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Alle Artikel kategorisiert unter »Robyn Schulkowsky«

Gunst-Geschwurbel und Kunst-Faszination

27.08.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„Anders“ bildet sozusagen die DNA der Münchener Biennale. Durch Corona waren Daniel Ott und Manos Tsangaris, die künstlerischen Leiter, dieses Jahr zu mehr als „anders“ gezwungen. Zeitliche Zerdehnung fast aufs ganze Kalenderjahr, räumliche Dislozierung von Produktionen und Aufführungen, Umarbeitung und vieles mehr wurde unter dem schicken Begriff „Dynamische Biennale“ subsummiert.

Kunst als Raum und Ort – Die anrührende Uraufführung von „Ach! – Fast eine Funkoper“ bei der Münchner Biennale

25.07.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Das las sich damals spannend: dass der verbittert aus der „Adenauer-Republik“ nach Italien übersiedelte Hans Werner Henze 1976 mit dem „Cantiere“ im toscanischen Montepulciano ein Festival ins Leben gerufen hatte. Die Dorfbewohner und begeisterte Laien der Umgebung wirkten in künstlerisch erstaunlichem Maße mit. Das strahlte schließlich sogar in die 1988 gegründete Münchner Biennale aus – und führte oft zur Überforderung der Beteiligten an der jeweiligen „Münchner Produktion“ – doch diesmal wurde unser Kritiker Wolf-Dieter Peter mehr als überrascht.

Eigene Wahl statt Musik über Algorithmus

08.08.19 (Michael Scheiner) -
Pioniere sind sie gewissermaßen beide. Nach dem Schlagzeugstudium und einigen Jahren als Soloschlagzeugerin im New Mexico Symphony Orchestra von Santa Fe brach Robyn Schulkowsky eine konventionelle Karriere ab. Sie ging für ein Kompositionsstudium nach Köln zu Christoph Caskel. Noch während des Studiums startete sie mit Uraufführungen von Werken von John Cage bis Olga Neuwirth, Walter Zimmermann, Morton Feldman und Iannis Xenakis als Solistin durch. Als Instrumentalistin und Interpretin Neuer Musik nahezu allein auf weiter (Musik-)Flur, machte sie sich auch in der Free-Jazz-Szene, wie im Bereich so genannter Weltmusik einen Namen als Improvisatorin. In vielen Kooperationen, darunter mit Fredy Studer und dem amerikanischen Avantgarde-Schlagzeuger Joey Baron begann sie nach neuen Klängen und Klangmöglichkeiten zu forschen und diese auszuloten.

Weites Panorama, locker strukturiert

05.10.16 (Albrecht Dümling) -
So bunt und vielgestaltig wie in diesem Jahr war das Musikfest Berlin noch nie. Ausgangspunkte der Planung waren der 150. Geburtstag Ferruccio Busonis sowie das deutsch-mexikanische Jahr 2016, wofür in der Berliner Kunstbibliothek eine Busoni-Ausstellung sowie im Gropius-Bau eine bis August gezeigte große Maya-Schau entstanden. Diese Schwerpunkte setzte das Musikfest mit seinen Mitteln fort, wobei Winrich Hopp der kuratorischen Fantasie keine engen Grenzen setzte. Als weitere Themenfelder kamen Musik & Film hinzu sowie der vor zehn Jahren verstorbene Komponist György Ligeti. Der rote Faden, der die Programme verknüpfte, war locker gesponnen und oft noch kaum erkennbar. Aber dieses Geflecht ermöglichte Querverbindungen und mehrere Höhepunkte.
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