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Alle Artikel kategorisiert unter »Stephanie Krone«

Leos Janaceks „Katja Kabanowa“ wird in Radebeul zur Sternstunde

01.06.19 (Roland H. Dippel) -
Sonderlich häufig kommt „Katja Kabanowa“ in Mitteldeutschland nicht zur Aufführung. Das ist unverständlich, denn neben seinen „Abenteuern der Füchsin Bystrouchka“ und „Die Sache Makropulos“ ist auch dieses Spätwerk Leos Janaceks eine der packendsten Opern des frühen 20. Jahrhunderts. Die Landesbühnen Sachsen befinden sich offenbar im Zenit einer Glückssträhne: Nach Previns „Endstation Sehnsucht“, Vollmers „Tschick“ und von Einems „Der Besuch der alten Dame“ wird jetzt „Katja Kabanowa“ in Radebeul zum kleinen Opernwunder, dessen Gelingen auch der Fähigkeit zur Einschätzung eigener Ressourcen und Möglichkeiten zu verdanken ist. Unser Kritiker Roland H. Dippel ist begeistert.

Melodram mit Dynamit – Von Einems „Der Besuch der alten Dame“ in Radebeul

28.05.18 (Roland H. Dippel) -
Mit der Produktion von „Der Besuch der alten Dame“, ihrer Hommage zum 100. Geburtstag von Gottfried von Einem, bestätigen die Landesbühnen Sachsen einmal mehr Anspruch und vitales Leistungsvermögen. In den Hauptrollen dieser perfiden Komödie, die hier zur eindrucksvoll bösen „Opéra noire“ wird, erlebt man die beiden großartigen Sängerdarsteller Stephanie Krone und Paul Gukhue Song.

Coming-Out am Originalschauplatz: Ludger Vollmers Oper „Tschick“ in Radebeul

21.01.18 (Roland H. Dippel) -
Ein Gastspiel der Landesbühnen Sachsen mit Ludger Vollmers Oper „Tschick“ wird es auch im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden geben, wo der Siegeszug von Robert Koalls Bühnenfassung des Romans begann. Schon im letzten Takt bricht bei der ersten Produktion nach der Uraufführung 2017 in Hagen der Jubelsturm los. Dem Erfolgsroman von Wolfgang Herrndorf, dem in die Dauerturbulenzen seiner eigenen Musik verliebten Ludger Vollmer und auch der leicht ironischen Filmstilisierung Fatih Akins kontert Operndirektor Sebastian Ritschel mit Blicken auf Wesentliches und Hintergründiges. Dabei streut er vorsätzlich ein paar Reißnägel in die Coming-of-Age-Story: Spannend, schön, nachdenklich.

Narzissmus-Studie von Stephen Sondheim: „Company“ in Radebeul

02.11.17 (Roland H. Dippel) -
Mit Andre Previns „Endstation Sehnsucht“ in der letzten Spielzeit und gleich drei nach 1945 entstandenen Musiktheater-Werken realisiert der neue Operndirektor Sebastian Ritschel an den Landesbühnen Sachsen einen der interessantesten Spielpläne im deutschen Sprachraum. Unter anderem folgen Ludger Vollmers Road Opera „Tschick“ nach Wolfgang Herrndorf (ab 19. Januar) und Gottfried von Einems „Der Besuch der alten Dame“ nach Friedrich Dürrenmatt (ab 26. Mai). Auch beim Musical hat der neue Mann ein glückliches Händchen: Sondheims „Company“ (1970) gerät kein bisschen altbacken, sondern landet recht pfiffig im Heute der temporären Partnerschaften und atomisierten Lebensentwürfe.

Ein Teufel ohne Haare und eine Seehundfrau mit Menschenkind

07.12.13 (Michael Ernst) -
Alle Jahre wieder – „Frau Holle“ nebst „Hänsel und Gretel“? Nein, es gibt auch neueres Kindertheater, das gerade zum Jahresausklang für glänzende Augen und ein fasziniertes Publikum sorgt. Zwei Beispiele aus Sachsen.
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