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Alle Artikel kategorisiert unter »Rundfunk«

Hört, hört

23.06.22 (Martin Hufner) -
Das Radio, das Radio, das Radio. Seit Jahren wird sein Untergang prognostiziert, aber es lebt, es lebt, es lebt. Wie auch Walt Disneys „Lustige Taschenbücher“ leben oder, wie wir seit Ostern, spätestens aber seit Norbert Blüm wissen, Jesus auch. In der aktuellen ARD-ZDF-Onlinestudie kann man es nachlesen: „Das klassische Radio ist weiterhin das zentrale Audiomedium: Das lineare Radioprogramm erreicht täglich 76 Prozent der Menschen und hat sogar in der jungen Zielgruppe an Nutzung dazugewonnen. Radio wird durchschnittlich 135 Minuten täglich und vorrangig über klassische Radiogeräte (UKW/DAB+) gehört, aber auch Radio-Livestreams haben in der täglichen Nutzung zugelegt.“ Alles ein Effekt der Coronapandemie? Nein!

Bio’s großer Bahnhof

23.09.21 (Martin Hufner) -
Kürzlich ist einer der bekanntesten Entertainer der deutschen Fernsehgeschichte gestorben: Alfred Biolek. In den späten 70er-Jahren konnte er in 30 Sendungen zwischen 1978 und 1982, über also vier Jahre, im Abstand von zwei Monaten seine Show „Bio‘s Bahnhof“ für das Fernsehen der ARD produzieren.

Rückblende: Vor 100 Jahren - Rundfunk!

01.04.21 (Neue Musik-Zeitung) -
Hauptfunkstelle Königs-Wusterhausen | Die von Hinrich Ohlhauer (Hamburg) hergestellte Geige | Notlage einer Großnichte Franz Schuberts

Ausgespielt

26.03.21 (Martin Hufner) -
Das Kulturradio stirbt. Nicht aus Mangel an Bedarf, sondern weil es immer dürftiger auftrumpft im Zeichen von Digitalisierung und Crossmedialität. Es ist gefangen in der Vorstellung, unbedingt etwas ändern zu müssen, um „up to date“ zu sein. Heute ist man mit den Funk-Tankern aber nach wie vor leider „up-to-late“ – während man noch auf Instagram schmust, ist die eine Karawane längst weiter gezogen zu TikTok, die andere zu Klopstock – Sie wissen schon: Auferstehn! Mahler Zwo und so.

Selbstmachen statt Mitmachen

09.03.21 (Hans Georg Nicklaus) -
Partizipative Formate haben in der Musikvermittlung eine lange Tradition und orientieren sich an einem noch älteren gesellschaftspolitischen Ideal: dem der Mitbestimmung und politischen Mitgestaltung1.

Temporäre Herberge für Gedanken und Empfindungen

07.10.20 (Rainer Nonnenmann) -
Fordert die grassierende „Festivalitis“ nicht ein Umdenken, zumal angesichts von Corona? Binden Festivals nicht zu viele Ressourcen an Zeit, Geld, Personal, Technik, Werbung, die dann an anderen Stellen fehlen? Profitieren lokale und nationale Szenen nicht eher von festen eigenen Konzertreihen, kleinen Clubs, Studios und Off-Orten? Diese und weitere Fragen (siehe Seite 1) hat Rainer Nonnenmann für die nmz an knapp 20 Persönlichkeiten der „Neue-Musik-Szene“ gestellt. Hier die Antworten, in umgekehrter alphabetischer Reihenfolge:

Deutscher Bundestag: FDP will Rundfunksystem reformieren

Berlin: (hib/AW) Die FDP-Fraktion will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als „wichtigen Bestandteil des dualen Rundfunksystems“ sichern und seine gesellschaftliche Akzeptanz erhöhen.

„Ich glaube, wir erleben eine Renaissance des Hörfunks“

16.07.19 (Barbara Haack) -
Gideon Rosengarten wird im Juli 80 Jahre alt. Geboren 1939 in einem Vorort von Tel Aviv, studierte er nach seinem Abitur Physik, Mathematik und Angewandte Mathematik in Jerusalem, parallel dazu Musik mit Hauptfach Klavier an der Jerusalemer Musikakademie. 1965 ging er erstmals mit einem DAAD-Stipendium nach Deutschland, 1967 wurde er Musikredakteur beim Israelischen Rundfunk und Dozent an der Jerusalemer Musikakademie. Ab 1971 absolvierte er ein Aufbaustudium Neue Musik bei Aloys Kontarsky an der Musikhochschule Köln, 1973 wurde er Leiter der Musikabteilung des israelischen Rundfunks. Es folgte ein Forschungsstipendium beim IRCAM in Paris (1978); im gleichen Jahr wurde er Intendant der Berliner Symphoniker, 1982 Hauptabteilungsleiter Musik beim Saarländischen Rundfunk, schließlich 1990 Leiter der Musikabteilung des Deutschlandfunks, 1992 Hauptabteilungsleiter Musik beim RIAS Berlin und 1994 Hauptabteilungsleiter Musik beim Deutschlandradio Köln und Berlin. 2004 ging er in den Ruhestand. Rosengarten ist seit 1996 Mitglied im Projektbeirat „Jugend musiziert“, seit 2010 dessen Stellvertretender Vorsitzender. Er war und ist gefragter Juror bei zahlreichen Musikwettbewerben. nmz-Herausgeberin Barbara Haack sprach mit dem Jubilar.

In manchen Radios nur gekürzt: Sarah Connor hat Ärger mit neuem Song [update 6.6.]

05.06.19 (dpa) -
Sängerin Sarah Connor (38) wird mit ihrem neuen Lied „Vincent“ oft nur gekürzt im Radio gespielt. Grund ist die anzügliche erste Textzeile des Songs. So strahlt etwa der Radiosender Antenne Bayern „Vincent“ ohne den ersten Satz aus – unter anderem aus Gründen des Jugendschutzes. Manche verbannen den Song sogar aus dem Programm.

Buch-Tipps 2018/12

13.12.18 (Michael Wackerbauer) -
Hans-Peter Jahn: Otto Tomek. Der Rundfunk und die Neue Musik, Wolke Verlag +++ MusikVereint, hrsg. vom Städtischen Musikverein zu Düsseldorf, Verlag Dohr, Köln +++ Julien Bitoun: Woodstock. Three Days of Love and Peace, übers. v. U. Bachhausen, Delius Klasing, Bielefeld
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