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Alle Artikel kategorisiert unter »Theater Luzern«

Sinnlich, abgründig – Mozarts „Don Giovanni“ in Luzern

14.01.19 (Georg Rudiger) -
Eine verschwommene, bärtige Gestalt in der Ferne, eine gezückte Pistole im Vordergrund. Der Schuss fällt, der Mann geht zu Boden. Im Sterben hebt er flehend seine Hände. Aber der Täter schaut nur hin und wartet, bis der Körper erstarrt. Dieser Don Giovanni zeigt am Luzerner Theater von Beginn an seine fehlende Empathie. Sich selbst zeigt er nicht. Dennoch erfährt man viel mehr über ihn als in vielen anderen Inszenierungen.

Die Slapstick-Oper „Im Amt für Todesangelegenheiten“ von Klaus von Heydenaber am Theater Luzern

13.09.18 (Georg Rudiger) -
In Franz Molnárs „Liliom“ hat der Protagonist die Chance, nach seinem Tod nochmals für eine zweite Chance auf die Erde zukommen – das Musical „Carousel“ von Richard Rogers und Oscar Hammerstein II packt die Geschichte in süffige Musik, die mit „You‘ll never walk alone“ bis heute in die Fußballstadien der Welt ausstrahlt. Auch Molnárs Landsmann Viktor Bodó interessiert sich für einen spielerischen, auch komischen Umgang mit dem Tod. Gemeinsam mit dem Komponisten Klaus von Heydenaber hat der ungarische Regisseur die sogenannte Slapstickoper „Im Amt für Todesangelegenheiten“ entwickelt, die am Luzerner Theater zum Spielzeitauftakt uraufgeführt wurde.

Wandern ohne Wege – Theater Luzern eröffnet unter Benedikt von Peter mit Luigi Nonos „Prometeo“

13.09.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
Beim Eintritt muss man seine Schuhe abgeben. Gegen Söckchen und eine Nummer. Im Zuschauerraum, von den üblichen Plüschsitzen leergeräumt, liegen Matratzen, Kissen, stehen winzige Dreieckshocker, normale Stühle und für die, die es doch noch brauchen, auch zwei Reihen normaler Theatersitze. Das Ganze um- und aufgebaut nach dem Vorbild des runden Shakespearesschen „Globe“.

Leoncavallo als besserer Puccini? Die „andere“ Bohème in Luzern

28.04.09 (Verena Großkreutz) -
Das kompositorische Wettrennen gegen Giacomo Puccini verlor Ruggero Leoncavallo mit Pauken und Trompeten: Puccinis „La Bohème“ erblickte 1896 das Bühnenlicht dieser Welt, Leoncavallos gleichnamiges Werk erst über ein Jahr später. Puccinis „Bohème“ eroberte bald die Opernhäuser dieser Welt. Leoncavallos Werk hatte gegen diese Erfolgsoper nie eine wirkliche Chance.
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