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Alle Artikel kategorisiert unter »Simon Stone«

Korngolds „Die tote Stadt“ wird im Münchner Nationaltheater gefeiert

19.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich! München, die einstige „Hauptstadt der Bewegung“, deren Theater sich eifrig den braunen Kulturbarbaren angedient haben, hat ein Spielplan-Defizit. Auch im Bereich des Musiktheaters ist die alles Staunen werte Phalanx von Komponisten, die schon lange vor 1933 widerlich abqualifiziert und dann nicht mehr gespielt wurden, lang und breit. Nach 1955 jetzt endlich eine Serie von Korngolds „Opernhit von 1920“ – doch die Freude unseres Kritikers Wolf-Dieter Peter blieb nicht ungetrübt.

Endstation Tankstelle – Luigi Cherubinis „Médée“ bei den Salzburger Festspielen

05.08.19 (Joachim Lange) -
Im aktuellen Opernprogramm der Salzburger Festspiele haben antike Mythen gleich dreifach ihren Platz: Zur Eröffnung mit Mozarts „Idomeneo“ und jetzt mit Cherubinis „Médée“. Enescus „Oedipe“ wird noch folgen. In der „Médée“ des für seine Überschreibungen bekannt gewordenen Simon Stone ist das Ende ein Amoklauf an der Tankstelle. Obwohl die nicht – wie es wohl im Film wäre – in die Luft fliegt. Ein Lagebericht von Joachim Lange.

Vom Blumenmeer ins Blutbad – Aribert Reimanns „Lear“ wird zum triumphalen Schlusspunkt der aktuellen Salzburger Festspiele

22.08.17 (Joachim Lange) -
Zum guten Schluss ist die Rechnung des neuen Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser aufgegangen: Aribert Reimanns längst zum Klassiker der Moderne avancierter „Lear“ aus dem Jahre 1978 setzte ein Ausrufezeichen hinter das sommerliche Opern-Programm an der Salzach. Dabei glänzen die Wiener Philharmoniker als „Hausorchester“ der Festspiele mit Franz Welser-Möst am Pult mit dieser ambitionierten und höchst erfolgreichen zeitgenössischen Oper. Was aufs Schönste belegt, dass diesen Musikern auch nichts Modernes fremd ist. Zumal sich die Felsenreitschule in den letzten Jahren noch jedes Mal bei den Großwerken der Moderne akustisch bewährt hat. Auch die aus der Not geborene Platzierung des Schlagwerks an der Seite der Bühne erweist sich als Glücksfall für die dadurch entstehende Pointierung der Musik.
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