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Alle Artikel kategorisiert unter »Sebastian Weigle«

GMD Sebastian Weigle bald neben Oper Frankfurt auch Chefdirigent in Japan

09.05.18 (dpa) -
Frankfurt/Main - Der Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt, Sebastian Weigle, wird Chefdirigent des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio. Weigle, der seit 2008 in Frankfurt unter Vertrag ist, nehme diese Verpflichtung ab der Saison 2019/20 zusätzlich neben seinen Aufgaben in Frankfurt wahr, berichtete die Oper Frankfurt am Mittwoch. Sein Vertrag am Main läuft noch bis 2023.

Von Wort und Ton – und Tat: „Capriccio“ von Richard Strauss an Frankfurts Oper beeindruckt

15.01.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein Flucht-Werk. Denn 1775, inmitten virulenter Krisen des Absolutismus und einem guten Jahrzehnt vor der großen Revolution, nahe Paris über das Verhältnis von Wort und Ton in der Kunst zu diskutieren, geistreich, ironisch sich selbst bespiegelnd – das war genauso wirklichkeitsfremd, wie sich jahrelang vor der Uraufführung 1942 mit den gleichen Problemen zu beschäftigen, jetzt schon von nächtlichen Bombenangriffen tödlich bedroht. Richard Strauss ließ das Werk mit einem Fragezeichen enden. Brigitte Fassbaender wurde konkret.

„Hänsel und Gretel“ mit Schwellköpfen – Umstrittene Neuinszenierung an der Staatsoper Berlin

09.12.17 (Peter P. Pachl) -
Gerade erst hat die Staatsoper Unter den Linden eine unkonventionelle Weihnachtsoper, „Der gewaltige Spotz“, herausgebracht, da folgt im großen Haus, hier seit 1996 nicht mehr gespielt, als erste reguläre Premiere des wieder aufgenommenen Spielbetriebes, die berühmteste klassische Weihnachts- und Kinder-Märchen-Oper „Hänsel und Gretel“.

Rettung aus der Spieluhr – Die Oper Frankfurt wagt Flotows Spieloper „Martha“

17.10.16 (Wolf-Dieter Peter) -
„Ich wollte, ich wäre so ein Genie wie Herr von Flotow – schriebe Opern wie Martha und täte so, was – ich eben nicht kann!“ – schrieb Richard Wagner über seinen erfolgreichen Zeitgenossen. Dessen „Martha“ war schon zu Wagners Lebzeiten ein Welterfolg, den Caruso 1906 an der New Yorker Met und auf Schellackplatte noch zwei Jahrzehnte verlängerte. Doch der gut situierte Adelige Friedrich von Flotow floh – im krassen Gegensatz zu Wagner oder Lortzing – nicht nur 1830 und 1848 vor den Revolutionen aus Paris.

Russische Oper als Reizstoff – Verwirrtes Schweigen

27.10.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Oper Frankfurt aktualisiert Michail Glinkas „Iwan Sussanin“ in unbequemen Bildern von Harry Kupfer. Wolf-Dieter Peter war vor Ort und berichtet.

Von unser aller Traum-Frau – Bohuslav Martinůs selten gespieltes Musikdrama „Juliette“ an der Oper Frankfurt

23.06.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Paris in den 1920er Jahren – das war auch für den 1890 geborenen Tschechen Bohuslav Martinů der Lebens- und Schaffensmittelpunkt. Dort nahm er alle künstlerischen und intellektuellen Innovationen begeistert auf. Dort sah er das von phantastischen, surrealen und skurrilen Elementen durchzogene Schauspiel „Juliette ou le clé des songes“ des Franzosen Georges Neveau – gleich mehrfach und formte es enthusiastisch selbst zum Opernlibretto um. Das 1938 in Prag erfolgreich uraufgeführte Werk geriet dann durch den 2.Weltkrieg in Vergessenheit und taucht seither nur selten in den Spielplänen auf – so jetzt als Frankfurter Erstaufführung an der dortigen Oper.

Die verborgenen, dunklen Seiten der Melancholie – Bei Claus Guth wird der „Rosenkavalier“ zu einem dunkel funkelnden Schmuckstück

25.05.15 (Joachim Lange) -
An der Oper in Frankfurt mag man es theaterwirksam bis opulent und gescheit. Was keine schlechte Mischung ist. Gerade für den „Rosenkavalier“. Und für die erste Inszenierung der Komödie für Musik nach jener von Ruth Berghaus vor über zwanzig Jahren. Da sich heuer Claus Guth und Christian Schmidt das populäre Werk von Hofmannsthal und Strauss vorgenommen haben, durfte man wiederum auf diese Melange wetten: auf ein so metaphorisches wie wiedererkennbares Stiegenhaus und Interieur. Und auf eine psychologische Tiefenlotung und perfekte Personenchoreografie.

Alles in der Wolfsschlucht – Michael Thalheimers Inszenierung von Webers „Der Freischütz“ an der Berliner Staatsoper

19.01.15 (Peter P. Pachl) -
Carl Maria von Webers 1821 am Königlichen Schauspielhaus in Berlin uraufgeführte Oper um einen vor Prüfungsangst sich den höllischen Mächten verbündenden Jägerburschen, triumphierte seinerzeit mit „Schlagern“, wie dem Jungfernkranz- und dem Jägerchor, war aber auch richtungweisend, insbesondere durch die musikalische Zeichnung des Dämonischen und Grauenvollen. Die Neuinszenierung im Berliner Schillertheater hat die gesamte Handlung an den Ort des Schreckens, in die Wolfsschlucht, verlegt.

Generalmusikdirektor Sebastian Weigle kann länger in Frankfurt wirken

17.11.14 (dpa) -
Frankfurt/Main - Sebastian Weigle kann noch länger das Frankfurter Opern- und Museumsorchester leiten. Der Aufsichtsrat der Städtischen Bühnen Frankfurt sprach sich am Montag einstimmig für eine Vertragsverlängerung bis 2023 aus, wie Bühnensprecher Holger Engelhardt mitteilte. Der Generalmusikdirektor leitet das Frankfurter Opern- und Museumsorchester seit der Saison 2008/2009.

Schrecklich intelligente Parabel – Hänsel und Gretel an der Frankfurter Oper

13.10.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Wie soll denn das heute auf der Bühne gehen: arme Besenbinderfamilie, ein zerbrochener Milchtopf, Kinder allein im Wald (ohne Handy und Netz!), Sandmännchen, Abendsegen und vierzehn Englein, dann auch noch Hexe im Wald … und am Ende Friede, Freude, Eierkuchen? Dem Team um Regisseur Keith Warner gelang an der Oper Frankfurt Erstaunliches.
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