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Alle Artikel kategorisiert unter »Thomas Goerge«

Europas Geheimnisse auf Müllhalden in Afrika – Richard van Schoors „L'Européenne“ in Lübeck uraufgeführt

16.03.20 (Arndt Voß) -
Die Theater Lübeck und Halle haben sich in einem großen Opernprojekt zusammengetan, das durch den Fonds ‚Doppelpass‘ der Kulturstiftung des Bundes möglich wurde. Halle begann. Dort wurde 2018 Giacomo Meyerbeers „L‘Africaine“ experimentell mit Richard van Schoors zeitgenössischer Musik verfremdet. „Eine mutige und ehrgeizige Exkursion ins Unbekannte“ nannte Joachim Lange das Ergebnis, über das er am 30.09.2018 in NMZ-online berichtete. Mit einer Uraufführung zog Lübeck am 6. März 2020 nach und setzte mit van Schoors „L'Européenne“ einen aufregenden Kontrapunkt. Sie war als „Film-Oper“ plakatiert, mit dem Libretto von Thomas Goerge.

Babylon den Afrikanern – Oper Halle mit Giacomo Meyerbeers Grand opéra „L’Africaine“

30.09.18 (Joachim Lange) -
Wenn eine Grand opéra auf die Raumbühne Babylon trifft, dann steht ein Opernabenteuer ins Haus. Eine mutige und ehrgeizige Exkursion ins Unbekannte. Giacomo Meyerbeers „L’Africaine“ (Die Afrikanerin) ist dabei lediglich der Ausgangspunkt. Stark gekürzt ist sie ohne weiteres als die 1865 uraufgeführte Oper immer noch erkennbar. Geplant ist eine Reise durch die Zeiten, über die Kontinente und Widersprüche der Welt und zwischen Kunst und Leben.

Spätwerk aus der Schlingensief-Factory – Uraufführung von Paul-Heinz Dittrichs „Die Blinden / Die Verwandlung“ in der Berliner Staatsoper

05.04.14 (Peter P. Pachl) -
Was wäre das Musiktheater ohne den belgischen Dramatiker Maurice Maeterlinck – von Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ und Paul Dukas’ „Ariane et Barbe-Bleue“ bis zu Henry Févriers „Monna Vanna“? Und was ohne den Romancier Franz Kafka – von Gottfried von Einems „Der Prozess“ über Hans Werner Henzes „Ein Landarzt“ und Roman Haubenstock-Ramatis „Amerika“ bis Aribert Reimanns „Das Schloss“?

Schlingensief, Orfeo und eine Maschinenoper: zur Eröffnung der Kunstfestspiele Herrenhausen

08.06.10 (Tobias Hell) -
Einen „Brückenschlag zwischen den Disziplinen und zwischen den Generationen“, den wünscht sich Intendantin Elisabeth Schweeger zur Eröffnung der ersten Kunstfestspiele Herrenhausen in Hannover. Und beim Blick ins Programm des ehrgeizigen neuen Festivals, scheint dieses Ziel mit einer musikalischen Bandbreite von Bach und Monteverdi bis Wolfgang Rihm und Heiner Goebbels durchaus in greifbarer Nähe zu sein.
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