Oberbürgermeisterin unterstützt Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera


16.09.15 -
Unmittelbar vor Beginn des 1. Philharmonischen Konzertes des Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera wandte sich die Oberbürgermeisterin der Stadt Gera, Viola Hahn, an das Orchester und sein Publikum: „Ich bin heute zu Ihnen gekommen, um Sie meiner uneingeschränkten Unterstützung für Theater & Philharmonie Thüringen und insbesondere für unser Orchester zu versichern. Lassen Sie uns zusammenhalten, um dieses Kulturgut zu bewahren. Machen wir uns gegenseitig stark, dann wird es gelingen.“
16.09.2015 - Von PM, KIZ

Grund für ihr Auftreten ist die öffentliche Diskussion zu Überlegungen der Landesregierung, von den 73 Musikerstellen des Orchesters 16 zu streichen. Hahn führte  weiter aus: „In den zurückliegenden Tagen ist viel  philosophiert  worden in unserer Stadt über den Wert der Kultur. In der Tat: Die Kulturlandschaft in Gera ist vielfältig. Und diese Vielfalt hat eine Lokomotive: unser Theater. Es ist das einzige Fünf-Sparten-Theater in Thüringen. Dieses Kulturgut gilt es zu verteidigen, zu erhalten.“

Mit Blick auf die Gespräche der Theaterträger mit der Landesregierung zur Umstrukturierung der Thüringer Theaterlandschaft sagte sie: „Für mich gibt es unverrückbare Standpunkte, die nicht verhandelbar sind: Die Bühnen der Stadt Gera und das Landestheater Altenburg sind in den 1990-er Jahren in Vorleistung gegangen, haben durch die Fusion dauerhaft Einsparpotentiale erschlossen. Das war und ist verbunden mit schmerzhaften Einschnitten für das Ensemble. Mehr noch: Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihrer Einkommen. Diese Solidarität muss von der Landesregierung anerkannt werden. Die Stadt Gera steht – trotz der schwierigen Haushaltlage – zu ihrer Verantwortung.“

  

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