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Alle Artikel kategorisiert unter »Orchester«

Eine andere Schneise durch die Moderne – „Tage der britischen Musik“ in Mainz

26.06.14 (Andreas Hauff) -
Klischees halten sich lange am Leben. Das England des 19. Jahrhunderts galt und gilt vielfach als „Land ohne Musik“. Dass man die Entwicklung differenzierter sehen muss und auf der Insel „eine andere Schneise durch die Moderne“ geschlagen wurde als in Mitteleuropa, machten die „Tage der britischen Musik“ in Mainz deutlich. In vier kompakten Veranstaltungen, um ein Wo­chenende gruppiert, präsentierten das Phil­harmonische Staatsorchester Mainz und die Deutsche Sullivan-Gesellschaft im Staatstheater ein nachhaltig nachklingendes Panorama hierzulande wenig bekannter Klänge und Erkenntnisse.

Nicht nur im 20. Jahrhundert: „Goldene 20er“ als kreatives Jahrzehnt? Dresdner Musikfestspiele mit kühner These

19.06.14 (Michael Ernst) -
Jedes Kind muss einen Namen haben. Und jedes Festival ein Thema? Dass nicht jede Angela ein Engel sein kann, ist bekannt. Festspiele jedoch sollten das bieten, wofür ihre Themen stehen. Oder? Die Dresdner Musikfestspiele blicken dennoch auf einen gelungen Jahrgang zurück.

unüberhörbar 2014/05

06.05.14 (Hanspeter Krellmann) -
Theodor von Schacht: Symphonies Vol. 1 +++ Kalevi Aho: Kontrabasskonzert, Symphonie Nr. 15, Minea +++ Karl Amadeus Hartmann: Symphonien 1–8

Geschenkte Alt-Komponisten, verschenkte Jugend und verspielte Sendeplätze – musica viva Wochenende in München

11.02.14 (Alexander Strauch) -
Mitte der Neunziger Jahre konnte man unter Freaks sagen, wer Wolfgang Rihms „In-Schrift“ (1995) nicht kenne, kenne eines seiner besten Stücke nicht. Nicht so wild wie Tutuguri, dennoch treibend, zerfahren, leicht daneben, eben ein richtiger, sehr guter Rihm. Nun hat er dem „In-Schrift 2“ (2013) hinzugefügt. Das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit etlichen erfrischend jungen Gesichtern seiner Orchesterakademie an den hinteren Streicherpulten, die den älteren Semestern der Stammmusiker damit wohl einen Neue-Musik-freien Samstagabend bescherten, also dieses gleichsam hybride Ensemble eröffnete bestens aufgelegt den Klon von Nummer eins.

„Danke, aber ich hab doch nur dirigiert…“ – Kirill Petrenko überwältigt mit Mahlers 3. Symphonie im Münchner Nationaltheater

15.01.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Stille der Überwältigung – und dann tosende Bravo-Stürme, unterfüttert von den nur an Ausnahmeabenden hochbrandenden Trampel-Wellen. Konzertmeister Markus Wolf versucht mehrfach, die Aufstehaufforderung des Dirigenten an das Bayerische Staatsorchester zu verhindern, um Kirill Petrenko in den Mittelpunkt des Jubels zu stellen. Erst nach dem x-ten Versuch gelingt es ihm: über die übliche Höflichkeitsgeste eines Orchesters an den Dirigenten – das Klopfen mit dem Geigenbogen aufs Notenpult – darüber hinaus fangen Damenchor, Kinderchor und das Orchester mit strahlenden Gesichtern zu klatschen an und trampeln auf dem Podium ihre eigene Musizierbegeisterung heraus. Der neue Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper verbeugt sich in alle Richtungen und wieder signalisiert seine Körpersprache: „Danke, aber ich hab doch nur dirigiert…“

Detailliert arbeiten und ein Wir-Gefühl schaffen

23.02.13 (Barbara Doll) -
[...] Das Förderkonzept der Musikwerkstatt ist auf drei Klangkörper angelegt: das Kinderorchester Isartal, die Sinfonietta Isartal und die Neue Philharmonie München. [...]

Im Sinne Mozarts

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie in Es-Dur, KV 543. Herausgegeben von Cliff Eisen. Breitkopf & Härtel, Partitur PB 5296, Stimmen OB 5296, ISMN 979-0-004-21228-8

Werkstatt der Orchesterwerke

06.03.12 (Robert v. Zahn) -
„Musik lebt und sie entsteht immer neu“, postulierte Markus Stenz in der Aula der Hochschule für Musik und Tanz Köln und eröffnete damit einen vierstündigen Einsatz für die Musik der Gegenwart. Zum zweiten Mal hatten das Gürzenich-Orchester, der Landesmusikrat NRW und die Hochschule für Musik und Tanz Köln zu einem Orchester-Workshop geladen, in dem drei Komponisten ihre Werke realisieren konnten.

Jubel für eine wuchtige Weltsymphonie – Das Linzer Bruckner Orchester bringt an Neujahr die neunte Symphonie von Philip Glass zur Uraufführung

03.01.12 (Jörn Florian Fuchs) -
Natürlich ist auch diesmal wieder alles spätestens nach fünf Takten klar. Natürlich hetzen die altbekannten Staccati und punktierten Achtel durchs Orchester, wummert es mal hier, mal dort, wird eifrig geclustert und geklappert. Wir sind zugegen bei der neuesten Schöpfung des beinahe 75Jährigen Amerikaners Philip Glass. Und doch ist irgendwie nicht alles, aber doch manches anders. Es fängt schon beim Aufführungsrahmen an.
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