künstlerischen Weggefährten verschiedenster Orchester zusammengesetzt sein sollte. Christian Kröber berichtet.

Jubel für Mariss Jansons bei den Salzburger Festspielen

06.08.18 (dpa) -
Salzburg - Der lettische Stardirigent Mariss Jansons ist am Sonntagabend für seine Interpretation von Peter Tschaikowskys fantastischer Oper «Pique Dame» vom Salzburger Festspielpublikum gefeiert worden. Er hatte die Wiener Philharmoniker und die glänzend disponierte Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor mit Verve und Feingefühl durch die meisterhafte Partitur geführt.

Auf der Suche nach der verlorenen Gegenwart – Tschaikowskis „Piqué Dame“ in Stuttgart

12.06.17 (Joachim Lange) -
Tschaikowskis „Pique Dame“ ist im Grunde immer ein tief deprimierendes Stück. Die Fallstudie eines Spielers, der am Ende ist und nur noch auf das Glück des Zufalls hofft, um im allgemeinen Desaster zu überleben und selbst nicht unterzugehen. Stefan Herheim hat im vorigen Jahr in Amsterdam darin gar biografische Züge des wegen seiner Homosexualität von der Gesellschaft bedrängten Komponisten ausgemacht.

«Opernhaus des Jahres» feiert mit «Pique Dame» russische Leidenschaft

12.06.17 (dpa) -
Stuttgart - Russisches Spielzeitende an der Staatsoper Stuttgart: Mit einer leidenschaftlichen «Pique Dame» in einem St. Petersburger Hinterhofmilieu hat das «Opernhaus des Jahres» seine letzte Premiere vor der Sommerpause bestritten. Das Regieduo um Intendant Jossi Wieler und den Dramaturgen Sergio Marabito brachte die Oper von Peter Tschaikowsky (1840-1893) zur großen Freude der Zuschauer am Sonntagabend auf die Bühne.

Fünf Sterne für „Pique Dame“ an der Oper Chemnitz

06.12.16 (Roland H. Dippel) -
Was die Robert-Schumann-Philharmonie unter Michael Güttler und eine wunderbare Ensembleleistung der Oper Chemnitz anstellen, begegnet auch mit Helen Malkowskys geometrisch-poetischer Regie Tschaikowskys genialer Oper auf Augenhöhe. Hintergründig, nachklingend und beglückend intensiv.

Im Spukschloss an der Newa – Stefan Herheim macht aus Tschaikowskis „Piqué Dame“ großes Bildertheater

15.06.16 (Joachim Lange) -
Stefan Herheim hat in Amsterdam nach seinem „Eugen Onegin“ von 2011 jetzt Tschaikowskis zweite Puschkin-Oper „Pique Dame“ hinzugefügt. Mit dabei hatte er die Trickkiste für sein Wundertütentheater, das genauso auf die Opulenz szenischer Überwältigung setzt, wie die konsequente Umsetzung einer Idee, mit der er zusätzlich zur überlieferten, noch eine eigene Geschichte erzählt.

Wo die Liebe hinfällt … – Christian Schuller inszeniert Tschaikowskis „Pique Dame“ in Halle

11.05.14 (Joachim Lange) -
Große russische Oper gehört einfach dazu. Dieser kulturelle Blick nach Osten ist hierzulande eine Selbstverständlichkeit. Umgekehrt ist das längst nicht mehr so. Mit dem Blick nach Westen werden in Moskau absurde Rückzugsverordnungen auf die „traditionellen russischen Werte“ dekretiert, wirklich moderne Kunst im Grunde für überflüssig, Schwule als verdächtig und die ganze westliche Freiheit und Liberalität zur Dekadenz erklärt. Schon allein deshalb ist es richtig, die 1890 uraufgeführte „Pique Dame“ des ob seiner Homosexualität in die Enge, ja wohl sogar in den Tod getriebenen Komponisten Pjotr Tschaikowski zu spielen. Wobei es die Russen von heute fertigkriegen, dieses biographische Faktum bei einem großen Filmprojekt über ihren Musik-Heroen des 19. Jahrhunderts einfach auszublenden.

Triumph für Anja Silja – Tschaikowsys „Pique Dame“ an der Komischen Oper Berlin

26.01.09 (Peter P. Pachl) -
Streben nach dem höchsten Gewinn, zeichnet Hermann, die männliche Spieler-Hauptfigur in Pjotr Tschaikowskis 1890 in St. Petersburg uraufgeführter Oper „Pique Dame“ aus. Hermann nimmt die Fama einer Gräfin, die in ihrer Jugend als „Venus von Moskau“ in Paris für Furore gesorgt hatte, und die einem späten Liebhaber das Geheimnis eines todsicheren Tipps fürs Karten-Glücksspiel verraten könne, für bare Münze. Mit Hilfe ihrer Enkelin Lisa schleicht er sich bei ihr ein und bedroht sie mit der Pistole: Die Gräfin stirbt, aber ihr Astralleib verrät Hermann die Sieg-bringenden Karten.
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