Wunderkinder gibt es nicht

(Hoch-)Begabtenförderung: Hindernisse und Hürden im musikpädagogischen Alltag (Teil 2)


(nmz) -
Man möchte meinen, aus dem Reservoir der vielfach gestiegenen Zahl gut ausgebildeter Musikschüler würde eine gewachsene hochbegabte Elite herausragen. Das Gegenteil jedoch scheint der Fall zu sein. Wenn es um Eignungsprüfungen zum Musikstudium oder um internationale Wettbewerbe und mittlerweile auch um Probespiele geht, da haben die deutschen (wie auch österreichische und Schweizer) Kandidaten oft das Nachsehen. Was also sind die Hürden und Hindernisse?
Ein Artikel von Edmund Wächter

Wunderkinder gibt es erwiesenermaßen nicht. Die Zeit ist ein wesentlicher Faktor bei der Entwicklung des Talents. Wir wissen, dass es nach Ericssons 10.000-Stunden-Regel (K. Anders Ericsson, Ralf T. Krampe, Clemens Tesch-Römer: Psychological Review, Vol 100(3), Jul 1993), die in anderen Studien oft bestätigt wurde, mindestens 10 Jahre lang täglich rund drei Stunden intensiven Übens bedarf, damit aus einer genetisch angelegten Begabung auch eine außerordentliche Leistungsfähigkeit wird. Und wir wissen auch, dass das bei dem normalen Alltag der Kinder und Jugendlichen völlig utopisch ist. Ganztagsschulen, Nachmittagsbetreuung und so weiter lassen alleine schon keinen Raum mehr. Dazu kommen die drastisch vermehrten Freizeitbeschäftigungen, in die wir uns mit Instrumentalunterricht und der Forderung zu üben dazwischen quetschen. Auch wenn wir im Kielwasser (sport-)medizinischer, neurologischer oder psychologischer Forschung funktionale Lehrmethoden entwickelt haben, die dieser aktuellen Situation Rechnung tragen, und kleinste Lernschritte den minimalen Zeitfenstern anpassen, ist es allein schon viel wert, wenn wir wenigstens die Freude am aktiven Musizieren wecken. Aber selbst wenn es uns gelingt, im Unterricht emotionale und atmosphärische Begeisterung zu entfachen, wird es immer schwieriger, diese über die Woche zu retten. An eine besondere Förderung der Begabung ist da nicht zu denken.

Kleiner werdende Zeitfenster und Konzentrationsmangel

Die immer kleiner werdenden Zeitfenster führen auch zu einem erheblichen Konzentrationsmangel. Als ich vor circa 30 Jahren am Lehrstuhl für Musikpädagogik der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu unterrichten begann, lernten dort die Grundschullehrer, dass sich ein Erstklasskind eine halbe Stunde konzentrieren könne. Vor einiger Zeit erzählte mir eine Studentin, dass der Pädagogikprofessor darauf hinwies, dass man in dieser Jahrgangsstufe  nur noch mit einer Konzentrationsfähigkeit von drei Minuten rechnen dürfe. Da wird es knapp … Natürlich kann man die ganzen Freizeitaktivitäten reduzieren, Kinder und Jugendliche von den Medien fernhalten. Aber wie weit darf man im Einzelfall gehen, damit sie nicht zu Außenseitern werden, sich nicht ausgegrenzt und gemobbt fühlen, da sie mit den Gleichaltrigen nicht mithalten können, oder ihre Außenseiterrolle mit einem elitär-arroganten Verhalten kompensieren?
Im Sport ist es leichter als in der Musik, nicht nur weil sich ermutigende Ergebnisse unmittelbarer einstellen, sondern vor allem weil das Training vielfach in einer Gruppe geschieht. In der Musik hingegen fehlt weitgehend das motivierende Gruppenerlebnis, da man die meiste Zeit im stillen Kämmerlein verbringt. Auch hier hilft es natürlich, sich unter Gleichgesinnten im gleichen Alter zu bewegen, etwa in Spezialschulen für Musik oder musischen Gymnasien, in Förderklassen der Musikschulen, Jugendorchestern oder anderen Ensembles. Auch könnten im Rahmen der Nachmittagsbetreuung Schulen, Musikschulen oder Freizeitheime Räumlichkeiten zum Üben und Musizieren öffnen. Der Tonkünstlerverband ist hier seit Jahren aktiv, stößt aber bislang bei den verantwortlichen Ministerien, Referaten und Schulleitungen auf verständnisvolles Schweigen. Eine konzertierte Aktion von Musik- und Sportverbänden sowie Jugendorganisationen, die ja alle dasselbe Problem haben, wäre eventuell zielführend. Der Bayerische Musikrat – und mit ihm der Tonkünstlerverband – ist gerade dabei, entsprechend initiativ zu werden.   

Für die tatsächlich Hochbegabten ist die Herausforderung eines Jungstudiums an einer Musikhochschule sinnvoll. Das sollte jedoch nur in Betracht gezogen werden, wenn eine besondere Leistungsbereitschaft vorhanden ist. Die zu Recht hohen Anforderungen hier können auch die Lust rauben. Eine damit verbundene Vorfestlegung auf eine Musikerkarriere halte ich allerdings für gefährlich – zu viele tragisch gescheiterte Lebensträume habe ich da erlebt. Diese tauchen allerdings normalerweise nicht in der Literatur über Hochbegabte auf – eher schon als Sozialfall beim Tonkünstlerverband.

Verlust der Selbermach-Kultur

Nochmals zur Zeit: Das Problem sind nicht nur Zeitmangel und winzige Zeitfenster, sondern auch der damit verbundene Verlust der Langeweile als wesentliches Moment der Kreativität. Bevor es langweilig wird, kann man immer irgendeinen Knopf drücken und hat seinen Spaß. Es ist noch nicht lange her, da musste man selber aktiv die Langeweile vertreiben. Ich beispielsweise habe mich als Kind oft ans Klavier gesetzt und improvisiert, komponiert, arrangiert, nachgespielt und auch manchmal die Stücke geübt, die mir meine Klavierlehrerin aufgegeben hat. So bin ich ganz ungezwungen in die Welt der Musik eingetaucht und war immer interessiert. Das ist nicht untypisch für meine und frühere Generationen. Heute wäre so ein Werdegang, der auch zahlreiche Umwege beinhaltet, nicht mehr möglich. Und Musik braucht Langeweile – im Wortsinn: lange Weile. Auf die Schnelle geht das nicht. Wir müssen mittel- oder langfristig denken, planen und viel Zeit aufwenden, um ein Ergebnis zu erhalten, für das es sich lohnt, zu üben.

Insgesamt ist zu konstatieren, dass das schulische und freizeitliche Ganztagsprogramm den Verlust einer Selbermach-Kultur zur Folge hat, statt deren eine Knopfdruckmentalität Einzug hält. In der Musik soll es entsprechend funktionieren. Es soll schnell gehen, quasi auf Knopfdruck, und dabei Spaß machen. Wir Lehrer, die wir immer mehr zum Animateur werden, reagieren mit Pseudo-Pop und Easy&Light-Versionen der „Kleinen Nachtmusik“ und „Für Elise“. Selbstverständlich sinkt damit das Gesamtniveau unserer Schüler und so fehlen auch zunehmend nachahmenswerte Vorbilder für den Nachwuchs. Durch eine solche Abwärtsspirale wird einer Entwicklung von Begabungen unweigerlich der Boden entzogen.

Musikalität: komplexes Zusammenwirkungen verschiedenster Begabungen

Das, was wir unscharf als „Musikalität“ bezeichnen, ist ein komplexes Zusammenwirken unterschiedlicher Leistungsvoraussetzungen. Inwieweit die Primärbegabungen für eine herausragende Leistung ausreichen, kann letztlich erst nach deren Entwicklung beurteilt werden. Und zur Entwicklung braucht es ganz wesentlich Sekundärtugenden, wie Johann Joachim Quantz bereits 1752 vermerkt: „Wer in der Musik vortrefflich werden will, muss ferner eine unermüdete unaufhörliche Lust, Liebe, und Begierde, weder Fleiß noch Mühe zu ersparen, und alle, bey dieser Lebensart vorkommenden Beschwerlichkeiten, standhaft zu ertragen, bey sich empfinden“ (Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen, Berlin 1752, Einleitung  8.§). Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Zeitmanagement, Motivation und Volition, inhaltliches Interesse und Lust an der Sache sind untrennbar mit dem Erfolg verknüpft. Diese Soft Skills sind auch in der Persönlichkeitsstruktur angelegt, aber äußerst abhängig vom gesamten Umfeld. Im Kindesalter können diese zu einem rasanten Entwicklungsschub der musikalischen Begabung verhelfen, der aber abrupt abbrechen kann, wenn die Medien an Einfluss gewinnen, wenn klassische Musik uncool wird, wenn man von den Peergroups ausgegrenzt wird, wenn die Selbstreflexion einsetzt: Bin das wirklich ich? Oder bin ich nur ein Wunschprodukt meiner Eltern, meines Lehrers … ? Um hier auf höchstem Niveau durchzuhalten, bedarf es einer außerordentlichen Persönlichkeit und einer starken intrinsischen Motivation. Manche reagieren auf den Pubertätsknick mit Überheblichkeit, andere mit Zurückgezogenheit, Leistungsverweigerung, sozialem Abdriften und schlimmstenfalls mit Depressionen, Magersucht oder anderen Krankheitssymptomen bis hin zu Suizid. Ich habe viele solcher Fälle mitbekommen und es wäre sicher hilfreich gewesen, hätten alle Verantwortlichen bei den ersten problematischen Anzeichen mit Fingerspitzengefühl reagiert. Meistens wurde die „Förderung“ durchgezogen, bis es nicht mehr ging.

Umfeld und Medien  

Es würde da schon helfen, wenn das Umfeld, insbesondere die jugendrelevanten Medien, etwas positiver einwirken würden. Ich erinnere mich an eine vierteilige Fernsehserie um 1990 mit einem Mädchen in der Hauptrolle, das in jeder freien Minute Flöte spielte. Sie glauben nicht, was diese Sendung für einen Flötenboom ausgelöst hat. Einen ähnlichen Effekt hatte der Film „Jenseits der Stille“ bei Klarinettisten, um nur zwei Beispiele zu nennen. Durch ein Mehr in dieser Richtung könnte selber musizieren, auch auf höchstem Niveau, wieder cool werden, sogar unter Jugendlichen. Da könnte man vom Sport, speziell vom Fußball, etwas übernehmen. Das hohe Niveau im europäischen Fußball liegt neben der minutiös durchstrukturierten Jugendarbeit auch am Medienhype, den der Fußball auslöst. Aber vielleicht sind wir gar nicht so weit weg. So sagte Giovanni Trapattoni 1996 über seine Mannschaft: „Der FC Bayern soll klingen wie eine Fuge von Johann Sebastian Bach.“

Bei meinen Privatschülern beobachte ich ganz deutlich, wie wichtig das Umfeld ist. Bei denjenigen, die aus dem kleinstädtischen und ländlichen Münchner Umland kommen, steckt oft viel mehr Drive dahinter, als bei denen aus der Großstadt. Erstere sind in Blaskapellen und Musikvereinen engagiert, treten bei jeder Gemeinde- und Schulfeier oder im Gottesdienst auf, werden vom Umfeld bewundert und sind Vorbild für den jüngeren Nachwuchs, während ich städtische Schüler habe, denen es peinlich wäre, wenn es in der Schule bekannt würde, dass sie Flöte spielen. Was das für die Motivation bedeutet, können Sie sich denken.

Bühnenpräsenz und Gestaltungswille

Temperament, Ausdrucksbedürfnis, Ausdrucksfähigkeit, Inspiration, Gestaltungswille, Bühnenpräsenz, Ausstrahlung, Charisma und so weiter sind weitere entscheidende Soft Skills für eine Musikerkarriere, doch so ungreifbar, dass es schwierig ist, Kriterien dafür festzulegen und sie zum Gegenstand der Ausbildung zu machen. Sicher kann man ein bisschen nachhelfen und coachen, aber letztlich hat man’s oder hat’s eben nicht, und diese Begabungen treten in verschiedenen Entwicklungsstufen oft sehr unterschiedlich an die Oberfläche. So beobachte ich als Juror einen Flötisten, der als knapp Zehnjähriger fantastisch war und mit jugendlicher Unbefangenheit und Spielfreude die Herzen der Zuhörer und Juroren gewann. Einige Jahre später spielte er immer noch ausgezeichnet, strahlte aber ein gewisses Unbehagen aus, was nicht untypisch für einen hochaufgeschossenen, pubertierenden Knaben ist. Dann erlebte ich ihn wieder, inzwischen Jungstudent und vor dem Schulabschluss stehend. Er lieferte ein anspruchsvolles Programm beneidenswert perfekt ab, jedoch, um mit den Worten Carl Philipp Emanuel Bachs zu sprechen, wie ein „abgerichteter Vogel“ (Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen, Berlin 1753, /Das dritte Hauptsück, § 7). Selbstverständlich will er Flöte studieren, selbstverständlich will er ins Orchester – nur, wie kann man eine vorhersehbar unglückliche Karriere rechzeitig verhindern und die Weichen anders stellen, wenn der Schüler von Kindheit an auf eine Musikerkarriere konditioniert ist und auch schon soviel investiert hat, dann aber unüberwindbare Defizite offenbar werden? Man könnte sagen, das liegt nicht mehr in unserer Verantwortung. Ich meine doch und bespreche solche Fälle auch immer mit den Betroffenen und deren Eltern – auch wenn das keiner hören will, und stattdessen lieber der Lehrer gewechselt wird. 

Aber es gibt auch die umgekehrten Fälle: Schüler, die in keiner Weise auffällig sind und plötzlich mit Lust und Verve beginnen, sich mit dem Instrument und der Musik zu beschäftigen, und die es auch sehr weit bringen können, obwohl der Schub in einem Alter geschieht, das längst nicht mehr als ideal für die Basis einer musikalischen Karriere gilt.

Eltern, soziale Kompetenz und Empathie

Die Entwicklung der sozialen Kompetenz und Empathie halte ich für unabdingbar. Diese bleiben oft auf der Strecke, wenn sich die heranwachsenden Musiker zu sehr mit sich selber beschäftigen (müssen). Aber für die berufliche Wirklichkeit ist das wichtig: Mit wem will man Kammermusik machen? Mit wem als Kollegen möchte man bis zur Rente im Orchester spielen, bei wem möchte man Unterricht nehmen und wie ist der Kontakt zum Publikum? Da sollten wir als Pädagogen aufpassen, dass der Bereich gerade bei den Hochbegabten, die bisweilen elitäre und autistische Verhaltensformen annehmen, nicht zu kurz kommt. Wenn der Lehrer eines zukünftigen Stargeigers die Mitwirkung im Schulorchester wegen zu niedrigen Niveaus untersagt, oder dass ein Schüler nicht mit ins Schullandheim darf, weil der nächste Wettbewerb ansteht, halte ich das für zu kurz gedacht. Gerade die Einbindung der Musik ins „normale“ Leben sollte man fördern.

Die Eltern sind in der Regel für die Förderung der Kinder von entscheidender Bedeutung. Sie investieren Zeit und Geld und richten das Familienleben nach den Kindern aus. Ohne Eltern geht normalerweise gar nichts (allerdings wenn nur die Eltern wollen, geht auch nichts!).

Da gibt es die Eltern, für die der Musikunterricht durchaus dazu gehört – man möchte ja nichts versäumen – der aber doch eher als lästig (noch ein Termin in der Woche!) oder gar als störend empfunden wird. Wenn beispielsweise – wie gar nicht selten – das Üben erledigt sein soll, bevor der Vater oder die alleinerziehende Mutter gestresst von der Arbeit heimkommen, wird jede Leistungsbereitschaft bereits im Keim erstickt.

Ich unterrichtete eine neunjährige Schülerin, die nach einem Jahr weit überdurchschnittliche Fortschritte gemacht hatte und das trotz höchstens sporadischen Übens. Ich habe der Mutter empfohlen, die Tochter daran zu erinnern, sich möglichst täglich mit der Flöte zu beschäftigen. Daraufhin meldete die Mutter ihre Tochter vom Unterricht ab mit der Begründung, sie wollte eigentlich, dass es nur Spaß machen solle. „Nur Spaß“ – das höre ich oft. Aber „nur Spaß“ macht auch keinen Spaß. „Nur Spaß“ ist die beste Ausrede für nichts wollen.

Erfreulich ist es natürlich, wenn Musik zum Familienleben gehört, wenn in der Familie und im Freundeskreis musiziert wird und wenn der Kreis dann auch auf Schule, Kirchengemeinde, Vereine und so weiter erweitert wird. Wenn Eltern ihren Kindern qualifizierten Instrumental- oder Gesangsunterricht ermöglichen und den Werdegang als wichtigste Bezugspersonen mit Interesse begleiten, dann ist das ein fruchtbarer Boden für die Entwicklung hochbegabter Kinder. Im Einklang mit dem Lehrer wird man dann auch vernünftige Wege der Förderung finden.

Diese Familien werden aber seltener. Eine gewisse Kulturferne hält auch in bürgerlichen und Akademiker-Kreisen Einzug, die ja bis in die ersten Nachkriegsgenerationen die Kulturträger waren. Dass hier gerade der Faden reißt, wurde mir im Gespräch mit einer jungen Schülerin über Beethoven deutlich. Bis ich darauf kam, dass sie einen „Hund namens Beethoven“ aus der Fernsehserie meinte, redeten wir lange aneinander vorbei. Dass Beethoven etwas mit Musik zu tun hat, verwunderte sie, meinte aber, ihre Großeltern hätten noch so CDs und die gingen auch in so Konzerte … Wenn es an musischer Grundbildung, an Hörerlebnissen, am Aufwachsen mit Musik mangelt, sind wir Lehrer auch hilflos bei einer weitergehenden Förderung. Da müsste schon beginnend in den Kitas über Grund- und weiterbildende Schulen etwas Grundsätzliches passieren, um die Defizite auszugleichen.

Schlimm ist es mit Eltern, die überzeugt sind, die neue Anne-Sophie Mutter geboren zu haben. Für sie ist nichts zu teuer, nichts zu weit, nichts zuviel … Wettbewerbe, Meisterkurse, Vorspiele, Zweitlehrer … obwohl wir versuchen sollten, eine Überförderung zu vermeiden, neigen wir Lehrer oft dazu, diese zu unterstützen, denn endlich haben wir einen Schüler, der übt, Fortschritte macht, präsentationsfähig ist und unseren Ruf als Lehrer mehrt. Dem Wunsch der Eltern folgend kann das beim Kind gut gehen – mindestens bis zum Einbruch der Pubertät, dann oft mit den vorher genannten Folgen und häufig irreparablen Schäden.

(Referat bei der DACH-Tagung in Winterthur, 01.11.14)
Teil 3 in der Mai-Ausgabe
  

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