Stimmgesundheit bei Wagner-Sängern: „WAGNER VOICE SYMPOSIUM“ in der Oper Leipzig


20.06.13 -
Wagners Musikdramen verlangen von den Sängerinnen und Sängern meist Höchstleistungen, ein überdurchschnittliches Maß an Strahlkraft und Durchdringungsvermögen der Stimme. Vom 20. bis 22. Juni findet in Kooperation von Oper und Universität Leipzig mit den Bayreuther Festspielen das „Wagner Voice Symposium“ anlässlich des 200. Geburtstages Richard Wagners statt.
20.06.2013 - Von PM, KIZ

 

Bei Podiumsgesprächen und Vorträgen werden Themen wie die Besonderheiten von männlichen und weiblichen Wagner-Stimmen, die Voraussetzungen und Entwicklungen oder die akustischen Besonderheiten der Wagner-Stimmen mit Sängern, Dirigenten, Regisseuren, Intendanten, Musikjournalisten und Stimmexperten diskutiert.

Die öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Stimmbelastung im Musikdrama“ am Freitag, 21. Juni, 16:00 im Konzertfoyer der Oper Leipzig stellt sich dem Thema einmal aus Sicht der Interpreten, mit Gästen wie dem international  renommierten Wagner-Tenor Siegfried Jerusalem und Christiane Libor, die in dieser Spielzeit mit einigen beeindruckenden Wagner-Partien, wie der Ada im Frühwerk „Die Feen“ in der Oper Leipzig zu hören war. Weiterhin wird der Hamburger Musikjournalist und Autor Jürgen Kesting, Verfasser mehrerer Standardwerke und Produktionen zur den großen Sängern unserer Zeit, als Gast erwartet. Den phoniatrischen Part übernimmt Prof. Dr. Wolfram Seidner von der Berliner Charité,  der als einer der führenden Stimmspezialisten weltweit gilt.

Das zweite Gespräch am  22. Juni, 14:00 widmet sich dem Thema „Stimmbelastung im Musikdrama“ aus der Sicht der Produzenten. Hierzu sind die Festspielleiterin der Bayreuther Festspiele und Urenkelin Richard Wagners, Katharina Wagner und Franziska Severin, die Operndirektorin und stellvertretende Intendantin der Oper Leipzig, geladen. Zusammen mit dem Leipziger Phoniatrie-Experten des Universitätsklinikums Prof. Dr. Michael Fuchs werden sie über die Bedingungen eines internationalen Opernbetriebes und die Chancen und Risiken die sich für Sänger exponierter Wagner-Partien daraus ergeben, diskutieren.

Beide Gespräche werden von der ZEIT-Journalistin Christine Lemke-Matwey moderiert.
  

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