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Alle Artikel kategorisiert unter »Stella Doufexis«

Blasse Schönheit in Flandern – Schauspieler Christoph Waltz bemüht sich um den „Rosenkavalier“ in Antwerpen

17.12.13 (Frieder Reininghaus) -
„Der Rosenkavalier“ gehört zum kernigsten Kernbereich des konventionellen Opern-Repertoires und damit zu den Werken, die einem besonderen Originalitätsdruck ausgesetzt sind. Da aber konzeptionell wohl so gut wie alles ausgereizt ist, setzte Aviel Kahn, der Direktor der in Antwerpen und Gent operierenden Vlaamse Opera, auf einen großen Namen und einen Überraschungseffekt. Er präsentierte das Opernregie-Debüt des Schauspielers Christoph Waltz, der sich – wie er vorab in Interviews versicherte – nicht um ein originäres oder gar originelles Konzept bemühen wollte, weil er dergleichen grundsätzlich misstraut. Er ging gleichsam intuitiv zu Werke.

Xerxes als Rex Sex: Stefan Herheim macht an der komischen Oper Berlin aus Händels „Serse“ eine turbulente Barock-Show

14.05.12 (Peter P. Pachl) -
Auf sechs hinter Xerxes getragenen Seitengassen leuchten die Buchstaben des persischen Königsnamens auf und werden – noch während der Arie von spontanem Publikumsapplaus kommentiert, – zum Palindrom des Namens Xerxes, zu Sexrex und zu REX SEX vertauscht. Wie bei seinem Bayreuther „Parsifal“ hat der Regisseur Stefan Herheim, im Verbund mit seinem Dramaturgen Alexander Meier-Dörzenbach, das historische Umfeld und die Rezeption des „Xerxes“ an der Komischen Oper Berlin gleich mit inszeniert.

Vergessene Interpreten, Repertoire-Raritäten

29.04.12 (Hanspeter Krellmann) -
Lorraine Hunt Lieberson – A Tribute: Arien von Händel, Bach und Purcell +++ Der große Geiger Endre Wolf mit allen dänischen Tonaufnahmen 1949–1951 +++ Hamlet Echoes mit Stella Doufexis, Pauline Sachse, Daniel Heide +++ Wilhelm Stenhammar: Streichquartette 3 bis 6. Oslo String Quartet

Komische Oper zwischen Operette und Videoclip: Sebastian Baumgartens Inszenierung der „Carmen“ an der Komischen Oper Berlin

28.11.11 (Peter P. Pachl) -
Georges Bizets „Carmen“, im Original mit gesprochenen Dialogen, wurde bekanntlich erst postum durch Ernest Guiraud mit Rezitativen versehen, nachdem der Komponist selbst die dahingehende Bearbeitung für die Wiener Hofoper nicht mehr vornehmen konnte. Walter Felsenstein führte 1949 an der Komischen Oper Berlin die ursprünglichen Dialoge wieder ein, wie es dann u. a. auch Wieland Wagner im Jahre 1958 bei seiner Hamburger Inszenierung praktizierte. Sebastian Baumgarten betonte in seiner höchst eigenwilligen, aber in sich stimmigen Neuinszenierung an der Komischen Oper Berlin die Nähe dieses Werks zum Genre Operette. Und sicherlich wurde nie zuvor in einer „Carmen“-Aufführung so viel gelacht wie an diesem Premierenabend.

Christian Josts „Hamlet“ an der Komischen Oper Berlin als Psychogramm in Schwarz-Weiß

22.06.09 (Peter P. Pachl) -
Dem wohl meistgespielten, mit Sicherheit aber meist zitierten Drama der Weltliteratur, Shakespeares „Hamlet“, begegnet man auf der Opernbühne nur hin und wieder in der Vertonung von Ambroise Thomas. Der 1963 in Trier geborene Christian Jost hat die Übersetzung August Wilhelm Schlegels als sein fünftes Werk für das Musiktheater in „zwölf musikdramatische Tableaux“ eigenwillig eingerichtet und vertont. Hausherr Andreas Homoki inszenierte das von GMD Carl St. Clair geleitete Auftragswerk der Komischen Oper Berlin.
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