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Alle Artikel kategorisiert unter »Impressionismus«

CD-Tipps 2017/11

14.11.17 (Juan Martin Koch) -
+++ Johann Sebastian Bach: Sonaten und Partiten für Violine solo. Christian Tetzlaff. Ondine +++ Claude Debussy: Images I, Préludes II, Le Martyre de Saint Sébastien (Symphonische Fragmente). Vincent Larderet. Ars Produktion +++

Allemond ein Puppenhaus – Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ an der Komischen Oper Berlin

16.10.17 (Peter P. Pachl) -
Soeben erst bildeten als erste Premiere der Deutschen Oper Berlin drei Dramen von Maurice Maeterlinck die textliche Grundlage für Aribert Reimanns neue Oper. Dem folgte die Komische Oper mit der berühmtesten Maeterlinck-Vertonung, Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“. Deren Uraufführung erfolgte 1902 in der Pariser Opéra-Comique. Barrie Kosky verkleinert sie zur puppenspielhaften Kammerversion – unter Jordan de Souza, dem neuen Kapellmeister der Komischen Oper, ein musikalisch hochwertiger Premierenabend.

Live-Stream der „Pelléas et Mélisande“-Premiere an der Komischen Oper Berlin (15.10.2017)

Zum Saisonauftakt der Jubiläumsspielzeit „70 Jahre Zukunft Musiktheater“ inszeniert Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky erstmals in der Geschichte des Hauses Claude Debussys Pelléas et Mélisande, einen Meilenstein des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts, und hat dafür im Ensemble mit Nadja Mchantaf, Dominik Köninger und Günter Papendell seine ideale Besetzung gefunden.

Ruhrtriennale: Krzysztof Warlikowski und Sylvain Cambreling machen aus Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ ein spannendes Kammerspiel

20.08.17 (Joachim Lange) -
Dass der aktuelle Intendant der Ruhrtriennale Johan Simons die letzte Jahresscheibe seiner Intendanz mit Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ einläutet, hat auch etwas von einer Referenz an den Erfinder dieser alljährlichen kulturellen Frischzellenkur für das Ruhrgebiet Gerard Mortier. Die Bochumer Jahrhunderthalle, in der diese Eröffnung mit einer vorgeschalteten Rede von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller zelebriert wurde, hat sich längst als Herzstück der Ruhrtriennale etabliert. Dieses Industriearchitektur-Erbstück verdankt Mortier damit eine respektable Alterskarriere!

Die schwangere Melisande – Peter Sellars inszeniert Debussys Oper in der Berliner Philharmonie

17.12.15 (Peter P. Pachl) -
Der amerikanische Regisseur Peter Sellars hat vor zwei Dezennien Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ im Musiktheater in Amsterdam als eine heutige Szenenfolge bebildert. Die Neuinszenierung des derzeitigen „Artist in Residence“ der Berliner Philharmoniker nutzt die zahlreichen Ebenen der im Berliner Volksmund „Circus Karajani“ genannten Philharmonie für seine überaus intensive, auf klassische Requisiten verzichtende und eine die Handlung auch in den Zwischenspielen weiterführende Darstellung eines permanenten, offenen Voyeurismus.

Reiner Klang und reine Melodie

11.10.15 (Rainer W. Janka) -
Die Harfe thront goldglitzernd in der Mitte, umrahmt von der Flöte und drei Streichern: Zupfen, Flöten und Streichen für den Frühling. Mit „Primavera“ war nämlich die Matinee im Künstlerhof am Sonntag betitelt. Gegenüber standen sich französischer Impressionismus und deutsche Romantik – reiner Klang und reine Melodie, reizvolle Kontraste, die ein ungewöhnliches und beschwingtes Konzert ergaben.

Sinnentleerter Symbolismus – Münchens Opernfestspieleröffnung „Pelléas et Mélisande“ endet in einem Buh-Sturm

29.06.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Schön, dass die Bayerische Staatsoper einen der besten „Sänger-Scouts“ der Opernwelt hat. Pål Moe gelang prompt die Zusammenstellung einer kaum besser vorstellbaren Besetzung für Debussys „Anti-Tristan“. Auch Dirigent Constantinos Carydis überzeugte mit dem Staatsorchester im Graben des Prinzregententheaters in einer anfangs feinsinnig lyrischen, dann zunehmend dramatischen Deutung der Partitur. Für sie alle uneingeschränkte „Bravi!“ – und ansonsten vehementes „Buh!“.

Leidenschaftlich und virtuos

30.03.15 (Arved Hahn) -
Zum Auftakt des Workshops „Junge Talente“, der vom Tonkünstlerverband Bayern im Januar durchgeführt wurde, gaben Dozent Herbert Schuch (Mitte) und Gülru Ensari (rechts) ein packendes Konzert im Arthur-Rubinstein-Saal des Steinway- Hauses.

Auf dem Sofa mit Claude Debussy

07.03.15 (Gudula Senftleben) -
„Für mich gilt die Wahrheit, dass man das Konservatorium so bald wie möglich verlassen und seine Individualität suchen und finden muss.“

Endlich wieder das Original

31.10.14 (Christoph Schlüren) -
„La mer“ ist, zusammen mit dem „Prélude à l’après-midi d’un faune“ und der „Ibéria“ aus den „Images“, der Klassiker unter Claude Debussys Orchesterwerken und für viele der Höhepunkt seines Schaffens, was die symphonische Korrelation über die kontrastierenden drei Sätze hinweg betrifft.
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