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Alle Artikel kategorisiert unter »Zeitoper«

Virilität und Virtuosität: Ernst Kreneks „Jonny spielt auf“ im Nationaltheater Prag

27.01.19 (Roland H. Dippel) -
Es ist die erste Produktion von Ernst Kreneks Zeitoper in Prag nach der Erstaufführung 1927 am Neuen Deutschen Theater, die dort wenige Monate nach der Leipziger Uraufführung auch Alexander Zemlinsky dirigiert hatte. Die Neuinszenierung des größten Opernerfolgs der Weimarer Republik im Nationaltheater Prag findet mit Poesie und feinem Witz szenische Entsprechungen zu Kreneks Stilpluralismus, der weit über das vom Komponisten selbst dementierte und noch immer für dieses Werk verwendete Schlagwort der „Jazzoper“ hinausweist. Denn natürlich steht „Jonny spielt auf“ auch in freundlicher Nähe zu den sinnlichen Neuromantikern und sogar zum „Weißen Rössl“.

Das Neue vom Tage: Schwerin zeigt Paul Hindemiths kabarettistische Opernglosse

08.05.18 (Arndt Voß) -
Paul Hindemiths „Neues vom Tage“ ist nicht veraltet, so wie es diese „Lustige Oper in drei Akten“ nach 90 Jahren sein dürfte. Das Theater Schwerin bewies das in seiner pfiffigsten Inszenierung in dieser Saison. Allerdings ist ihr Komponist, neben Schönberg, Strawinsky und Bartok zu einem der Klassiker der Moderne gezählt, offensichtlich für viele immer noch der Bürgerschreck, zu dem er einst gestempelt wurde. Einige Plätze blieben leer, sehr zu Unrecht.

Gescheiterte Attentate – Zeitopern-Duell in Dessau

29.02.16 (Joachim Lange) -
„Der Diktator“ von Ernst Krenek und „Der Zar läßt sich photographieren“ von Kurt Weill am Anhaltischen Theater. Der Punktesieg im Duell der beiden Komponisten geht an Kurt Weill, meint Joachim Lange.
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